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Frankreich, Spanien | Barcelona, Montpellier | 24.01.2020

Unwetter in Spanien und Frankreich

Starker Sturm an der Strandpromenade in Barcelona
Ungemütlich: Strandpromenade an der spanischen Mittelmeerküste

Ergiebige Niederschläge und Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometern führen seit Wochenbeginn an der spanischen Mittelmeerküste, in Südfrankreich sowie auf den Balearen und Kanaren zu Überflutungen, Verwüstungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die gute Nachricht: Es ist Besserung in Sicht.

Die Behinderungen im Detail

Am stärksten betroffen sind  neben den Inseln  die spanische Region Katalonien und die französische Region LanguedocIn Küstennähe, aber auch im gebirgigen Hinterland sind etliche Straßen wegen Überflutungen oder Erdrutschen gesperrt, darunter auch einige Nationalstraßen. Meldungen, dass auch Autobahnen unpassierbar sind, liegen derzeit nicht vor.

Störungen im Flugverkehr sind ebenfalls möglich. Ausfälle oder erhebliche Verspätungen gab es in den letzten Tagen unter anderem auf Mallorca, Ibiza und den kanarischen Inseln. Auf dem Festland waren vor allem die Airports in Barcelona und Alicante betroffen. Einschränkungen sind darüber hinaus im Zugverkehr zu erwarten.

Tipps für Reisende

Wer in den Unwettergebieten unterwegs ist, sollte sich zeitnah über die aktuelle Lage informieren. Aktuelle Verkehrsinfos stehen meist nur in spanischer und französischer Sprache zur Verfügung.

Verkehrsinfo Spanien*

Verkehrsinfo Frankreich*

Camping-Urlauber, die befürchten, dass ihre Destination gelitten hat oder nicht mehr erreichbar ist, sollten sich vor Ort erkundigen oder ihren Veranstalter konsultieren.

Wer wegen Unwetterschäden eine bereits gebuchte Reise nicht antreten möchte, kann sich beim ADAC Reise Ratgeber über die rechtlichen Möglichkeiten informieren.

Weitere Aussichten

Die gute Nachricht: Ein Ende der Unwetter ist in Sicht. Ab Samstag, 25. Januar, ist mit einer Wetterbesserung und nachlassenden Niederschlägen zu rechnen.

Aktuelles Wetter

 

Text: Norbert Prack. Foto: dpa/AP.

Kontakt zur Redaktion: redaktion@adac.de

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