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Deutschland | Frankfurt | 21.01.2020

Lufthansa: Flugbegleiter verzichten vorerst auf Streiks

Flughafen
Bei einem Streik der Lufthansa-Mitarbeiter müssen sich Reisende nach einem Ersatztransport umsehen

Im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Flugbegleitern setzen beide Seiten wieder auf Verhandlungen. Die Gewerkschaft UFO verzichtet vorerst auf neue Streiks.

Flugpasaagiere können aufatmen: Nachdem die Lufthansa-Führung am Montag, 20. Januar, neue Vorschläge zur Lösung des Konflikts auf den Tisch gelegt hat, hat die Flugbegleitergewerkschaft UFO ihre Streikdrohung für Februar zurückgezogen. Beiden Seiten wollen nun in intensiven Gesprächen zu einer Lösung kommen. 

Für eine endgültige Entwarnung ist es aber noch zu früh. Sollten die Verhandlungen scheitern, müssen sich Passagiere auf einen Arbeitskampf einstellen. Im Falle eines Streiks drohen nicht nur Flugausfälle beim Lufthansa-Mutterkonzern, sondern auch bei den Töchtern Eurowings und Sun Express. Beim bislang letzten Streik (30. Dezember 2019 bis 1. Januar 2020), mussten rund 190 Flüge bei Eurowings gestrichen werden.

Auf der sicheren Seite sind Passagiere der Konzerntochter Lufthansa Cityline. Hier haben sich die Konfliktparteien bereits im letzten Jahr auf einen Tarifvertrag geeinigt. Ausstände der Flugbegleiter sind damit ausgeschlossen.

Unser Tipp: Vor Reiseantritt immer den Flugstatus checken und gegebenenfalls umbuchen. Bei den bisherigen Streikaktionen bot die Lufthansa Umbuchungen auf die Bahn oder andere Flüge an.
 

Rechte von Reisenden beim Streik einer Airline

Das gilt, wenn Sie einen Flug stornieren wollen


Weitere nützliche Links:

Lufthansa*

Eurowings*

Sunexpress*

Gewerkschaft UFO*


Text: KD und NP mit Material von dpa. Foto: Shutterstock/Zodiacphoto.

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