Mit dem Motorrad auf die Fähre

Tipps zum Beladen und Verzurren



Wer mit seinem Bike auf einer Fähre unterwegs ist, kann unter Umständen viel erleben. Worauf muss man sich gefasst machen, wenn man mit dem Zweirad übersetzt? 

Was muss man selbst beachten? Wie verhält es sich mit dem Verzurren von Motorrädern?

 

Hier geht´s zu einem Demonstrationsvideo


Cargo-Securing-Manual 

Nach Angaben der Scandlines Deutschland GmbH werden Motorräder genau nach den Vorgaben des Cargo-Securing-Manual (CSM) gesichert (gelascht) und auf eigens dafür eingerichteten Stellplätzen an Bord gestaut. Dieses Manual stellt alle auf dem Schiff transportierten Ladungsarten (u.a. auch Motorräder) dar und zeigt darüber hinaus verschiedene Möglichkeiten der Ladungssicherung, abhängig von den äußeren Bedingungen (hier Seegangstärke). Das Manual wird von der betreffenden Klassifikationsgesellschaft (z.B. Germanischer Lloyd oder Lloyds Register) geprüft und durch die Flagge (z.B. Deutschland) anerkannt. Die dargestellten Ladungssicherungen basieren auf entsprechenden Berechnungen und müssen ein sicheres Stauen/Transportieren unter den erlaubten äußeren Bedingungen garantieren. 

Da ein geprüftes CSM zur notwendigen Zertifizierung eines jeden Schiffes gehört, das Ladung transportiert, gilt dies also auch für die internationale Fahrt. Trotz dieser eigentlich klaren Vorgaben variiert die Umsetzung von Land zu Land. Der ADAC hat deshalb einige Tipps zur Sicherung von Motorrädern auf Fähren zusammengefasst. 

Tipps zum Fahren auf Fähren sowie zur Sicherung von Motorrädern  PDF, 54 KB


Von den Fährbetreibern fordert der ADAC:

  • Gurte und Schutzunterlagen müssen in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.
  • Das Personal sollte sämtliche Verlaschungen selbst übernehmen.
  • Passagiere sollen vor der Einfahrt informiert werden, wenn diese das Motorrad selbst verlaschen müssen.

Hinweis


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