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Dengue-Fieber

Dengue-Fieber ist eine der häufigsten von Mücken übertragenen Krankheiten überhaupt und kommt im Unterschied zur Malaria besonders in den Städten der Tropen und Subtropen vor. Diese Breiten werden auch immer wieder von Ausbrüchen mit Zehntausenden von Erkrankten heimgesucht.

Bei Auftreten der ersten Beschwerden liegt der ursächliche Stich meist zwei Tage bis eine Woche zurück. Zu Beginn ist Dengue praktisch nicht von einer Grippe oder Krankheiten wie Malaria und Chikungunya zu unterscheiden: Hohes Fieber, schwere Glieder- und Kopfschmerzen („hinter den Augen“) und allgemeines Krankheitsgefühl prägen in dieser Phase das Bild. Treten einige Tage später großflächige Hautrötungen und geschwollene Lymphknoten hinzu, liegt der Verdacht auf Dengue-Fieber nahe, wenn der Patient sich in einer entsprechenden Region aufgehalten hat. In den allermeisten Fällen ist das Schlimmste nach einer Woche überstanden und die Krankheit klingt ohne bleibende Schäden allmählich ab. Die seltenen schweren Erkrankungsformen können jedoch lebensbedrohend werden und erfordern intensive medizinische Betreuung. Sie betreffen in der großen Mehrzahl Kinder und hier besonders die ganz Kleinen. Ein Mensch kann viermal im Leben an Dengue erkranken, danach ist er gegen alle Virustypen immun.

Wie bei den meisten Viruskrankheiten gibt es keine gezielte Behandlung.

Da eine Impfung noch nicht zur Verfügung steht, sind intensive Schutzmaßnahmen zur möglichst kompletten Vermeidung von Mückenstichen entscheidend (Mückenschutz). Besonders Kinder sollten konsequent geschützt werden, wobei chemische Mittel für sie ungeeignet sind. Übrigens: Dass die Mücken hauptsächlich tagsüber aktiv sind, bedeutet durchaus nicht, dass man nachts vor gefährlichen Stichen sicher ist! Reisende in Gebieten, in denen Dengue vorkommt, sollten bei grippeähnlichen Beschwerden und Fieber keine Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. in Aspirin®) einnehmen, sondern lieber auf Paracetamol oder Ibuprofen ausweichen. Wer schon einmal eine Dengue-Fieber-Erkrankung durchgemacht hat, sollte vor erneuten Reisen in Risikoländer unbedingt einen Reise- oder Tropenmediziner konsultieren, da auch in diesem Fall ein schwerer Krankheitsverlauf droht.

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