Übersicht Irland

Einreise, Zoll und Aufenthalt in Irland

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Pandemie

Die nachstehenden Informationen werden von europäischen Automobilclubs über die FIA / Region 1 zur Verfügung gestellt.

Die aufgeführten Regelungen ändern sich mitunter sehr kurzfristig und schnell. Die meisten zu Grunde liegenden Verordnungen, Allgemeinverfügungen oder Gesetze werden zum Teil wöchentlich aktualisiert und angepasst. Sie erlauben deshalb in der Regel keine Aussagen darüber, was in näherer Zukunft gelten oder möglich sein wird. Zwar ist davon auszugehen, dass die Regelungen weiter gelockert werden; ebenso ist bei einer Verschlechterung der Infektionslage auch erneut mit einer Verschärfung von Beschränkungen zu rechnen.

Zuletzt aktualisiert am 05.08.2020

Allgemein geltende Regelungen

Lockdown Irland befindet sich weiter in Phase 3 der Aufhebung der Restriktionen. In dieser Phase ist das Tragen von Masken im ÖPNV und beim Einkaufen (in Geschäften und Einkaufszentren) vorgeschrieben.
Ausgangsbeschränkungen Nein. Es gilt "Stay local". Während Phase 3 darf man in gesamt Irland verreisen.
Abstandsvorschriften 2 m
Händeschütteln untersagt Ja
Maskenpflicht Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt Maskenpflicht (Strafen für Nicht-Einhaltung bis 2.500€ und/oder bis zu sechs Monate Haft). Überall sonst, wird das Tragen einer Maske empfohlen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften oder bei Besuchen). Bis zum 13. Lebensjahr besteht keine Maskenpflicht.
Versammlungsverbot Treffen sollten wann immer möglich draußen stattfinden. Treffen in Innenräumen sind bis 50 Personen erlaubt, Treffen im Freien sind mit bis zu 200 Personen erlaubt, jeweils wenn sie nach den Anweisungen der Gesundheitsbehörde durchgeführt werden.
Selbstquarantäne erwünscht Ja. Vorgeschrieben bei Auftreten von Symptomen. Vorgeschrieben bei Einreise aus Ländern, die nicht auf der "Grünen Liste" stehen.
Bußgelder Das Missachten einer Maßnahme ohne rechtliche Entbindung wird als kriminelle Straftat behandelt. Jede Straftat kann mit einer Strafe von bis zu 2.500 Euro, einer Haftsstrafe von bis zu 6 Monaten oder einer Kombination belegt werden.
Freizeitaktivitäten Treffen im Freien sind mit bis zu 200 Personen erlaubt, wenn sie nach den Vorgaben der Gesundheitsbehörde durchgeführt werden.

Reisebeschränkungen

Detaillierte Informationen zu Grenzöffnungen, Einreise und Durchreise finden Sie unter dem Reiter ›Einreisebestimmungen‹. Diese sollten unbedingt zusätzlich beachtet werden!

Eingehende Flüge erlaubt Der Dubliner Flughafen ist für essentielle Handelsflüge, Flüge mit medizinischen Importwaren und ausgehende Flüge zum Export von Medikamenten geöffnet.
Grenzen explizit für Tourismus geöffnet Nein
Tourismus erwünscht/unerwünscht Tourismus nicht erlaubt. Einreisende nach Irland (auch heimkehrende Iren) müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Ein Ort zur Quarantäne muss bei Ankunft angegeben werden.
Öffentlicher Personennahverkehr Beschränkung der Passagierzahlen um die Mindestabstände zu gewährleisten. Gesichtsmasken werden empfohlen. (Strafe für die Nichteinhaltung 2.500 € und/oder sechs Monate Gefängnis).
Regeln für die Kfz-Benutzung Keine spezielle Regelung.
Unterwegs im Auto mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören Nicht empfohlen.

Gewerbe / Einrichtungen

Geschäfte des täglichen Bedarfs Geöffnet.
Weitere Geschäfte Geöffnet.
Tankstellen Geöffnet.
Restaurants Geöffnet.
Hotels Geöffnet.
Themen-Parks Spielplätze geöffnet.
Museen / Konzerthallen / Theater Geöffnet.
Strände Plätze im Freien und touristische Orte an denen der Mindestabstand eiingehalten werden kann, dürfen öffnen (z.B. Strände, Wanderpfade).

Veranstaltungen

Genehmigungspflichtige Veranstaltungen Unter Einhaltung der Beschränkungen.
Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern Maximal 200 Personen im Freien, maximal 50 Personen in geschlossenen Räumen.

Campingplätze

Tagesbesuch Geöffnet.
Übernachtungen Geöffnet.
Sanitäre Einrichtungen Geöffnet.

Pannenhilfe

Angebotener Service Regulärer Betrieb.
Kontakt Pannenhilfe / Notruf

Wichtige Links

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Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt rät wegen Quarantäneregelungen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland ab.
Seine Reise- und Sicherheitshinweise informieren über die epidemiologische Lage und Beschränkungen im Land.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Letzte Aktualisierung am 7.8.2020

Nur Reisende, die aus Ländern auf der "Travel Green List" im Link unten einreisen, sind von der Quarantäne befreit. Deutschland gehört derzeit (Stand 6.8.20) nicht zu diesen Ländern.
Bei Einreise aus z.B. Deutschland, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland wird nach der Ankunft eine 14-tägige Selbstisolation erwartet. Obwohl die Selbstisolation rechtlich nicht Pflicht ist, wird sie kontrolliert.
Von der Quarantäne befreit sind Rückkehrer aus Nordirland.
Vor der Einreise ist das Formular „Covid-19 Passenger Locator Form“ im Link unten auszufüllen, darin ist u.a. die Adresse für die 14-tägige Selbstisolation anzugeben.
TRANSIT:
Transitreisende sind von der Quarantäne befreit, wenn der Transitbereich des Flughafens oder Hafens nicht verlassen wird.

