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Neuseeland | Wellington | 16.12.2019

Vulkanausbruch in Neuseeland: Mindestens 17 Tote

Vulkanausbruch auf White Island in Neuseeland
Tödliche Falle: Der Vulkanausbruch auf White Island überraschte Touristen

Böses Ende eines Ausflugs: Am Sonntag, 8. Dezember, wurde eine Touristengruppe auf der kleinen, der neuseeländischen Nordinsel vorgelagerten Insel White Island von einem Vulkanausbruch überrascht. Mindestens 17 Menschen starben, mehr als 30 Ausflügler wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Touristengruppe war in unmittelbarer Nähe des Kraters unterwegs, als der Vulkan Whakaari völlig überraschend ausbrach. Viele der Verletzten erlitten schwere Verbrennungen.

Laut Informationen des Auswärtigen Amtes* sind unter den Verletzten auch vier Deutsche, nicht jedoch unter den Todesopfern.

White Island ist nur wenige Quadratkilometer groß und befindet sich in Privatbesitz. Das Betreten der Insel ist nur in Begleitung von ausgebildeten Führern gestattet. Mehrere Veranstalter vor Ort bieten Tagesausflüge an. Jedes Jahr wird die Insel von rund 10.000 Touristen besucht.

Erdbeben vor der Ostküste

Am Dienstag, 10. Dezember, nur zwei Tage nach dem Vulkanausbruch, wurde die Ostküste der Nordinsel von einem Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert. Meldungen über Verletzte oder größere Sachschäden gibt es nicht.

Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Vulkanausbrüche und Erdbeben sind dort keine Seltenheit. Bei einem Beben in der Stadt Christchurch kamen im Februar 2011 mehr als 180 Menschen ums Leben.

Reiserücktritt bei Naturkatastrophen?

 

Text: Norbert Prack mit Material von dpa. Foto: dpa Picture-Alliance/AP Photo.

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