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Genfer Autosalon 2020 abgesagt! Diese Neuheiten wären zu sehen gewesen

Genfer Autosalon 2020
Abgesagt: Wegen des Coronavirus findet der Genfer Autosalon 2020 nicht statt ∙ © GIMS

Der Genfer Autosalon 2020 wurde abgesagt! Wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus hat der Schweizer Bundesrat alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern verboten. Welche Neuheiten vom Kleinwagen bis zum SUV dort gezeigt worden wären, sehen Sie auf dieser Seite.

  • Der Genfer Autosalon (GIMS) findet 2020 nicht statt

  • Viele große Marken haben ohnehin abgesagt

  • Hersteller hätten viele Elektroautos und Plug-in-Hybride gezeigt

Automessen haben es immer schwerer: Die Besucherzahlen gehen zurück, und längst nicht mehr alle Autohersteller wollen dort ausstellen, sondern suchen lieber andere Wege, um an Kunden zu kommen.

Und jetzt auch noch die komplette Absage des Genfer Autosalons durch die Schweizer Behören. Ursprünglich wollten die Veranstalter die Messe durchziehen, ist sie doch die einzige große Automesse in Europa in diesem Jahr. Doch der Schweizer Bundesrat hat bis Mitte März alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern verboten. Das trifft auch den Genfer Autosalon, der am 5. März 2020 für das Publikum eröffnet worden wäre.

Die Geneva International Motor Show (GIMS) stand ohnehin unter keinem guten Stern. Schon im Vorfeld hatten unabhängig vom Coronavirus wichtige Marken wie Ford, Opel, Peugeot, Citroën, Volvo, Jaguar, Land Rover und Nissan von einer Teilnahme abgesehen.

Wie es 2021 mir der Messe weitergeht, steht dadurch in den Sternen – selbst wenn der Coronavirus bis dahin kein Problem mehr darstellen sollte. Fest steht: Die Genfer Autoshow hat ebenso wie die IAA eine ungewisse Zukunft.

Der Veranstalter hat inzwischen bekanntgegeben, dass die bereits erworbenen Eintrittskarten erstattet werden. Aktuelle Infos sollen dazu so bald wie möglich auf der Webseite des Genfer Autosalons zu finden sein.

Auf eventuell anfallenden Hotel- oder Reisekosten (z. B. Flug) würden Messebesucher allerdings sitzenbleiben. Schadensersatz käme nur bei einem "Verschulden des Veranstalters" in Frage, sagen ADAC-Juristen. Doch davon sei in diesem Fall nicht auszugehen. Storniert werden könne nur zu den üblichen Stornierungsgebühren.

Coronavirus: Das müssen Reisende wissen

Die Edipemie durch den Coronavirus ist längst in Europa angekommen. Nicht nur Deutschland meldet immer mehr Infektionen. Viele Länder wappnen sich, auch die Schweiz, die nun alle Großveranstaltungen abgesagt hat.

Was das für Reisende bedeutet, lesen Sie auf unserer aktuellen Seite zum Thema Coronavirus.

Hier sind die wichtigsten Autoneuheiten

Audi wollte die vierte Generation des A3 zeigen, der nur noch als fünftüriger Sportback und später als Stufenhecklimousine auf den Markt kommt. Der Dreitürer wurde gestrichen. Optisch fällt der Kompaktwagen nicht aus dem üblichen Audi-Raster. Wie Škoda Octavia und Seat Leon bekommt der Audi einen längeren Radstand als der Technikbruder VW Golf: Das verspricht mehr Platz im Innenraum. Dank "Progressivlenkung" und adaptivem Fahrwerk soll sich das neue Modell sportlicher fahren als bisher. Ein Quattro-Antrieb für die stärkeren Modelle ist gesetzt, genauso wie konventionelle Drei- und Vierzylinder-Benziner, zwei 2,0-Liter-TDI-Motoren, sparsame Plug-in-Hybrid-Varianten, eine Erdgasversion sowie bis zu 294 kW/400 PS starke Sportmodelle (RS). Marktstart: Frühjahr 2020. Lesen Sie hier weitere Infos zum neuen Audi A3.

