zurück zur Liste

Achtung, Rutschgefahr!

ADAC Truckservice Reifenpanne

Glatte Straßen sind nicht nur im Winter bei Eis und Schnee ein Problem. Schon im Herbst sorgen Laub und Nässe für teilweise spiegelglatte Fahrbahnen. Die typischen Gefahren im Herbst, welche Beleuchtung bei Nebel Pflicht ist und wie Sie bei einer Wildkollision richtig reagieren. Die ADAC Truckservice-Sicherheitstipps zum Jahreszeitenwechsel.

Gefährlich kann es vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden werden, wenn häufig noch Nebel für eine schlechte Sicht sorgt und vielerorts mit überfrierender Nässe gerechnet werden muss. „Herbstglätte darf man auf keinen Fall unterschätzen, denn sie ist mitunter genauso gefährlich wie Blitzeis im Winter“, warnt der ADAC Truckservice.

Wer sicher ankommen will, sollte auf eine angepasste Fahrweise und ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen achten – vor allem an Brücken und Bergkuppen sowie Waldschneisen. Typisch für die Jahreszeit ist auch die sogenannte Bauernglätte. Dahinter verbirgt sich Schmutz von den Feldern, der in der Erntezeit vor allem in ländlichen Gebieten für Matsch auf den Straßen und damit ebenfalls für Rutschgefahr sorgt.

Bei dichtem Nebel den Durchblick bewahren
Je feuchter die Witterung wird, umso größer ist die Gefahr von dichtem Herbstnebel, der besonders häufig auf allen Strecken entlang von Seen oder Mooren auftritt. Grundsätzlich gilt es, bei Nebel das Abblendlicht einzuschalten und bei einer Sichtweite unter 50 Metern nicht schneller als 50 km/h zu fahren – auch auf der Autobahn. Auf keinen Fall sollte das Fernlicht eingeschaltet werden, da dieses von den feinen Wassertröpfchen in der Luft reflektiert wird und die Sicht noch schlechter macht. Das Tagfahrlicht reicht hingegen nicht aus. Ist die Sicht durch dichten Nebel stark beeinträchtigt, müssen zusätzlich die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden, bei weniger als 50 Metern laut Straßenverkehrsordnung auch die Nebelschlussleuchte.

Vorsicht vor Wildwechsel!
Zu besonderer Vorsicht rät der ADAC Truckservice morgens und abends an Waldrändern und auf freiem Feld. Hier kommt es im Herbst immer wieder zu Wildwechseln. Wer etwa ein Reh oder ein Wildschwein am Fahrbahnrand entdeckt, muss sofort abblenden, vorsichtig bremsen und hupen, um die Tiere in die Flucht zu schlagen.

Lässt sich eine Kollision dennoch nicht mehr vermeiden, gilt der Grundsatz, dass ein kontrollierter Aufprall besser als ein spontanes Ausweichmanöver ist. Zu leicht kann dabei der Lkw ausbrechen, auf die Gegenfahrbahn geraten und einen schweren Unfall mit Personenschaden verursachen.

Nach einer Wildkollision gilt: Warnblinklicht einschalten, Unfallstelle sichern, Polizei sowie je nach Bundesland zusätzlich einen Jäger informieren und deren Eintreffen abwarten. Verletzte Tiere dürfen auf keinen Fall angefasst werden, da diese sich wehren und beißen könnten. Ebenfalls ist es nicht gestattet, ein totes Wildtier einfach mitzunehmen. Dies erfüllt den Tatbestand der Wilderei und ist strafbar.

 

ADAC Truckservice Notrufe-Hotline aus dem Inland (kostenfrei): 0 800 5 24 80 00 
ADAC Truckservice Notrufe-Hotline aus dem europäischen Ausland (kostenfrei): 0049 7333 80 83 50
ADAC Truckservice Schnellgutachten-Hotline: 07333 80 83 10 
 
Bildnachweis: ADAC Truckservice

 

Weitere Artikel