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– Deutschland/Alpenländer – 18.01.2019 13:46

Entspannung nach Schneechaos

Wer derzeit in Südbayern oder den Alpen unterwegs ist, muss zwar immer noch mit Verkehrsbehinderungen rechnen, das Schlimmste ist aber überstanden. Die wichtigsten Durchgangsstrecken sind wieder frei. Auch von den Autobahnen werden keine größeren witterungsbedingen Behinderungen mehr gemeldet.

In den Bergregionen nördlich des Alpenhauptkamms besteht aber weiterhin erhöhte Lawinengefahr. Daher sind immer noch einige Straßen aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Betroffen sind vor allem die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Steiermark sowie der bayerische Alpenrand.

Im Schwarzwald, Bayerischen Wald, Fichtelgebirge und Erzgebirge hat sich die Lage inzwischen ebenfalls deutlich entspannt. Auch bei der Bahn stehen die Zeichen auf Normalisierung.

Tipps und Aktuelle Informationen

Autofahrer sollten sich dennoch vor Fahrtantritt beim ADAC über die aktuelle Lage erkundigen. Informationen zum Straßenzustand und der Befahrbarkeit aller wichtigen Alpenstraßen sind bei der ADAC Alpenstraßeninfo verfügbar, laufend aktualisierte Verkehrsmeldungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der ADAC Verkehrsinfo. Eine individuelle Beratung erhält man bei der ADAC Verkehrsinfo oder unter der Mobilfunk-Kurzwahl 22 4 11 (Verbindungskosten je nach Netzbetreiber/Provider). Zugreisende können sich über die Homepage der Bahn informieren.

Wer einen Skiurlaub oder Wintersporttag im Schnee plant, sollte sich bei seiner Unterkunft oder den Tourismusämtern erkundigen, ob er mit Einschränkungen rechnen muss. Einige Skigebiete hatten wegen der Schneemassen vorübergehend den Liftbetrieb eingestellt oder keine Loipen gespurt. Vor Ort sollte man gegebenenfalls wegen der Schneebruchgefahr auf Waldspaziergänge verzichten.

Keine Fahrt ohne Winterreifen

Wer in den Wintergebieten unterwegs ist, sollte ausschließlich mit Winterreifen fahren. Schneeketten für den Notfall sind empfehlenswert. Autofahrer, die mit unzureichender Bereifung unterwegs sind, gefährden nicht nur ihre eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer, ihnen drohen auch empfindliche Strafen. Besonders teuer wird es bei einem Unfall.

Tipps zu Schneeketten

Wer keine eigenen Schneeketten besitzt, kann diese beim ADAC erwerben. Der Vorteil für ADAC Mitglieder: Wer den Kettensatz nicht benutzt und die Verpackung nicht beschädigt, bekommt den Kaufpreis zurück und zahlt lediglich eine Servicegebühr von 3 Euro pro Tag. Diesen Service bieten zahlreiche ADAC-Stellen an. Die Rückgabe ist nur dort möglich, wo man die Ketten erworben hat. Nähere Informationen hierzu findet man auf den ADAC Internetseiten.

Fahrzeugschäden durch Dachlawinen

Wird ein Auto durch eine Dachlawine beschädigt, kommt es bei der Frage, wer für den Schaden haftet, auf die konkreten Umstände vor Ort an. Möglicherweise bestehen Ansprüche gegenüber dem Hauseigentümer. Parkt man jedoch in unmittelbarer Nähe eines Hauses, obwohl die Gefahr von Dachlawinen erkennbar ist, führt dies zu einem Mitverschulden des Autofahrers. Betroffene ADAC Mitglieder können sich von einem ADAC Vertragsanwalt beraten lassen.

Weitere Aussichten

Die Wetterverhältnisse in den Alpen haben sich inzwischen deutlich gebessert. Schneefälle gibt es kaum noch und vielfach scheint die Sonne. In den kommenden Tagen erwarten die Meteorologen ein ein ruhiges, kaltes Winterwetter.


Weiterführende Informationen:

ADAC Alpenstraßeninfo

ADAC Verkehrsinfo

ADAC Rechtsberatung

ADAC Info "Verschneite Schilder"

Aktuelles Wetter

Schneekettenkauf mit Rückgabeoption

Hinweise zu Dachlawinen

Deutsche Bahn

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