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  • Einstieg

    Zwischen Rhônetal und Matterhorn

    Das Wallis, der drittgrößte Kanton der Schweiz, wird von den höchsten und schönsten Berggipfeln des Landes geprägt, aber auch von der Rhône, die an Weinbergen und Obstgärten vorbeifließt.
    Ein Tag Anfang Mai. Südliche Sonne gegen weiße Hauswände, satte 28 Grad, Bäume, Büsche und Blumen in üppiger Blüte: saftige Feigen und Granatäpfel, Kastanien und Nussbäume. Die Menschen in luftiger Sommerkleidung. Klingt nach Andalusien oder nach Südfrankreich, ist aber das Weinstädtchen Sierre im Kanton Wallis.
    Szenenwechsel: Keine 10 km Luftlinie von Sierre entfernt, oben in Vissoie im Val d’Anniviers auf 1221 m, weht ein kühler Wind vom Berg her, und in Grimentz auf 1570 m, dem Bilderbuchbeispiel eines Walliser Dorfs, will der Schnee noch immer nicht recht wegschmelzen. Gar nicht zu reden von der Straße hinauf zum Lac de Moiry - die wird wohl erst in einem Monat frei sein.
    Fakt ist: Knapp ein Viertel des Wallis besteht aus gewaltigem Hochgebirge, zusätzlich entfällt ein Fünftel der Region auf Gletschergebiete mit ewigem Eis.
    Der wahre Charme des Wallis offenbart sich nach Meinung vieler Urlauber nicht etwa im sonnigen Rhônetal, sondern in seinen Seitentälern, wie z.B. dem Mattertal, durch das der Glacier-Express nach Zermatt zuckelt.
    Städte von Rang
    Sion, die Kantonshauptstadt des Wallis mit knapp 34 000 Einwohnern, ist das Zentrum des Wein- und Obstanbaus im Rhônetal. Das Kunststädtchen Martigny ist nicht nur bekannt für seine Galerien und Museen, sondern auch für hochwertige Branntweine und Ringkämpfe zwischen Eringer Kühen.
  • Typisch / Gut zu wissen

    Der herbstliche Traubenkocher sorgt für Qualität

    Im größten Weinbaugebiet der Schweiz gedeihen zahlreiche Rebsorten an den von der Sonne verwöhnten Hängen. Ein Paradies für Weinliebhaber.
    Die Winzer des Wallis erzeugen rund 40 Prozent der Schweizer Weine bei einem stabilen Verhältnis von 40 Prozent Weißem und 60 Prozent Rotem. Die Reben wachsen auf insgesamt rund 5000 ha Fläche, oft auf winzigen Parzellen, an den sonnenreichen Südhängen nördlich der Rhône. Flache Hügel sind genauso mit Reben bepflanzt wie schwindelerregende Steilhänge.
    Segensreich für das Wachstum sind geringe Niederschläge, viel Sonne und ein dank der geschützten Lage mildes Klima bis spät ins Jahr. Der Fön im Herbst gilt hier als Wohltäter, als ›Traubenkocher‹.
    Radikaler Rebenschnitt - das Reduzieren der Erträge zugunsten der Qualität - hat die Walliser Weine weiter verbessert. All dies führt dazu, dass die Walliser ihre Weine lieber selbst trinken als sie zu exportieren.
    Dem Wein auf der Spur
    Im Rhônetal starten von vielen Anbaugemeinden aus schöne Wanderwege entlang der Hänge und Bewässerungskanäle, z.B. der mit Infotafeln ausgestattete ›Weinweg‹ am Sonnenhang des rechten Rhônetals von Martigny nach Leuk.
    Das Walliser Weinmuseum informiert an zwei Standorten über die Geschichte des Weins im Wallis: Im Zumofenhaus in Salgesch lernen die Besucher etwas über Arbeit und Werkzeuge des Winzers, über Rebböden und -sorten, Weinbau und -lese. Ein didaktischer Weinwanderweg führt zum barocken Château de Villa in Sierre, dem zweiten Museumsstandort. Im Winzerhaus sind Pressen und Kellereiwerkzeuge sowie Wechselausstellungen zu sehen. Der frühere Patriziersitz beherbergt ein Restaurant und eine Vinothek, beide mit einer exzellenten Weinauswahl.
    Regionale Spezialitäten
    Neben dem Fendant aus der Chasselas-Traube und dem Dôle aus Pinot Noir und Gamay gewinnen die regionalen Spezialitäten wieder größere Bedeutung: etwa der Petite Arvine mit leicht salziger Note, ein würzig-kräftiger Cornalin Landroter oder eine Malvoisie Spätlese mit einem Hauch von Kamille.
    Eine Besonderheit ist der Gletscherwein, ein trockener Weißwein aus dem Val d’Anniviers. Er reift in Lärchenholzfässern, die nach der Schneeschmelze in die hochgelegenen Keller unterhalb der Gletscher gebracht werden. Nach der alten Tradition der Transvasage werden die Fässer nie vollständig geleert, sondern jedes Jahr mit jüngerem Wein aufgefüllt.
    Die Savagnin-Reben von Visperterminen im Vispertal wachsen bis auf 1150 m, die höchstgelegenen Mitteleuropas. Heraus kommt der würzige weiße Heida-Wein.
  • Tipps

    Wie, wo, was

    Informationen und Adressen, die Ihren Aufenthalt am Urlaubsort erleichtern.
    Tourist-Infos
    Auf der Internetseite von Schweiz Tourismus finden Sie viele nützliche Informationen:
    Auskünfte zum Wallis erhalten Sie hier:
    Wallis Tourismus
    Rue Pré Fleuri 6
    Sion
    Schweiz
    Tel.: +41 (0)273 27 35 90
    www.wallis.ch
    Vereinigung der Walliser Museen
    Rue des Châteaux 14
    Sion
    Schweiz
    Tel.: 00 41/(0)276 06 46 76
    www.wallisermuseen.ch
    Reisezeit
    Die Sommersaison beginnt in den Schweizer Bergen Ende Mai; im Juli und August ist es am vollsten. Die beste Reisezeit für Wanderer und Biker sind die Sommermonate, die sich auch für Badeferien an den Seen anbieten.

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