Auf ebenfalls 294 kW/400 PS aus 2,5 Litern Hubraum kommen die Sportmodelle Audi RS Q3 und RS Q3 Sportback – das sind 17 Prozent mehr Leistung als bisher. Die Spitze wird auf Wunsch erst bei 280 km/h abgeriegelt, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 4,5 Sekunden.
Zudem kommt eine besonders sportliche Variante des elektrischen e-tron quattro. Audi e-tron S und e-tron Sportback S haben mit drei Elektromotoren eine Geamtleistung von bis zu 370 kW/503 PS und sollen in flotten 4,5 Sekunden auf Tempo 100 schnellen.

BMW

Als Highlight auf dem BMW-Stand wäre das viertürige Elektro-Coupé BMW i4 Concept vorgesehen gewesen. Der Beiname verrät, dass es sich noch nicht um die endgültige Version des i4 handelt, doch das Serienauto dürfte sich optisch und technisch kaum unterscheiden. Der i4 soll Tesla Paroli bieten: Mit über 500 PS, einer Beschleunigung von 0-100 km/h in 4 Sekunden, der Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h und einer Reichweite von 600 Kilometern nach WLTP-Messung. Marktstart: 2021.

Bis zu 57 Kilometer rein elektrische Reichweite verspricht BMW bei den Plug-in-Hybridvarianten BMW X1 xDrive 25e und X2 xDrive 25e. Eine Systemleistung von 220 PS ermöglicht eine flotte Beschleunigung in unter sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beide Autos fahren bis 135 km/h ganz ohne Verbrennungsmotor, danach kommt der 1,5-Liter-Dreizylinder dazu. Preis: ab 45.650 Euro. Auch vom BMW 3er wird es eine zusätzliche Hybridversion geben.

DS Automobiles

Als einziger Vertreter des PSA-Konzerns wollte sich die luxuriöse Marke DS in Genf präsentieren. Und hätte eine luxuriöse Stufenhecklimousine als neues Flaggschiff mitgebracht, das sich mit 4,93 Metern Länge an Audi A6, Mercedes E-Klasse und BMW 5er orientiert. Der DS 9 soll sich besonders komfortabel fahren und wird unter anderem von einem Plug-in-Hybrid mit 165 kW/225 PS Systemleistung angetrieben. Reine Elektro-Reichweite: 40 bis 50 Kilometer. Weitere Motoren mit Leistungen bis 264 kW/360 PS und Allradantrieb sollen folgen. Markteinführung: Ende 2020.

Hinter dem etwas umständlichen Namen DS Aero Sport Lounge Concept verbirgt sich eine Studie, die das künftige Design der Marke zeigen soll. Das sieht ziemlich futuristisch und ausdrucksstark aus und setzt auf Kanten statt auf Rundungen. Als Antrieb dient ein 500 kW/680 PS starker Elektromotor und eine 110 kWh große Batterie soll für 650 Kilometer Reichweite sorgen.

e.Go

Vom 3,41 Meter kurzen Elektro-Minimalisten e.Go Life gibt es nun weitere Ableger: Neben den als Concept deklarierten e.Go Life Cross, der 2021 in limitierter Kleinserie auf den Markt kommen soll, gesellt sich außerdem der Life Sport als seriennahes Fahrzeug. Beim Cross handelt es sich um eine Variante mit markanten SUV-Akzenten wie grobstolligen Rädern, Radhausverbreiterungen, Unterfahrschutz und Zusatzscheinwerfern. Mit 72 kW/98 PS hat er mehr Leistung als das aktuelle Topmodell Life 60 mit 57 kW/77 PS und auch eine größere Batterie. Der Preis steht noch nicht fest. Gleiches gilt für den 80 kW/109 PS starken e.Go Life Sport, der mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Sportfahrwerk und Sportsitzen kommt.