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Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass.

Die Einreise mit Personaldokumenten, die als gestohlen oder verloren und später als wieder aufgefunden gemeldet wurden, kann zu Problemen führen. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Reisen mit solchen Dokumenten ab.

Besondere Bestimmungen für Kinder und Jugendliche

Deutsche Minderjährige unter 18 Jahren, die alleine oder in Begleitung von nicht erziehungsberechtigten Erwachsenen reisen, benötigen eine formlose Einverständniserklärung der Eltern. Reist nur ein Elternteil mit, wird die Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils benötigt. Außerdem ist die Kopie der Personaldokumente der Eltern (zum Unterschriftenabgleich) mitzuführen.
Falls das Kind einen anderen Namen als die Eltern/der Elternteil trägt, sind auch die Geburtsurkunde des Kindes oder andere relevante Dokumente erforderlich.
Im Falle des alleinigen Sorgerechts ist die Mitnahme einer aktuellen Bestätigung des Jugendamts bzw. des Gerichtsurteils zusammen mit einer von einem beeidigten Übersetzer angefertigten englischen Übersetzung sinnvoll.
Die Einverständniserklärung soll in englischer Sprache abgefasst sein. Sie soll die Kontaktdaten inkl. der Telefonnummern der Erziehungsberechtigten, den Grund der Reise und gegebenenfalls den Namen der Person, die das Kind am Flughafen abholt bzw. das Kind begleitet, enthalten.

Die Clubjuristen des ADAC haben drei Vorlagen erstellt, die entsprechend zu ergänzen sind (Achtung: keine amtlichen Dokumente sondern nur Empfehlungen):

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Viele Transportgesellschaften verlangen besondere Vollmachten, erkundigen Sie sich dort nach den Einzelheiten.

Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Hund und Katze

Ausweise und Kennzeichnungen

Erforderlich ist der EU-Heimtierausweis.

Im EU-Heimtierausweis muss die Kennzeichnung des Tieres durch Mikrochip oder deutlich lesbare Tätowierung eingetragen sein. Für Tiere, die ab dem 3.7.2011 zum ersten Mal gekennzeichnet wurden, ist der Mikrochip Pflicht.

Weitere Regelungen

Für folgende Hunderassen gelten besondere Vorschriften: American Pitbull Terrier, English Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, Bull Mastiff, Doberman Pinscher, German Shepherd (Alsatian), Rhodesian Ridgeback, Rottweiler, Japanese Akita, Japanese Tosa und Hunde, die allgemein als Ban Dog (Bandog) bezeichnet werden.
Diese Hunde müssen in der Öffentlichkeit an einer starken, maximal 2 m langen Leine geführt werden, und zwar von einer Person, die über 16 Jahre alt und in der Lage ist, den Hund zu kontrollieren. Außerdem besteht Maulkorbpflicht.

Tipps zur Sicherung von Tieren im Fahrzeug

Der ADAC gibt im folgenden Link Tipps zur Sicherung von Hunden im Auto:

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Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Gebrauchsgüter

Im privaten Reiseverkehr innerhalb der EU unterliegt das Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch keinen Beschränkungen.

Lebens- und Genussmittel

Im privaten Reiseverkehr innerhalb der EU dürfen Waren zum eigenen Verbrauch unbegrenzt mitgeführt werden. Zur Abgrenzung zwischen privater und gewerblicher Verwendung gelten folgende Richtmengen:
800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse bis maximal 22 Vol % (z.B. Portwein, Sherry, Likörwein), 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier.
Bei Mitnahme von größeren Mengen muss im Fall einer Stichprobenkontrolle durch die Finanzbehörden glaubhaft gemacht werden, dass die Waren tatsächlich nur privaten Zwecken dienen.

Die Einfuhr von frischem Fleisch ist verboten.

Weitere Produkte und Güter

Die Einfuhr von Waffen ist grundsätzlich verboten.
Auskunft über die Mitnahme von Jagd- und Sportwaffen:

Department of Justice
94 St. Stephens Green
2 Dublin
Telefax: +353 1 6615461
Telefon: +353 1 6028202
E-Mail: info@justice.ie
Internet: http://www.justice.ie *
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Bei der Einreise aus Nicht EU-Ländern

Aus Nicht-EU-Staaten dürfen pro Person Waren bis zum Wert von insgesamt 300 Euro (bei Flug- und Seereisenden 430 Euro) zollfrei eingeführt werden.
Für mitgeführte Waren aus Nicht-EU-Ländern oder Duty-free-Shops gelten niedrigere Mengen. Zollfrei sind:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak, 16 l Bier, 4 l Wein, 1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Vol.-% oder 2 l alkoholische Getränke unter 22 Vol.-%.

Alle Angaben ohne Gewähr.