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  • Einstieg

    Ruhe und frische Luft: Die Ostsee wirkt

    Schon Theodor Fontane schwärmte von der frischen Luft im Norden: Das Seeklima an der Küste Schleswig-Holsteins ist einzigartig. Auch im Hinterland bestimmen das Meer und der Wind das Leben.
    Nördlichstes Bundesland der Republik, Grenze zu Dänemark, vom Meer gesäumt: Schleswig-Holstein mit seiner 384 km langen Ostseeküste hat eine lange Tradition als Urlaubsland. Das gute Seeklima, die weitläufigen Strände und wild-romantischen Steilküsten lockten schon früh die feine Gesellschaft ans Meer. »Man hat Ruhe und frische Luft, und diese beiden wirken Wunder und erfüllen Nerven, Blut und Lungen mit einer stillen Wonne.« Mit diesen Worten empfahl der Schriftsteller Theodor Fontane im Jahr 1863 eine Reise an die Ostsee. In Travemünde, einem der ältesten deutschen Seebäder, begann der Badetrieb bereits 1802. Das kleine, aber feine Seebadmuseum vor Ort gibt einen guten Einblick in die Zeit der ersten Badetouristen.
    Atem holen im Norden
    Ob Travemünde, Timmendorfer Strand oder Scharbeutz: Heute noch ist in den traditionsreichen Seebädern rund um die Lübecker Bucht am meisten los. Je weiter man nach Norden fährt, umso urtümlicher wird die Natu: An der Flensburger Förde findet man schöne Steilküsten und stille Badestrände. Zentrum der Schifffahrt ist Kiel: Die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins ist Deutschlands größter Passagierhafen. Im Hinterland, zwischen Schleswig und Mölln, breitet sich stimmungsvoll eine Bauernlandschaft aus mit stillen Dörfern und Rapsfeldern, Windmühlen und Wasserschlössern. Über all dem liegt der Wind, der vom Meer kommt: Wer im Norden Urlaub macht, kann Atem holen.
  • Typisch / Gut zu wissen

    Volle Kraft voraus: Radeln mit Blick aufs Meer

    Gut ausgebaute und beschilderte Radwege erschließen Schleswig-Holstein. Die Strecke zwischen Flensburg und Travemünde gilt als schönster Teil des Ostseeküsten-Radwegs.
    Kaum Steigungen, ein gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz, an dem auch Reparaturstationen und ›Bed+Bike‹-Unterkünfte liegen: Radfahrer finden in Schleswig-Holstein ideale Bedingungen vor, besonders wenn sie mehr auf Erholung als auf sportliche Rekorde setzen.
    Ideal für Familien
    Besonders beliebt ist der Ostseeküsten-Radweg. Das 430 km lange Teilstück zwischen Lübeck-Travemünde und Flensburg ist überwiegend asphaltiert, einfach zu befahren und für Familien gut geeignet.
    Landschaftlich zeigt sich die Region hier in all ihren Facetten: Während auf der einen Seite des Lenkers das Meer rauscht, schweift der Blick auf der anderen Seite über leuchtend gelben Raps, grüne Wiesen, Felder und Wälder.
    Kleine Fischerdörfer wie Maasholm und historische Hafenstädte wie Eckernförde oder Neustadt in Holstein laden zum Verweilen ein. Abstecher führen auf die Sonneninsel Fehmarn, an die idyllischen Ufer der Schlei oder in die sanfte Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz. Informationen zur Routenplanung sind erhältlich unter www.ostseekuesten-radweg.de.
    Entlang der Route gibt es ausreichend Unterkünfte aller Art. In der Hauptsaison sollte man aber unbedingt reservieren. Fahrradfreundliche und vom ADFC zertifizierte Unterkünfte findet man unter www.bettundbike.de.
  • Essen & Trinken

