USA | Washington | 08.01.2020

USA: Einreise wird teurer

Blick auf New York City
Auch Städtetrips stehen bei USA-Reisenden hoch im Kurs

USA-Reisende müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Die obligatorische Einreiseregistrierung ESTA, die von allen Reisenden verlangt wird, die ohne Visum in die USA dürfen, soll künftig 21 Dollar statt wie bisher 14 Dollar kosten. Ab wann der neue Tarif gilt, ist allerdings noch unklar. 

Eine visafreie Einreise in die USA ist für die Teilnehmer am so genannten Visa Waiver Program möglich, es gilt für Staatsbürger aus 38 Staaten, darunter Deutschland und die meisten übrigen EU-Länder. Dazu müssen Reisende mindestens 72 Stunden vor Abflug online eine elektronische Einreiseerlaubnis (ESTA) beantragen, die dann zwei Jahre lang gültig ist.

Die ESTA-Gebühr muss per Kreditkarte bezahlt werden. Auch für Transitreisende (z.B. Zwischenlandung in den USA) ist die ESTA-Registrierung erforderlich. Falls ein Passagier ohne gültige Registrierung am Flughafen erscheint, wird ihm das Boarding verweigert.

Rat des ADAC: Eine dreiste Abzocke erleben immer wieder USA-Besucher beim Ausfüllen der Online-Reisegenehmigung im Internet. Windige Geschäftemacher bieten Antragstellern teure Hilfe beim Ausfüllen des Fragenkatalogs an. Diese kostet oftmals bis zu 50 Dollar. Der ADAC rät allen USA-Reisenden, den leicht auszufüllenden Fragebogen selbst zu bearbeiten. Wer beim Ausfüllen der Online-Registrierung unsicher ist, erfährt Unterstützung durch sein Reisebüro und mitunter sogar durch seine Fluggesellschaft.

Das ESTA-Formular finden Reisende auf der Homepage des US-Heimatschutzministeriums*. Informationen zum Visa Waiver Program findet man bei der US-Botschaft*. 

ADAC Länderinformationen zum Reiseland USA

Text: KD. Foto: iStock.com/FilippoBacci.

Kontakt zur Redaktion: redaktion@adac.de

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