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  • Einstieg

    Wo Lavendel und Thymian blühen

    Seit Griechen und Römer die ersten Olivenbäume und Weinreben pflanzten, gilt die Provence als eine Region für Genießer. Und ihr Licht fasziniert zu jeder Jahreszeit - nicht nur Maler.
    Vincent van Gogh kam 1888 wegen des Lichts in die Provence. Zwei Jahre lang malte er in Arles und in St-Rémy Sonnenblumen, Sonnenuntergänge und Cafés im Abendlicht. Seine Bilder spiegeln die Landschaft und ihre Menschen auf unnachahmliche Weise.
    Schon im März wärmt die Sonne, und plötzlich liegt ein Hauch Rosa, ein Hauch Apricot über allem. Auf den Terrassen herrscht dann mittags fröhliches Gedränge. Die Sonnenstrahlen fluten durch die noch kahlen Platanen und lassen den Rosé im Weinglas leuchten. Es ist Sommer, noch nicht im Kalender, aber schon in den Cafés am Cours Mirabeau von Aix-en-Provence. Alles verheißt Lebenslust, auch wenn der eisige Nordwind Mistral noch die Obstbaumblüte bei Apt bedroht.
    Der ›Landvermesser‹ Mistral
    So weit der Mistral reicht, so weit reicht auch die Provence, lautet ein Sprichwort. Und die erstreckt sich von den 3000 m hohen Gipfeln im Nordosten bis zur tischtuchflachen Camargue im Südwesten. Dazwischen bewegt sich die Region in Höhen zwischen 500 und 1000 m. Dabei präsentiert sich die Landschaft sehr vielfältig: mal felsig wie in der Haute Provence, mal als geformte Kulturlandschaft wie von St-Rémy-de-Provence bis Vaison-la-Romaine, mal dichtbesiedelt wie bei Avignon, Aix und Marseille, mal einsam wie in der Camargue.
    Die Welt reist in die Provence – und diese hat die Welt erobert: mit provenzalischen Essenzen, duftenden Kräutern und südfranzösischem Landhausstil.
  • Essen & Trinken

    Die Wonnen des Alltags im Süden Frankreichs

    Dazu zählt unzweifelhaft gutes Essen: Längst hat die bodenständige Küche des französischen Midi, die ›Cuisine du terroir‹, international Schule gemacht.
    Von Starkoch Paul Bocuse aus Lyon stammt das Bonmot, dass die Aussteiger der ‘68er-Generation mit ihrem Rückzug in die Provence dafür gesorgt hätten, dass in seinem Luxusrestaurant wieder Ziegenkäse auf der Karte stehen konnte. Er meinte damit, dass im Süden Frankreichs eher als in anderen Regionen eine Rückbesinnung auf die traditionelle Zubereitung von Käse, Wurst oder Olivenöl einsetzte. So kommt der würzige Banon-Käse, der vom Schaf oder von der Ziege stammen kann, weiterhin in Kastanienblätter eingewickelt auf den Tisch, und so gehört an den Picodon-Ziegenkäse aus der Nordprovence nach wie vor ein Schuss Weißwein.
    Qualität: das Nonplusultra
    Stolz ist man in der Provence auf die alten Rezepte, stolz auch auf den Erfolg der Cuisine du terroir. Bei der Zubereitung der Speisen werden großzügig heimische Kräuter wie Thymian, Salbei und Bohnenkraut verwendet. Auch an Knoblauch spart man nicht. Auberginen, Fenchel und Zucchini entfalten dank viel Sonne ihr volles Aroma. Qualität wird groß geschrieben: Wenn Lamm, dann besteht man auf Lamm aus Sisteron, dem der würzige Geschmack der Hochprovence anhängt. Cavaillon-Melonen aus dem Pays de la Sorgue schmecken so süß wie Honig. Trüffel verströmen das erdige Aroma der Böden in der Drôme provençale.
    Die ursprünglichen Rezepte dieser Region waren sehr schlicht, doch die hervorragende Qualität der Produkte ersetzt komplizierte Gerichte. Aigo boulido ist eine Suppe, zu der Knoblauch, viel Salbei, ein bisschen Olivenöl, Salz und Pfeffer sowie Brotstückchen in den Topf kochenden Wassers kommen. Kalt wird die Soupe au pistou serviert, eine Gemüsesuppe mit viel Basilikum für heiße Sommertage. Ratatouille besteht aus Tomaten, Auberginen und Zucchini, die kurz in Olivenöl gedünstet werden, um dann gemeinsam im Topf zu schmurgeln. Zur Knoblauchmayonnaise Aioli kommt das in mundgerechte Happen geschnittene Gemüse roh auf den Tisch. Caillettes, die Mangold-Lammfleischbällchen, werden inzwischen auch im Sternerestaurant angeboten. Die Brouillade aux Truffes ist eigentlich nur ein Rührei, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass die rohen zerschlagenen Eier über Nacht das Aroma der teuren Trüffel angenommen haben. Im Winter wärmen Schmortöpfe, wie die überall in der Provence beliebte Daube provençale, bei der das Rindfleisch in Rotwein eingelegt wird.
    Apropos Rotwein: Weine der Appelation d’Origine Contrôlée ›Côtes de Provence‹ zählen heute zu den Spitzenweinen Frankreichs.
  • Tipps

    Wie, wo, was

    Informationen und Adressen, die Ihren Aufenthalt am Urlaubsort erleichtern.
    Tourist-Infos
    Auf der Internetseite des Fremdenverkehrsamtes Provence-Alpes-Côte d'Azur finden Sie viele nützliche Informationen, allerdings nur auf Französisch und Englisch:
    Auskünfte erhält man auch bei diesen übergeordneten Touristenbüros:
    Département Alpes-de-Haute-Provence
    8, Rue Bad-Mergentheim
    Digne-les-Bains
    Frankreich
    Tel.: +33 (0)492 31 57 29
    www.alpes-haute-provence.com
    Département Bouches-du-Rhône
    13, Rue de Brignoles
    Marseille
    Frankreich
    Tel.: +33 (0)491 13 84 13
    www.visitprovence.com
    Département Hautes-Alpes
    13, Avenue Maréchal Foch
    Gap
    Frankreich
    Tel.: +33 (0)492 53 62 00
    www.hautes-alpes.net
    Département Vaucluse
    12, Rue Collège-de-la-Croix
    Avignon
    Frankreich
    Tel.: +33 (0)490 80 47 00
    www.provenceguide.com
    Var Tourisme
    1, Boulevard de Strasbourg
    Toulon
    Frankreich
    Tel.: +33 (0)494 18 59 60
    www.visitvar.fr
    Reisezeit
    Mai und Juni sind wegen der Blüte die wohl schönsten Monate. Im Juli/August herrschen Temperaturen bis zu 30 °C. September und Oktober sind Monate mit beständig schönem Wetter, es ist warm, aber nicht zu heiß.

– HRS Hotels –

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