    Von Dickmusik, Gröner Heini und Schwarzsauer

    Die Namen auf den Speisekarten im Norden Deutschlands klingen mitunter rätselhaft. Dahinter verbergen sich deftige Traditionsgerichte und viel frischer Fisch.
    Auf den Bauernhöfen und auf See wird hart gearbeitet. Logisch, dass zu Mittag kräftig und deftig gegessen wird. Natürlich kommt an der Küste häufig Fisch in vielerlei Gestalt auf den Tisch. Bekanntes Beispiel sind die Kieler Sprotten: Die heringsähnlichen Fische werden geräuchert serviert und kommen, dem Namen zum Trotz, nicht aus Kiel, sondern aus dem nördlicher gelegenen Eckernförde.
    Berühmt wie berüchtigt ist der Labskaus: Das Seemannsgericht hat Generationen von Küstenbesuchern vor eine harte Probe gestellt. Bis sie dann feststellten, dass die seltsam rötliche Melange aus Kartoffeln, Gurken, Roter Bete und gepökeltem Fleisch weitaus besser schmeckt als sie aussieht.
    Mut zur Eigenart
    Die traditionsreiche Küche der Küste hat noch andere Eigenarten zu bieten. Manche muten modernen Mägen einiges zu, so etwa das Gericht ›Schwarzsauer‹, das früher traditionell zum Schlachtfest serviert wurde. Es besteht aus dem Bauchfleisch vom Schwein, der Schnauze und den Pfoten, die in Schlachtbrühe und Schweineblut gekocht werden. Ebenso regionaltypisch, aber bekömmlicher sind ›Gröner Heini‹, ein Eintopf aus Bohnen, Birnen und Speck, oder die fruchtige Fliederbeersuppe. Mit Grießklößchen angerichtet, gibt es sie in vielen Gasthäusern.
    Tradition bewahrt
    Deftig und süß: Die Kombination trifft man im Norden übrigens häufig an. Das gilt nicht nur für den Eintopf ›Dickmusik‹, der östlich der Kieler Förde beliebt ist. Seine Zutaten: Trockenobst, Schinkenspeck und Gemüse. Nachsüßen ist eine regionale Eigenheit. Die Einheimischen streuen gern Zucker aufs Essen, sogar auf Grünkohl.
    Solcher und anderer Eigenarten zum Trotz ist der Norden inzwischen ein Anlaufpunkt für Feinschmecker geworden. Viele Gastronomen haben die regionale Küche neu interpretiert und servieren Omas Rezepte in einer zeitgemäßen Form. Aushängeschild dafür ist das ›Schleswig-Holstein Gourmet Festival‹: Es holt von September bis März zahlreiche Spitzenköche in verschiedene Orte des hohen Nordens.
  • Tipps

    Wie, wo, was

    Informationen und Adressen, die Ihren Aufenthalt am Urlaubsort erleichtern.
    Tourist-Infos
    Auf der Internetseite des Vereins Ostsee-Holstein-Tourismus finden Sie viele nützliche Informationen.
    Allgemeine touristische Informationen zum nördlichsten deutschen Bundesland stellt die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH zur Verfügung.
    Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
    Wall 55
    Kiel
    Deutschland
    Tel.: +49 04 31 60 05 83
    www.sh-tourismus.de
    Beim Tourismus-Service Fehmarn erfährt man alles Wissenswerte über Schleswig Holsteins große Ostseeinsel.
    Tourismus-Service Fehmarn
    Bahnhofstr. 30
    23769 Burg auf Fehmarn
    Deutschland
    Tel.: +49 043 71 879 47 84
    www.fehmarn.de
    Reisezeit
    Die Ostsee hat das ganze Jahr über Saison. Die steten Westwinde, die von der Küste kommen und bis ins Hinterland wehen, sorgen für ein ganzjährig mildes Klima. Die schönsten Reisemonate sind Mai und Juni: In dieser Zeit lassen die sonnengelben Rapsfelder, das Grün der Wiesen und Wälder die herrlichen Landschaften erstrahlen. Der Mai ist auch der regenärmste Monat. Zu den sonnenreichsten Regionen in Deutschland gehört die Insel Fehmarn mit rund 2200 Sonnenstunden pro Jahr.

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