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Wittlich, Bielefeld | 21.11.2019

Hochmoselbrücke bei Wittlich und A33 bei Halle/Westfalen endlich fertig

Hochmoselübergang
Gigantisches Bauwerk: Hochmoselbrücke bei Wittlich

Nach jahrelangen Bauarbeiten sind zwei wichtige Infrastrukturprojekte für den Verkehr freigegeben. Freuen dürfen sich vor allem Autofahrer in Rheinland-Pfalz und Ostwestfalen.


Hochmoselbrücke

Am Donnerstag, 21. November, wurde nach achtjähriger Bauzeit die 1,7 Kilometer lange Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig eröffnet. Sie ist Teil der autobahnähnlich ausgebauten B50 (Wittlich – Longkamp). Mit einer Höhe von 160 Metern gilt sie nach der Kochertalbrücke auf der A6 bei Schwäbisch Hall als zweithöchste Brücke Deutschlands.

Die neue Verbindung erleichtert vor allem den Verkehr im Großraum Eifel-Hunsrück. Autofahrer, die aus der Grenzregion zu Belgien in Richtung Rhein-Main-Gebiet wollen, kommen nun deutlich schneller ans Ziel.

Wenn in einigen Jahren auch das 15 Kilometer lange Teilstück zwischen Longkamp und Hahn vierspurig ausgebaut ist, ist die autobahnähnliche Verbindung zwischen der A60 (GÜG Winterspelt/B – Wittlich) und der A61 (Koblenz – Speyer) komplett.

Lückenschluss auf der A33

Zoom-In
Grafik neuer Abschnitt auf der A33
Infografik: Die A33 ist jetzt auf weiteren neun Kilometern befahrbar

Gute Nachricht auch für Autofahrer in Ostwestfalen: Am Montag, 18. November, wurde auf der A33 (Osnabrück – Bielefeld) die letzte Lücke geschlossen. Mit der Freigabe des neun Kilometer langen Teilstücks zwischen Borgolzhausen und Halle/Westfalen haben Jahrzehnte des Dauerstaus ein Ende. Besonders Pendler dürften nun aufatmen.

Der Lückenschluss erleichtert aber auch den überregionalen Verkehr. Für Reisende aus dem Großraum Bremen/Oldenburg in Richtung Kassel ist die Route über Osnabrück und Bielefeld (A1/A33/A44) nun eine gute Alternative zur Strecke über Hannover und Göttingen (A27/A7).


Autobahneröffnungen in Deutschland und Europa

Text: Norbert Prack. Foto: LBM Trier/Manfred Silwanus.

Kontakt zur Redaktion: redaktion@adac.de