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  • Einstieg

    Hofjes und Hightech im Land der Grachten

    Langeweile ist ein Fremdwort im Koninkrijk der Nederlanden: Zur Auswahl stehen weite Nordseestrände und nostalgisches Grachtenflair, Museen von Weltklasse und Multikulti-Gaumenfreuden.
    Ein Urlaub in den Niederlanden gleicht vielerorts einer Reise in die Vergangenheit. Wer durch die Gassen von Delft, Haarlem oder Volendam schlendert, wähnt sich nicht selten zurückversetzt in eines der Gemälde von Vermeer, Rembrandt oder Ruisdael. Denn Giebelhäuser voller Gemälde und Porzellan, von Bäumen gesäumte Grachten, alte Häfen und verträumte Innenhöfe bewahren Erinnerungen an das Goldene Zeitalter des 17. Jh.
    Doch Tradition harmoniert in den Niederlanden bestens mit Moderne, wie avantgardistische Projekte in Kunst, Architektur und Technik immer wieder beweisen, darunter die Kubuswohnungen in Rotterdam oder das Valkhof Museum in Nijmegen, Brücken, Deltawerke, Polder und Windparks.
    Alles flach? Von wegen!
    Die Niederländer halten ihr Erbe, regionale Besonderheiten und die Markenzeichen ihres Landes in hohen Ehren. Natur pur mit Dünen, Kiefernwäldern und Vogelbrutplätzen bieten die Waddeneilanden und Nordseestrände, Metropolentrubel samt Welthafenatmosphäre findet sich in Rotterdam, königliches Flair und UN-Präsenz in Den Haag, katholische Tradition in Utrecht. Nicht zu vergessen Tulpen im Keukenhof, Käse in Gouda, Edam, Alkmaar und Windmühlen in Kinderdijk.
    Das Land mag zwar zum Teil 7 m unter dem Meeresspiegel liegen, doch hier ist trotzdem nicht alles flach: Schon mal über die Hügel der südlichen Niederlande geradelt?
  • Essen & Trinken

    Koloniales Erbe in heimischen Töpfen und Pfannen

    Neben Küchenklassikern wie Pannekoeken, Maatjes und Stamppot eroberten schon im 17. Jh. exotische Gewürze und Zutaten ihren Platz in der niederländischen Küche.
    Auf den ersten Blick ist es erstaunlich, dass sich die niederländische Küche ländlich, kräftig, geradezu bodenständig präsentiert. Zwar verlangte die harte Arbeit der Bauern und Fischer früher eine gewaltige Energiezufuhr, doch Zutaten und Gewürze für weit vielfältigere Gerichte waren in den Niederlanden seit langem bekannt. Schließlich beherrschten niederländische Kaufleute schon im 17. Jh. den Gewürzhandel mit den Tropen. Außerdem zeigen die Stillleben der Maler eine Vielfalt an Wild, Fisch, Gemüse und Früchten, die heute jedem Gourmetrestaurant zur Ehre gereichen würde. Mit den erlesenen Zutaten machte man jedoch lieber gewinnbringende Geschäfte – der protestantische Anspruch, ein einfaches und arbeitsames Leben zu führen, machte auch vor der Küche nicht Halt.
    Tradition und Exotik
    Heute existiert in niederländischen Küchen eine friedliche Koexistenz zwischen traditionellen Gerichten und internationalen Einflüssen, die meist zu delikaten Gaumenfreuden führt. Einwanderer aus den Exkolonien in Indonesien, Asien, Südamerika, der Karibik, aber auch Türken und Nordafrikaner trugen dazu bei, dass die heimische Küche bunter wurde. So reiste aus Indonesien die Rijstafel mit ein, garniert mit Soßen, Fleischspießen und Gemüsebeilagen ein abwechslungsreiches, pi­kan­tes Essen und beinahe schon ein Nationalgericht.
    Alles aus einem Topf
    Die niederländische Kost hingegen schmeckt so schlicht wie intensiv und bedeutet oft Eintopf, Stamppot. Das Gericht Boerenkool aus Grünkohl, Kartoffeln, Rauchwurst, Speck und Senf gibt es traditionsgemäß in der kalten Jahreszeit. Die Erwten­soep, Erbsensuppe, geht dank ihrer deftigen Zutaten – Erbsen, Kartoffeln, Schweinefleisch, Würstchen und als Beilage Schwarzbrot mit Butter – ebenfalls als Hauptgericht durch. Auch wer Fisch liebt, ist in den Niederlanden gut bedient. Neben Seezunge, Lachs, Kabeljau, Räucheraal, ro­hem und gebratenem Hering besteht eine Vorliebe für Muscheln und Austern. Matjes isst man in einem Brötchen stilgerecht an einer Imbissbude (broodjeswinkels).
    Nicht nur als Dessert empfehlen sich die süßen Poffertjes – Mini-Pfannkuchen aus Mehl, Sahne und Eiern, die noch warm mit Butter bestrichen und mit Puderzucker bestreut serviert werden. Kaum weniger kalorienreich sind Stroopwafels (Waffeln in Ahornsirup). Getrunken wird dazu das Nationalgetränk Koffie, meist schwarz, und abschließend zur ­Verdauung ein Gläschen Genever, niederländischer Wacholderschnaps.
  • Tipps

    Wie, wo, was

    Informationen und Adressen, die Ihren Aufenthalt am Urlaubsort erleichtern.
    Tourist-Infos
    In den meisten Orten des Landes befindet sich ein Tourismusbüro des VVV (Vereniging voor Vreemdelingenverkeer), erkenntlich an den blau-weißen Hinweisschildern. Ein breites Informationsangebot zu speziellen Themen und zu einzelnen niederländischen Regionen gibt es beim Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC):
    Reisezeit
    Im Seeklima der Niederlande hängen die Wolken häufig tief. Regen fällt besonders bei Westwinden. Auch die Sommer sind eher wechselhaft, doch bringen Südwinde auch warme Sonnentage. Im Winter kann Schnee fallen - manchmal wird es so kalt, dass die Niederländer auf den zugefrorenen Kanälen Schlittschuhlaufen.

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