Der richtige Reifendruck

6.4.2018

Nicht nur gute Reifen am Auto tragen zu Sicherheit, Komfort und niedrigem Kraftstoffverbrauch bei. Auch der richtige Reifendruck ist ausschlaggebend.

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Der Reifenluftdruck sollte am besten bei circa 20 Grad Außentemperatur gemessen werden.

Zu niedriger Reifenfülldruck hat einige Nachteile: Zum einen belastet er wegen des höheren Kraftstoffverbrauchs und der geringeren Laufleistung Geldbeutel und Umwelt. Zum anderen kann er zur Gefahr werden, weil sich die Fahreigenschaften des Autos beim Lenken und Bremsen besonders auf nassem Untergrund deutlich verschlechtern, was leicht zu Aquaplaning führen kann. Bei hohen Geschwindigkeiten kann ein zu wenig gefüllter Reifen sogar platzen. 

Schon ein Fülldruck von etwa 0,4 bar unter dem Sollwert hat eine circa 30 Prozent niedrigere Laufleistung des Reifens zur Folge und erhöht den Spritverbrauch um zwei Prozent. 

Vorsicht bei viel Gepäck im Auto

Der vom Fahrzeughersteller vorgegebene korrekte Reifenfülldruck steht in der Bedienungsanleitung, am Rahmen der Fahrertür oder im Tankdeckel. Er ist abhängig von der Fahrzeugbeladung und kann dabei um bis zu 1 bar variieren. 

Wer voll beladen in den Urlaub fährt, muss den Reifendruck entsprechend erhöhen. In Einzelfällen schreiben Fahrzeughersteller einen höheren Reifendruck vor, wenn mit hohen Geschwindigkeiten gefahren wird. 

Reifendruckwerte zwischen 0,1 und maximal 0,2 bar über den vorgeschriebenen Werten schaden im Alltag nicht und geben ein wenig Reserve. Der Kraftstoffverbrauch und der Komfort werden dadurch geringfügig reduziert. 

Bei der Messung des Drucks - idealerweise bei 20 Grad Außentemperatur - sollte der Reifen nicht zu warm sein. Am besten ist es, den Druck vor der Fahrt oder nach einer nur kurzen Fahrstrecke zu checken. 

Regelmäßige Kontrolle wichtig

Sollte der Fahrer beim regelmäßigen Check feststellen, dass der Reifendruck deutlich unter dem letztmalig eingestellten Sollwert liegt, ist der Reifen oder das Ventil eventuell undicht. Dann muss der Druck engmaschig geprüft und gegebenenfalls Rad oder Reifen ersetzt oder repariert werden. 

In neuen Fahrzeugen sind zudem oft Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) eingebaut. Sie sind in erster Linie dafür da, den Fahrer auf einen schnellen Druckverlust während der Fahrt hinzuweisen. Dennoch sollte der Fahrer den Reifendruck regelmäßig manuell kontrollieren.

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