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  • Einstieg

    Land der Burgen, Felsen und Höhlen

    Der Nordosten Bayerns begeistert durch markante Felsformationen und Höhlen in der Fränkischen Schweiz sowie hohe Gipfel im Fichtelgebirge. Kulturelle Highlights bieten Bamberg und Bayreuth.
    Im Herzen Frankens liegt die Bilderbuchlandschaft der Fränkischen Schweiz, die die Romantiker Ende des 18. Jh. entdeckten. Es begann mit dem Ausflug zweier Studenten, Ludwig Tieck und Heinrich Wilhelm Wackenroder, die angesichts der Naturschönheiten, der steilen Felsen, malerischen Flusstäler und Burgen, ins Schwärmen gerieten. Die Briefe, in denen sie ihre Eindrücke festhielten, wurden später zum literarischen Bestseller.
    Auch das Fichtelgebirge begeistert durch eine herrliche Landschaft, durch dunkle Wälder, bizarr verwitterte Steinriesen und hohe Gipfel. Besonders der 1023 m hohe Ochsenkopf liegt fest in der Hand von Aktivurlaubern, die in den Sommermonaten wandern und Fahrrad fahren und in der kalten Jahreszeit dem Wintersport frönen.
    Bamberg und Bayreuth
    Kulturelle Höhepunkte der Region sind die Städte Bamberg und Bayreuth. Letztere ist untrennbar mit dem Komponisten Richard Wagner verbunden. Seit den ersten Bayreuther Festspielen 1876 mit der Aufführung der Oper Ring des Nibelungen ist das Interesse an der Musik Wagners ungebrochen.
    Eine weitere wichtige historische Persönlichkeit ist der Fürstbischof von Bamberg und Erzbischof von Mainz Lothar Franz von Schönborn. Er beschäftigte Ende des 17./Anfang des 18. Jh. die Baumeisterfamilie Dientzenhofer, die für ihn prächtige Barockschlösser schuf, u.a. die Neue Residenz in Bamberg und Schloss Weißenstein in Pommersfelden.
  • Essen & Trinken

    Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

    In Oberfranken haben Biertrinker die Qual der Wahl, denn in Bamberg, Bayreuth und der Fränkischen Schweiz gibt es die größte Brauereidichte der Welt.
    »Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bier-Region par excellence. Hier ballen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier-Imperium zusammen. Die meisten sind mittelständische oder familiäre Betriebe, die oft nur für den Ausschank im eigenen Gasthof brauen.
    Stilecht im Seidla
    Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten - vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier stets stilecht im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen.
    Am besten schmeckt das fränkische Bier ›auf'm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höchstadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an. Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, bei denen sich Bürger aller Schichten rund um den starken, dunklen Gerstensaft zusammenfinden.
    Auf ›BierSchmeckerTour‹
    Biertrinken ist also eine feine Sache im Frankenland. Und weil Bier hier zur Kultur gehört, wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Bier-Museen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränkischen Schweiz finden Brauereiwanderungen statt, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis hat sich Bamberg ausgedacht: Bei einer ›BierSchmeckerTour‹ erkunden die Teilnehmer, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die Bamberger Bierlandschaft.
  • Tipps

    Wie, wo, was

    Informationen und Adressen, die Ihren Aufenthalt am Urlaubsort erleichtern.
    Tourist-Infos
    Tourismuszentrale Fränkische Schweiz
    Oberes Tor 1
    Ebermannstadt
    Deutschland
    Tel.: +49 91 91 86 10 54
    www.fraenkische-schweiz.com
    Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.
    Gablonzer Str. 11
    Fichtelberg
    Deutschland
    Tel.: +49 92 72 96 90 30
    www.tz-fichtelgebirge.de
    Reisezeit
    Die beste Reisezeit für die Fränkische Schweiz sind die Monate Mai bis Oktober. Die Region bietet ein dichtes Wander- und Fahrradwegnetz, aber auch schöne Kletterfelsen. Das Fichtelgebirge hat ganzjährig Saison, lockt im Sommer mit einem vielfältigen Angebot für Outdoorsportler, im Winter sind rund um den Ochsenkopf Ski Alpin, Snowboard und Langlauf möglich. Auch die Städte Bamberg und Bayreuth bieten sich das ganze Jahr über als Reiseziel an.
    Öffnungszeiten
    Einige Burgen haben während der Wintermonate eingeschränkte Öffnungszeiten oder ganz geschlossen.

Fichtelgebirge, Fränkische Schweiz: die schönsten Städte

Fichtelgebirge, Fränkische Schweiz: weitere Städte

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