Fiat

Auch Fiat verschließt sich der Elektrifizierung nicht und bietet Panda und Fiat 500 künftig als Mild-Hybrid-Modelle an. In beiden Fahrzeugen wird ein Dreizylinder-Benziner mit 70 PS von einem Riemen-Startergenerator unterstützt. Insbesondere beim Anfahren steuert das E-System bis zu 3,6 kW Leistung zu. Rein elektrisch fahren können die Kleinstwagen durch die leichte Hybridisierung aber nicht. Den Verbrauch gibt Fiat in beiden Modellen mit 4,1 Litern auf 100 Kilometer an, den CO₂-Ausstoß mit 93 g/km. Auch eine reines Elektroauto wollte Fiat auf dem Genfer Autosalon vorstellen.

Fisker

Fisker wollte mit dem Ocean anreisen – ein luxuriöses SUV mit Elektroantrieb, das allerdings erst ab dem vierten Quartal 2021 gebaut werden soll. Es dauert also noch eine ganze Weile, bis der Ocean auf den Markt und nach Deutschland kommt. Das Auto wird
4,64 Meter lang, sieht stylish aus, hat ein riesiges Glasdach und soll sich an der Ladesäule mit bis zu 150 kW aufladen lassen. Fisker verspricht, 200 Meilen Reichweite innerhalb von einer halben Stunde nachladen zu können. Die Motorleistung (zwei Motoren) wird mit über 300 PS angegeben.  

Hyundai

Der komplett neue Hyundai i20 soll mit einer ausdrucksstarken Optik mehr Abwechslung in das Segment von Opel Corsa, VW Polo und Toyota Yaris bringen. Neben mehr Platz durch einen größeren Radstand soll er auch deutlich mehr Komfort und Sicherheit bieten. Als Antrieb stehen ein herkömmlicher 4-Zylinder-Saugbenziner (62 kW/84 PS) sowie zwei Dreizylinder-Turbobenziner zur Wahl. Die stärkere Version mit 88 kW (120 PS) verfügt über ein 48-Volt-Mildhybridsystem.

Auch der überarbeitete Golf-Konkurrent Hyundai i30 kommt bald zu den Händlern. Neu modelliert wurde vor allem dessen Front und auch die Motorenpalette wird renoviert. Unter anderem gibt es einen neuen Einstiegsbenziner mit 81 kW/110 PS und sparsame Hybridversionen mit 48-Volt-Technik. Die Studie "Prophecy" mit auffälligen Rundungen und ausgestellten Kotflügeln sollte zeigen, wie das Hyundai-Design künftig aussehen könnte.

Kia

Der neue Sorento kommt mit einer selbstbewussten Optik, die die schiere Größe des SUV noch unterstreicht. Das leicht geländegängige Fahrzeug basiert auf einer neuen Plattform, durch die das Raumangebot im Interieur gewachsen sein soll. Antriebsseitig ist zu erwarten, dass der Wagen sowohl als Plug-in-Hybrid als auch als Diesel-Mildhybrid mit 48-Volt-Technik angeboten wird. Neues auch beim kleineren Sportage: Hier werden nun alle Diesel serienmäßig mit 48-Volt-Technik kombiniert.

Lexus

Toyotas Nobel-Ableger Lexus hatte drei Europapremieren vorgesehen. Dem Luxus-Coupé LC500 wird eine Cabriovariante zur Seite gestellt, die mit einem Preis von deutlich über 100.000 Euro und potenten Motoren (bis 464 PS) auf Exklusivität setzt. Deutlich bodenständiger ist der erste rein elektrische Lexus, der UX 300e. Der Kompakt-SUV konkurriert mit dem Kia e-Niro sowie dem Peugeot e-2008 und soll rund 400 Kilometer weit fahren können.

