Spanien | Palma de Mallorca | 15.01.2020

Zufahrt zum Kap Formentor gesperrt

Allgemeine Reise- und Sicherheitshinweise  Mallorca
Das Kap Formentor zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen auf Mallorca

Mallorca-Urlauber, die mit dem Auto das beliebte Ausflugsziel Kap Formentor besuchen wollen, müssen in der kommenden Reisesaison mit noch strengeren Zufahrtsbeschränkungen rechnen als in den Vorjahren. 

Die Zufahrt zum Kap Formentor ist seit einigen Jahren in der Hauptreisezeit für den privaten Personenverkehr eingeschränkt. 2019 galt eine Sperre für den Zeitraum vom 15. Juni bis 15. September, täglich von 10 bis 19 Uhr. Besucher konnten in dieser Zeit nur noch mit dem Fahrrad oder einem Shuttle-Bus zu dem berühmten Leuchtturm an der Nordostspitze Mallorcas gelangen.

Der Bus startete in Port de Pollença und hielt auf dem Weg zum Kap zusätzlich am beliebten Aussichtspunkt Mirador de la Creueta sowie am Hotel Formentor. Von der Sperre ausgenommen waren Gäste des Hotels Formentor. Das Hin- und Rückfahrtticket für den Bus kostete zwei Euro und war in das Tarifsystem Mallorcas eingebunden. Wer das Verbot ignorierte, riskierte eine Geldbuße von 200 Euro.

Das ändert sich 2020

Auch wenn die Details bislang nicht veröffentlicht wurden, ist offensichtlich geplant, dass die Autofahrer gezwungen werden sollen, ihre Pkw in Port de Pollença abzustellen und dort einen Zubringerbus zu besteigen, der bis zum Leuchtturm verkehren soll. Bisher konnte man immerhin noch bis zum Formentor-Strand und dem daneben liegenden Luxushotel fahren. Das soll 2020 nicht mehr möglich sein.

Hintergrundinfo

Die zwölf Kilometer lange, nur zweispurige kurvenreiche Straße durch die zerklüftete Felsküste der Tramuntana zum Kap Formentor ist einer der beliebtesten Ausflugsstrecken auf Mallorca. Sie wird in der Hauptsaison von bis zu 4000 Fahrzeugen täglich befahren. Immer wieder ereigneten sich dort Staus und Unfälle. Bereits in der Hauptreisezeit 2018 war die Panoramastraße in einem zweimonatigen Pilotprojekt gesperrt.

Website Mallorca Inselrat*

 

Text: KD. Foto: Shutterstock/Allard One.

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