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Einreise nach Indien und Zollbestimmungen

Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt hat für nicht notwendige, touristische Reisen eine Reisewarnung ausgesprochen. Es ist mit Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr zu rechnen, die auch kurzfristig erfolgen können. Es besteht das Risiko, dass die Rückreise nicht mehr angetreten werden kann. Die Reisewarnung besteht zunächst bis zum 30. September 2020.
Informationen zur Situation im Land enthalten die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Wegen der Coronapandemie können Einreiseverbote oder -beschränkungen, Quarantänebestimmungen und weitere besondere Vorschriften erlassen worden sein. Sie sind in den unten genannten Einreisebestimmungen nicht enthalten. Über solche aktuellen Bestimmungen informieren die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

ACHTUNG:
Alle bereits erteilten Touristenvisa werden mit Wirkung vom 13.3.2020 ungültig, außer deren Inhaber sind bereits nach Indien eingereist. Dies gilt zunächst befristet bis zum 15.4.2020. Ab sofort werden keine Visa mehr erteilt.

Allgemeine Einreisebestimmungen (seit 11.3.2020 außer Kraft):
Für einen touristischen Aufenthalt kann bis spätestens 4 Tage vor der Einreise im Link unten ein elektronisches Touristenvisum (e-Tourist Visa, eTV) beantragt werden. Der Ausdruck der Genehmigung muss bei der Einreise vorgewiesen werden können. Erforderlich ist der Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass. Das Dokument muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und zwei freie Seiten für die Stempel aufweisen. Außerdem sind Rück- oder Weiterreisetickets erforderlich.

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Visa können auch im Voraus über die von den indischen Konsulaten beauftragen Service Provider (IVAC oder IGCS) beantragt werden. Dazu ist ein online-Visumsformular auszufüllen und bei dem für das Bundesland zuständigen Service Provider einzureichen. Deren Adressen finden sich im folgenden Link unter "Service Provider".

Achten Sie darauf, dass Sie einen Einreisestempel erhalten. Ohne ihn kann es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten kommen.

Bei Einreise aus einem von der Weltgesundheitsorganisation als Gelbfieberinfektionsgebiet eingestuftem Land müssen Reisende eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Sie finden diese Länder im unten stehenden Link in der linken Spalte "Countries with risk of yellow fever transmission".

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Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Gebrauchsgüter

Der Reisebedarf für den persönlichen Gebrauch ist zollfrei, muss aber wieder ausgeführt werden.
Wertvolle Gegenstände wie Videokamera, CD-Player, Laptop etc. müssen bei der Ankunft in das Tourist-Baggage Re-Export Formular eingetragen werden, das bei der Ausreise wieder vorzulegen ist.
Der Besitz und die Benutzung von Satellitentelefonen ist verboten.
Waren und Geschenke sind bis zum Gesamtwert von 8.000 indische Rupien (bei direkter Einreise aus Pakistan nur 6.000 iR) erlaubt. Geschenke, die im Wert über diesem Betrag liegen, sind zollpflichtig (zu 60 Prozent des Warenwerts nach indischer Einstufung).

Lebens- und Genussmittel

Zollfrei dürfen Personen über 17 Jahren mitführen (gilt nicht bei Einreise aus Nepal):
- 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak,
- 1 l Wein und 1 l Spirituosen,
- eine angemessene Menge Parfüm und 250 ml Eau de Toilette.
VERBOTEN ist die Einfuhr von Geflügel und Geflügelprodukten sowie von Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten.

Weitere Produkte und Güter

Die Einfuhr von Waffen ist verboten.

Besondere Bestimmungen

Einfuhr von pronografischem Material und Drogen - selbst in den geringsten Mengen - ist verboten.

Bei der Ausreise zu beachten

Verboten ist die Ausfuhr von geschützten Tierhäuten und Pflanzen.

Alle Angaben ohne Gewähr.