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Instagram-Spots: Die Top-11-Sehenswürdigkeiten in Mailand

Drei Freunde stehen vor dem Dom in Mailand
Der Dom ist das bekannteste Monument Mailands ∙ © iStock.com/DaniloAndjus

Die Millionen-Metropole Mailand ist Italiens finanzielles Zentrum und weltweit
bekannt für Mode und Design. Darüber hinaus bietet das beliebte Reiseziel jede
Menge architektonische Highlights und touristische Hotspots, die sich wunderbar
für ein Instagram-Selfie eignen.

Mailänder Dom: Duomo Santa Maria Nascente

Dom in Mailand
Die Bauzeit der römisch-katholischen Kathedrale betrug mehr als 500 Jahre ∙ © iStock.com/Xantana

Der Mailänder Dom* dominiert die weite Piazza del Duomo. Mit 108,5 m Höhe, 158 m Länge und 93 m Breite gehört er zu den größten Kirchen der Welt. Die filigran gegliederte Fassade mit ihren Giebeln und Türmchen begeistert durch den schieren Überfluss der Formen. Mit dem Bau wurde 1386 begonnen, die letzten Verzierungen aber erst 1932 angebracht. In den gewaltigen Innenraum der fünfschiffigen Basilika fällt durch farbige Glasfenster gedämpftes, gebrochenes Licht. Im nördlichen Querschiff ragt der siebenarmige Trivulzio-Kandelaber 5 m hoch auf. Der Domschatz in der Krypta präsentiert Elfenbeinschnitzereien, Silber- und Goldarbeiten.

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Dachterrassen. Zu diesen führt ein Lift oder eine Treppe hinauf. In geschützten Laufgängen spaziert man am Rande des Dachs entlang, vorbei an Fialen, Türmchen und Skulpturen. Zum Schluss schlendert man über die Dachlandschaft des Langhauses und genießt fantastische Ausblicke auf Mailand. Manchmal finden hier oben Konzerte statt.

Die Details der Domfassade kann man auch bei Kaffee oder Aperitivo betrachten, und zwar von der Bar mit Terrasse im Obergeschoss des Luxuskaufhauses Il Rinascente.

Stadio San Siro

Stadion San Siro in Mailand
Ungewisse Zukunft: Unter Umständen soll San Siro abgerissen werden ∙ © Shutterstock/David_Khelashvili

Das Stadio Giuseppe Meazza*, besser bekannt unter seinem alten Namen Stadio San Siro, ist nach dem Olympiastadion in Rom das größte Italiens. Als Spielstätte der Fußballklubs AC Milan und Inter Mailand steht es an Berühmtheit der Mailänder Scala in nichts nach. Eröffnet wurde es 1929 und für die Fußballweltmeisterschaft 1990 tiefgreifend umgebaut. Charakteristisch sind die elf Türme, welche die Ränge tragen. Vier von ihnen ragen ins Innere hinein und stützen das Glasstahldach.

Inzwischen gibt es Pläne für einen Neubau gleich neben dem bestehenden Stadion. Ob das alte Stadion dann abgerissen wird, ist noch unklar. Fans können das San Siro im Rahmen einer Stadiontour besichtigen sowie den Fanshop und das Museum besuchen. Dort erfahren sie mehr über die beiden Spitzenclubs und die Geschichte des italienischen Fußballs.

Bosco Verticale

Bosco Verticale in Mailand
Etwa 900 Bäume und 2000 weitere Pflanzen zieren die Fassaden der beiden Türme ∙ © iStock.com/kurmyshov

Nördlich des Zentrums, unweit des Bahnhofs Milano Porta Garibaldi, ragen seit 2014 die begrünten Zwillingstürme Bosco Verticale auf. Der Architekt Stefano Boeri führte seine Idee des vertikalen Waldes auf Italo Calvinos Buch "Der Baron auf den Bäumen" von 1957 zurück. Es gibt aber auch reale Vorbilder wie die Torre Guinigi in Lucca, ein mittelalterlicher Geschlechterturm, den sieben Steineichen bekrönen. Stefano Boeris 110 m und 80 m hohe Wohnhochhäuser sind mit zahlreichen Terrassen und Balkonen versehen, auf denen tausende Bäume und Pflanzen gedeihen.

Die Nadel- und Laubbäume, Sträucher und Blühpflanzen wurden von Botanikern malerisch angeordnet, wobei auch das Spiel der Farben im Laufe der Jahreszeiten ins Kalkül gezogen wurde. Die Pflege des vertikalen Waldes erfolgt durch Gärtner, die sich per Kran an den beiden Wohntürmen abseilen.

