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Keuchhusten

Keuchhusten (Pertussis) wird von Bakterien ausgelöst, die mit kleinsten Tröpfchen beim Niesen und Husten von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Die hoch ansteckende Krankheit verläuft typischerweise in drei Stadien: Während der ersten ein oder zwei Wochen ist er nicht von einer gewöhnlichen Erkältung zu unterscheiden. Danach wird der Husten aber so schnell („Stakkatohusten“) und die Anfälle so häufig und heftig, dass die betroffenen Kinder in schwere Atemnot geraten können. Das typische Keuchen, von dem die Krankheit ihren Namen hat, tritt bei etwa der Hälfte der kleinen Patienten auf. Oft kommt es nach den Hustenanfällen mit Herauswürgen von sehr zähem Schleim auch zu Erbrechen. In der dritten Phase, die mehrere Wochen lang dauern kann, nehmen die Beschwerden allmählich ab. Lebensbedrohliche Verläufe mit schweren Lungen- und Gehirnentzündungen kommen vor. 
Bei Jugendlichen und Erwachsenen besteht oft nur gewöhnlicher, aber wochenlang anhaltender Husten.

Obwohl in Deutschland recht gute Durchimpfungsraten erreicht werden, muss man immer noch mit mehr als 150.000 Fällen pro Jahr rechnen – vor allem bei Erwachsenen, die, anders als früher, mittlerweile 60% der Patienten ausmachen. Dies hängt damit zusammen, dass die Schutzimpfung nach ca. 10 Jahren ihre Wirkung verliert und auch die Immunität nach durchgemachter Krankheit nicht viel länger anhält.

Zwar kann Keuchhusten auch mit Antibiotika behandelt werden, allerdings nur, wenn die Diagnose frühzeitig gestellt wird, was selten der Fall ist.

Da die Krankheit sehr leicht übertragen wird, sollen Patienten in Einzelzimmern isoliert und Personen aus der engeren Umgebung vorsorglich geimpft werden.


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