Wie sich Lexus in Zukunft Elektroautos vorstellt, zeigt die Marke mit dem LF-30 Electrified Concept, das als futuristisch gestaltetes Coupé Fahrspaß vermitteln soll. Die Limousine ES setzt nun nach dem Audi e-tron und dem Honda e auf Kamera-Außenspiegel.

Mazda

Mazda wollte seinen 100. Geburtstag mit einigen historischen Modellen am Stand feiern und zugleich mit dem neuen Mazda MX-30 in die nicht allzu ferne Zukunft blicken. Das vollelektrische SUV-Coupé ist bereits bestellbar und wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 ausgeliefert. Ungewöhnlich sind die gegenläufigen Türen und die fehlende B-Säule. Ein 35-kWh-Akku soll für rund 200 Kilometer Reichweite sorgen. Den Kleinwagen Mazda2 haben die Japaner überarbeitet.

McLaren

Keine Scheiben, kein Dach, dafür sehr viel Power: Der McLaren Elva ist ein rassiger Sportwagen ganz ohne Verdeck. Und sehr exklusiv. Rund 1,7 Millionen Euro soll der Roadster der McLaren-eigenen „Ultimate Series“ kosten. Dafür erhalten ausgewählte Bewerber ein Auto, bei dem der Fahrer voll im Wind sitzt – auf eine Frontscheibe verzichtet McLaren ebenso wie auf eine Audioanlage. Wer nicht mit Helm fahren will, kann sich aber in einigen Ländern eine Windschutzscheibe bestellen. Bei 815 PS und mehr als 300 km/h Spitze könnte es schnell zugig werden.

Mercedes

Nach vier Jahren Bauzeit überarbeitet Mercedes die E-Klasse. An Front und Heck gibt es nur dezente Änderungen. Die größten Unterschiede zum Vorgänger stecken unterm Blech. So erhält die E-Klasse verbesserte Assistenzsysteme und einen neuen Vierzylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum, der von einem integrierten Startergenerator (ISG) mit 15 kW Leistung unterstützt wird. Trotz 272 PS Systemleistung soll der Antrieb sparsam sein. Marktstart: Sommer 2020.

Der in zweiter Generation erhältliche Mercedes GLA kommt auch als GLA AMG 45 4Matic. In zwei Leistungsstufen: In der stärksten Version "S" leistet das Triebwerk 310 kW/421 PS, in der Standardvariante sind es 285 kW/387 PS. Allrad gehört zum Serienumfang. Preise nennt der Hersteller noch nicht, analog zu den anderen AMG-Modellen der A-Klasse dürfte der Sport-Bolide bei rund 70.000 Euro starten. Auf 100 km/h spurten die SUVs in 4,4 (Standardversion) bzw. 4,3 Sekunden (S-Version).

Microlino

Ab 2021 soll es so weit sein: Der Schweizer "Pionier in der Mikromobilität", wie sich der Hersteller selbst bezeichnet, will dann den kleinen Microlino auf den Markt bringen. Optisch stark an die BMW Isetta angelehnt dürfte der Kleinstwagen besonders lifestyle-orientierte Kunden ansprechen. Das Design wurde leicht überarbeitet und die Lenksäule klappt jetzt beim Öffnen der Tür nicht mehr nach vorn, sondern ist feststehend, was Fahrverhalten- und sicherheit positiv beeinflussen soll. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei rund 200 Kilometern, als Preis werden 12.000 Euro angepeilt. Als kleines Schwesterchen bekommt der Microlino die Microletta, ein dreirädriger Elektroroller mit 80 km/h Spitze und rund 100 Kilometern Reichweite. Der Preis von 4900 Euro steht schon fest, der Produktionsstart allerdings noch nicht.

