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Mumps

Mumpsviren sind weltweit verbreitet und führen in unseren Breiten hauptsächlich in der kalten Jahreszeit zu Infektionen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche, die sich über Tröpfchen beim Niesen oder Husten anstecken, wobei in etwa einem Drittel der Fälle aber keinerlei Beschwerden auftreten. Erkrankte leiden unter Symptomen wie bei einer Grippe, bevor sich im typischen Fall die Schwellung der Speicheldrüsen vor den Ohren einstellt. Nach etwa einer Woche ist die Erkrankung in der Regel überstanden. Ihren Ruf als harmlose Kinderkrankheit hat die Mumps aber zu Unrecht: Bei schweren Verläufen kann es zu einer Beteiligung der Hirnhäute wie auch des Gehirns selbst kommen. Dann sind dauerhafte Schäden nicht ausgeschlossen. Solche Komplikationen betreffen Erwachsene häufiger als Kinder.
Gegen Mumps gibt es eine Schutzimpfung, die außerdem auch Impfstoffe gegen Masern und Röteln einschließt (MMR). Kinder sollen in den ersten beiden Lebensjahren zweimal geimpft werden, Erwachsene, bei denen unklar ist, ob sie geschützt sind, erhalten eine einzige Dosis. Durchgemachte Krankheit und komplette Impfung schützen lebenslang vor Neuerkrankung.

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