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– Spanien – 02.07.2018 12:42

Giftquallen in mehreren Urlaubsgebieten

Urlauber in Spanien sollten momentan bei Strandbesuchen vorsichtig sein. Der Grund: Seit März wurden an mehreren Küstenabschnitten Portugiesische Galeeren, eine hochgiftige Quallenart, angeschwemmt. Eine konkrete Gefahr besteht nicht nur beim Baden, sondern auch, wenn man an Land mit den Glibbertieren in Berührung kommt. Die jüngste Entdeckung wurde auf der Urlauberinsel Mallorca gemacht.

Die betroffenen Gebiete

Zuletzt wurde eine Portugiesische Galeere laut örtlichen Medienberichten am Sonntag, 1. Juli, in der Nähe von Calvia im Südwesten Mallorcas entdeckt. In den letzten Wochen und Monaten wurden diese bereits vor der Küste der Balearen-Inseln Ibiza und Formentera sowie auf der Kanareninsel Lanzarote, an der Costa del Sol und bei Alicante gesichtet.

Die Portugiesische Galeere ist normalerweise nicht im Mittelmeer heimisch. Die gemeldeten Exemplare wurden nach Vermutung von Experten durch starke Strömungen vom Atlantik durch die Straße von Gibraltar an die Küste Spaniens gespült.

Tipps bei Quallenkontakt

Wer Kontakt mit den Quallen hatte, sollte die Haut mit Salzwasser abspülen und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Das Gift der Tiere kann kleinere Fische töten, Menschen aber nicht. Die auffälligsten Symptome sind Schmerzen, Rötungen der Haut und teils auch Atemnot.

Aktuelle Infos

Weitere Gesundheitsinformationen zum Thema Quallen sind beim ADAC Ratgeber für Reisemedizin erhältlich. Telefonische Auskünfte erteilt der Reisemedizinische Informationsdienst des ADAC unter der Rufnummer +89 76 76 77.


Weiterführende Informationen:

ADAC Ratgeber Reisen

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