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Sportwagen: Starke Leichtgewichte

Grauer Alpine A110 fährt auf Landstrasse
Schneller Franzose: Die Alpine A110 ∙ © Alpine

Ein sportliches Auto zu fahren, ist der Traum vieler PS-Fans. Starke Motoren, rasante Beschleunigung und hohe Geschwindigkeit sind ihnen wichtiger als Komfort und Alltagstauglichkeit. Die beliebtesten Modelle, Preise, Neuheiten.

  • Typisch sind eine geringe Höhe, nur zwei Sitze und ein niedriges Leistungsgewicht

  • Die stärkste Beschleunigung erreicht der Aspark Owl mit Elektromotor

  • Die günstigsten Sportwagen kosten etwa 40.000 Euro

"Wenig Kilo pro Kilowatt" lautet das Prinzip dieser Autos. Sie haben viele PS, eine leistungsfähige Bremsanlage und ein straffes Fahrwerk, aber meist keine Rücksitze. 900.307 Exemplare waren am 1.1.2019 in Deutschland zugelassen, das sind nur 1,9 Prozent des Fahrzeugbestandes. 43.712 Sportwagen gingen 2019 neu in Betrieb. Viele stammen von bekannten Herstellern, es gibt aber auch eine Reihe weniger bekannter Marken wie etwa Alpine. Nach 22-jähriger Unterbrechung legten die Franzosen 2017 ihr legendäres Modell A110 neu auf.

Das sind die beliebtesten Sportwagen

Im Bestand ist Mercedes die wichtigste Marke. SLK und der Nachfolger SLC führen mit 168.320 Stück die Sportwagen-Hitliste an, der CLK liegt mit 104.876 Exemplaren auf Platz drei. Position zwei besetzt der Porsche 911 mit 119.162, Position vier der Audi TT mit 100.722 Stück. Bei den Neuzulassungen rangiert der Porsche 911 mit 7884 Fahrzeugen ganz vorn, gefolgt vom Mercedes E-Klasse Coupé mit 6418, dem Audi TT mit 5081 und dem BMW Z4 mit 4714 Exemplaren.

Elektroautos: Sportlich unter Strom

Als Auto mit der größten Beschleunigung weltweit gilt die Owl* der japanischen Marke Aspar. In 1,69 Sekunden bringen vier Elektromotoren das Fahrzeug auf 60 Meilen, also knapp 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des unter einem Meter hohen "Hypercars" liegt bei 400 km/h.

Der seit 2020 angebotene SF90 Stradale ist der erste Plug-in Hybrid von Ferrari. Seinen Verbrennungsmotor ergänzen drei Elektromotoren, die Gesamtleistung liegt bei 1000 PS.

Noch 2020 soll der e-tron GT der Audi Sport GmbH in Serie gehen. Das viertürige Coupé mit 590 PS verfügt über permanenten Allradantrieb, Scheinwerfer mit Laserfernlicht und eine Reichweite von 400 Kilometern.

Roadster und Spider: Nach oben offen

Besonders sportlich wirken die Roadster, ursprünglich Zweisitzer mit offener Karosserie ohne festes Dach oder klappbares Verdeck, zum Teil aber mit Überrollbügel. Den Begriff prägten britische Autobauer wie Triumph, Jaguar und MG, während italienische Hersteller diesen Typ als Spider bezeichnen. Typische Vertreter sind der 1966 bis 2010 produzierte Alfa Romeo Spider und der Renault Sport Spider (1995 bis 1999), aktuelle der BMW Z4 und der Audi TT.

Die Preise: Von sündhaft teuer bis günstig

Die Preisspanne im Segment Sportwagen ist enorm. So gilt für den Lamborghini Aventador Roadster SVJ ein Grundpreis von 460.538 Euro – dafür bekäme man mehr als elf Exemplare des Nissan 370Z. In dessen relativ günstiger Preisklasse von rund 41.000 Euro liegt auch der Ford Mustang. Die zuletzt meistverkaufte Sportwagen-Modellreihe, der Porsche 911, beginnt bei 104.655 Euro.

Neu auf dem Markt

Im Jahr 2020 wird wohl der Mercedes SL – das Kürzel steht für Super Leicht – neu aufgelegt – mit Stoffdach, kleinen Rücksitzen und Motoren zwischen 440 und 520 PS.

Die amerikanische Marke Chevrolet plant die 495 PS starke Corvette C8 Stingray mit Mittelmotor, der den Wagen in drei Sekunden auf 100 km/h bringt. 

Als Krone des deutschen Fahrzeug- und Sportwagenbaus gilt der Porsche 911 Turbo, dessen neueste Generation mit 650 PS und 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in 2,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.

Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Bild: © Porsche

Am Motorsport Interessierte finden Informationen zu Events, Tickets und Ergebnissen auf der Seite der ADAC GT Masters.

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