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Deutschland | Halle | 03.12.2019

A143 bei Halle (Saale) wird endlich weitergebaut

Liftaufnahme der A143 bei Halle die nun weiter ausgebaut wird
Durch den Lückenschluss auf der A143 wird der Stadtverkehr von Halle entlastet

Auf der A143, der Westumfahrung von Halle (Saale), rollen seit heute die Bagger. Das letzte fehlende Teilstück der Autobahn, das die wichtigen Fernstraßen A14 und A38 miteinander verbindet, wird gebaut. Bis spätestens 2025 soll die Lücke geschlossen sein.

Die knapp 13 Kilometer lange Trasse von Halle-Nord an der A14 über Salzmünde im Saalekreis bis Halle-Neustadt schließt künftig die Lücke zwischen den Autobahnen A14 (Magdeburg – Leipzig) und A38 (Göttingen – Leipzig). Das Vorhaben ist das letzte Teilstück des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 13. Es werden rund 350 Millionen Euro investiert.

Der Bundestag beschloss 1992 den Bau der A143 als eines von 17 Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. Danach tobte aber jahrelang ein Streit um den Weiterbau des Abschnittes. Gegner des Projekts sahen einen wichtigen Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Das Land Sachsen-Anhalt befürwortete den Bau unter anderem wegen der Entlastung des Stadtverkehrs in Halle. Zwischenzeitlich mussten die Baupläne nachgebessert werden. Im Sommer gab ein Gericht den Weg für den Weiterbau frei.

Die Westumfahrung Halle (Saale) wird nach der Beseitigung des Nadelöhrs bei Salzmünde insgesamt 22 Kilometer lang sein und von Halle-Nord an der A14 zur Anschlussstelle Halle-Süd an der A38 führen. Die letzten fertiggestellten Teilstücke entlang der Route sind bereits seit 2004 befahrbar.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Autobahnausbau in Deutschland

Text: KD. Foto: dpa/ Jan Woitas.

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