Der Test im Überblick
3,0

ADAC Test e-Lastenfahrräder 2021: Nihola e-family

ADAC Test e-Lastenfahrräder 2021: Nihola e-family

ADAC Testergebnis

ADAC Urteil

3,0

Fahren

3,5

Antriebssystem und Motor

1,8

Handhabung und Komfort

2,9

Sicherheit und Verarbeitung

3,5
1

Schadstoffe

1,0
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1 Führt zur Abwertung im Gesamturteil

0,6 bis 1,5
sehr gut
1,6 bis 2,5
gut
2,6 bis 3,5
befriedigend
3,6 bis 4,5
ausreichend
ab 4,6
mangelhaft

Allgemeine Daten zu Nihola e-family

Preis in Euro 4848,95
Lenkungstechnik Achsschenkellenkung
Max. zul. Gesamtgewicht in kg keine Angabe
Zuladung Transportbox in kg 100
Max. Fahrergewicht in kg keine Angabe
Schaltung Shimano Nexus 8-Gang Kettenschaltung
Hersteller Motor Pro-Movec Hinterradantrieb
Akku-Kapazität (Wattstunden) 562
Position des Akkus Gepäckträger
Lastenrad Leergewicht in kg 51,5
Reichweite in km 77,6
ADAC Reichweite (gemittelt) in km 56,4
Ladezeit (gemessen) in Std. 7 Stunden 54 Minuten
Hersteller/Vertrieb Nihola Cykler, Ingerslevsgade 100 (Yrsa Plads 2), 1705 Kopenhagen, Dänemark, www.nihola.de

Zusammenfassung

Beim Nihola begleitet einen zu Beginn ein unsicheres Fahrgefühl, speziell bei Kurven, Unebenheiten und bei höheren Geschwindigkeiten. Die rasche Kippneigung aufgrund sehr direkter Lenkung erfordert viel Übung und Geschick. Der Motor setzt beim Anfahren erst spät ein, bei höchster Unterstützungsstufe dann aber sehr heftig. Das kann unter Umständen sogar gefährlich werden, besonders wenn eine Kurve bei hoher Motorunterstützung in Kombination mit dem nachlaufenden Motor gefahren wird. Allerdings verbessert sich das Fahrverhalten mit Gewicht in der Kabine in allen Punkten etwas, also wenn zum Beispiel Kinder transportiert werden.

Stärken / Schwächen

Stärken Schwächen
gute Schaltung Geschwindigkeitsabhängige Unterstützung macht das Fahren in der Gruppe schwierig
gute Bremsen Motor läuft sehr lange nach
gute Reichweite erhöhte Kippneigung in Kurven
Kindersitzauflage in Transportbox mäßige Federung
Sicherungsgurte am Boden in Transportbox lauter Motor bei stärkerer Unterstützung (surren)
Abdeckung Transportbox einfache Handhabung sehr lange Ladezeiten des Akkus
Schiebehilfe per Drehgriff nervöses Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
Wetterschutz vorhanden Köpfe der Kinder sind bei einem evtl. Umfaller nur bedingt geschützt
nur ausreichende Beleuchtung mit Blendgefahr
geringe Sicht der Kinder bei geschlossener Kabine
kleines, schlecht lesbares Display mit wenig Informationen
schlampige Verarbeitung (Kabelverlegung, Scheppern)
unbequemer Sattel
bei abschüssiger Straße muss Oberkörper immer schräg gehalten werden, um geradeaus zu fahren

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