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Japanische Enzephalitis

Japanische Enzephalitis wird von einem Virus verursacht und tritt in ganz Asien, bevorzugt in ländlicheren Gebieten, auf. Das Virus, das hauptsächlich in Wasservögeln, (z.B. Reihern), Reptilien und Schweinen vorkommt, wird, besonders während Regenzeiten, von verschiedenen Stechmückenarten übertragen. Von den Personen, die so mit JE infiziert wurden, erkrankt zwar nur ein sehr kleiner Teil und auch davon leiden die meisten nur an grippeähnlichen Beschwerden. Trotzdem werden jedes Jahr mehrere zehntausend Fälle gemeldet, bis zu einem Drittel der schwer erkrankten Menschen (meist Kinder) sterben, bei einem weiteren Drittel bleiben dauerhafte nervliche und seelische Störungen zurück.

Gegen die einmal ausgebrochene Krankheit eine gezielte Behandlung nicht möglich.

Zur Vermeidung einer Infektion ist konsequenter
Schutz vor Mückenstichen entscheidend.

Seit 2009 gibt es einen in Deutschland zugelassenen Totimpfstoff gegen Japanische Enzephalitis, der bisher allerdings nur für die Anwendung bei Personen über 18 Jahre freigegeben ist. Für Schwangere, Kinder und Jugendliche muss auf einen Impfstoff zurückgegriffen werden, der über internationale Apotheken zu beziehen ist, was einige Wochen dauern kann. Für eine gute Schutzwirkung sind bei Erwachsenen mindestens zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen erforderlich, bei allen anderen Gruppen 3 Impfungen innerhalb von 2 Wochen.

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