Pininfarina

Die italienische Designerschmiede Pininfarina sorgt mit dem Battista für Aufsehen: einem sogenannten Hypercar, das mutmaßlich um die zwei Millionen Euro kosten wird. Als Gegenwert bekommt der Kunde ein superexclusives Auto, das weltweit nur 150 Mal verkauft werden soll und das so schnell und leistungsstark sein wird wie kein anderes. Eckdaten: Allrad-Elektroantrieb mit 1900 PS, 3200 Nm, über 400 km/h schnell. Die Technik stammt von Elektro-Pionier Rimac aus Kroatien, das Geld zur Entwicklung und zur Fertigung von der indischen Mahindra Group.

Polestar

Volvos Elektromarke Polestar will nicht nur beim Antrieb "öko" sein und wollte in Genf eine Reiselimousinen-Studie präsentieren, die auch im Innenraum auf Nachhaltigkeit setzt. Im Polestar Precept finden sich Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und recyceltem Kunststoff. So wurden etwa die Sitzflächen aus PET-Flaschen gefertigt, für die Polster wurde Korkvinyl verwendet. Künftig sollen nachhaltige Stoffe verstärkt in die Serienmodelle der Marke einfließen. Wegen seines 3,10 Meter langen Radstands soll die Studie viel Platz im Innenraum bieten.

Renault

Renault will auch den Twingo in einer rein elektrischen Version bringen. Der Twingo Z.E. basiert auf dem elektrischen Smart EQ, ist aber mit einer etwas größeren Reichweite gesegnet. Mit 21 kWh Batterie-Kapazität soll der Franzose im WLTP-Zyklus 180 Kilometer weit fahren können, für den reinen Stadtbetrieb gibt Renault sogar bis zu 250 Kilometer an. Der 60 kW/82 PS starke Elektromotor beschleunigt den Elektro-Twingo in 12,6 Sekunden auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 135 km/h. Bei bis zu 22 kW Ladeleistung soll der Akku in rund einer Stunde zu 80 Prozent gefüllt werden können. Als Starttermin nennt Renault den Jahreswechsel 2020/21.

Die Franzosen setzen zudem voll auf Hybrid. Die Bestseller Captur und Mégane rollen als Plug-in-Hybride in die Showrooms. Mit einer 9,8-kWh-Batterie sollen der Mini-SUV und der Golf-Konkurrent rund 65 Kilometer rein elektrisch fahren (bis 135 km/h). Danach kommt der 1,6-Liter-Benziner zum Einsatz. Der Preis für den Captur e-TECH Plug-in liegt bei 33.600 Euro.

Auch der Kleinwagen Clio wird elektrifiziert, kommt allerdings nicht als Plug-in, sondern als "normaler" Vollhybrid ohne externe Lademöglichkeit. Mit einer 1,2-kWh-Batterie kann er nur kurze Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Hauptkonkurrent: Der Toyota Yaris Hybrid.

Seat

Highlight aus Spanien ist der neue Seat Leon. Die optisch gefällige Karosserie ist größer geworden und soll dadurch mehr Platz bieten als bisher. Innen kommt ein sehr reduziertes Cockpit mit nur wenigen Tasten zum Einsatz. Die Motorenpalette ist weitgehend mit der des VW Golf 8 identisch und bietet mit Benzinern, Dieseln, Hybridmodellen und einer Erdgasversion ein breites Spektrum von 110 bis 204 PS. Als sportliche Variante dient der Cupra Leon, der als Plug-in-Hybrid vorgestellt wird.

Škoda

Auch wenn der erste rein elektrische SUV von Škoda schon fleißig Testrunden dreht und kurz vor der Serienreife steht – zeigen wollen die Tschechen das "Enyaq" genannte Modell leider noch nicht. Stattdessen konzentriert sich die VW-Tochter auf den neuen Octavia, vornehmlich auf dessen leistungsstarke und bis dato sehr beliebte RS-Version. Die Besonderheit: Der 245 PS starke sportliche Ableger des Familienautos wird ausschließlich als Plug-in-Hybrid angeboten und soll dadurch nicht nur spurten, sondern auch sparen können.

Toyota

Nachdem Toyota die sparsame Hybridversion des Yaris präsentiert hat, kommt nun der Gegenpol: die Sportversion namens Toyota GR Yaris, der seine Potenz schon durch seine mächtige Front mit großem Lufteinlass demonstriert. Mit 192 kW/261 PS starkem Dreizylinder-Turbomotor ist er der stärkste Yaris aller Zeiten. Allradantrieb hat der kleine Renner serienmäßig. Produktionsstart ist in der zweiten Jahreshälfte 2020, ein Preis noch nicht bekannt.

Gespannt darf man auf das erste Kleinwagen-SUV von Toyota sein, das unterhalb des C-HR angesiedelt ist und mit VW T-Cross, Ford Puma und Skoda Kamiq konkurriert. Einen Namen hat Toyota noch nicht bekanntgegeben, und auch Daten und Bilder blieb der Hersteller noch schuldig.

In Genf hätten Autofans auch den neuen Mirai bewundern können. Die Stufenhecklimousine mit Brennstoffzellenantrieb soll rund 500 Kilometer weit fahren können und weniger verbrauchen als bisher. Ab Herbst 2020 startet die Produktion.

VW

VWs erster Elektro-SUV soll noch 2020 auf den Markt kommen. Der neue ID. 4 – ursprünglich als Studie VW ID. Crozz vorgestellt – soll ungewöhnlich viel Platz im Innenraum bieten und mit der stärksten Batterie 500 Kilometer weit fahren können. Es wird ihn mit Heck- und Allradantrieb geben, eine Schnellladelösung (CCS) ist Serie. Hier lesen Sie weitere Infos zum ID. 4.

Der neue VW Caddy tritt optisch moderner auf, auch wenn es natürlich bei der praktischen Kastenform bleibt. Auch die fünfte Generation des VW Caddy wird es mit kurzem (4,50 Meter Länge) und mit langem Radstand (4,85 Meter Länge) und als Handwerker- und Familienversion geben. Serienmäßig an Bord sind ein Multifunktionslenkrad, zwei Schiebetüren, ein Radiosystem mit 6,5-Zoll- Display und die Müdigkeitserkennung. Insgesamt 19 Assistenzsysteme stehen zur Verfügung, unter anderem ein Trailer Assist, der beim rückwärtigen Rangieren oder Ausparken hilft. Zu den konventionellen Antrieben (75 bis 130 PS) dürfte sich auch wieder die umweltfreundliche Erdgasversion TGI gesellen, und auch ein rein elektrisch angetriebener Caddy ist nicht auszuschließen.

Der VW Golf bekommt neue Ableger, konkret die spezielleren Varianten GTI, GTD und GTE. Der traditionsreiche Golf GTI kommt mit einem 245 PS starken 2,0-Liter-Turbobenziner und leistet damit genauso viel wie der neue GTE. Seine 245 PS Systemleistung generiert er als Plug-in-Hybrid allerdings aus der Kombination eines 1,4-Liter-Turbobenziners mit einem Elektromotor. Mit seiner 13 kWh-Batterie soll der GTE rund 60 Kilometer rein elektrisch fahren können. Der GTD leistet 200 PS und stellt die sportliche Diesel-Speerspitze. Mit zwei hintereinander geschalteten SCR-Kats soll der sportliche Selbstzünder besonders sauber sein. Allen drei Varianten gemein ist das durchgehende Leuchtenband zwischen den Frontscheinwerfern.

Der VW Touareg R wird als Power-Version mit einer Systemleistung von 340 kW/462 PS die Modellpalette ergänzen. Damit soll der 2,5 Tonnen schwere Plug-in-Hybrid den Sprint auf Tempo 100 in rund fünf Sekunden absolvieren und maximal 250 km/h erreichen. Im Heck des Touareg R steckt eine 14,1-kWh-Batterie, die rein elektrisches Fahren bis 48 Kilometer weit und bis 140 km/h erlaubt.

Mit Material von SP-X.