Bar Luce

In seinem Retrolook wirkt das Café wie aus einer anderen Zeit ∙ © Shutterstock/FMilano_Photography

Der US-amerikanische Regisseur Wes Anderson ("Grand Budapest Hotel") erfüllte sich mit der Ausstattung der Bar Luce* im Jahr 2015 einen Jugendtraum, denn ursprünglich wollte er Architekt werden. Anders als bei den Kulissenentwürfen für seine Filme wollte er mit der Bar Luce einen Raum schaffen, der Teil des täglichen Lebens ist, eine Art zweites Wohnzimmer für die Gäste. In Design und Ambiente griff er auf typische Mailänder Café-Interieurs zurück.

Die Bar Luce liegt im Eingangsbereich der Kunstsammlung Fondazione Prada am Largo Isarco im Süden Mailands und bietet den Chic italienischer Popkultur der 1950er-/60er-Jahre mitsamt Mobiliar, Jukebox und Flipper-Automat. Die Wanddekorationen und das Glasdach wiederum erinnern an die Galleria Vittorio Emanuele, ein Architektur-Highlight des 19. Jahrhunderts.

Weitere Einflüsse brachten zwei Meisterwerke des italienischen Neorealismus, die Filme "Das Wunder von Mailand" von Vittorio De Sica aus dem Jahr 1951 und Luchino Viscontis "Rocco und seine Brüder" von 1960.

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Mailand Hauptbahnhof: Stazione di Milano Centrale

Stazione Centrale in Mailand
Die Fassade vereint unterschiedliche stilistische Elemente ∙ © Shutterstock/byvalet

An der Piazza Duca d'Aosta erhebt sich die Stazione di Milano Centrale*, ein Kopfbahnhof von 1931. Er gilt als einer der schönsten und größten Bahnhöfe Europas. Der Außenbau ist üppig mit Säulen und Skulpturen geschmückt. Die 72 m hohe Empfangshalle trägt ein tonnengewölbtes Glasdach. An den reliefgeschmückten Wänden prangen farbige Fliesenbilder mit Veduten italienischer Städte. Lampenkandelaber im Stil des Art déco und farbig ornamentierte Böden vollenden die elegante Gestaltung.

Höhepunkt des Ausstattungsluxus ist der königliche Wartesaal, die Sala Reale am Gleis 21. Laufbänder führen hinab in das moderne Zwischengeschoss mit allerlei Geschäften, Restaurants und Bars und den Zugang zur Metro (Linie M2 und M3).

Naviglio Kanal in Mailand
Schiffbare Kanäle durchzogen bis ins 19. Jahrhundert ganz Mailand ∙ © iStock.com/Bogdan Lazar

Der Marmor für den Bau des Mailänder Doms wurde auf Kanälen, den Navigli, herbeigeschafft, die sich bis zur Adria erstrecken. Am Bau der Schleusen war kein Geringerer als Leonardo da Vinci beteiligt. Das Arbeiter- und Handwerkerviertel um den Naviglio Grande und den Naviglio Pavese ist heute das Vergnügungsviertel Mailands mit Restaurants, Bars, Künstlerateliers und originellen Läden. Auf umgebauten Frachtkähnen am Ufer der Kanäle sind Restaurants eingerichtet.

Ab dem frühen Abend treffen sich hier Freunde und Familien zum Aperitivo. Bis tief in den Abend hinein wird flaniert, gespeist und getrunken. Im Sommer finden Freiluftkonzerte statt.

Biblioteca Nazionale Braidense

Nationalbibliothek in Mailand
Die Bibliothek umfasst etwa 1,5 Millionen Bände ∙ © Shutterstock/Paolo Bona

Der barocke Palazzo di Brera war einst Sitz eines Jesuitenkollegs, doch seit dem 18. Jahrhundert beherbergt er wichtige Kultureinrichtungen, darunter die Gemäldegalerie Pinacoteca di Brera, die Kunstakademie und die Biblioteca Nazionale Braidense*. Einer der prächtigen Säle der Nationalbibliothek erinnert an Kaiserin Maria Theresia, welche als Regentin über das Herzogtum Mailand all diese Institutionen ins Leben rief. Die Braidense gründete sie 1770 als Ergänzung zur fast 200 Jahre älteren Biblioteca Ambrosiana.

Seit 1786 ist die Büchersammlung öffentlich zugänglich. Im Rahmen von kostenlosen Führungen kann man die mit Galerien, hohen Holzregalen und alten Zettelkästen, mit Gemälden und Deckenmalereien ausgestatteten Lesesäle besichtigen und lernt die Geschichte der Braidense und einige ihrer bibliophilen Kostbarkeiten kennen. Wechselausstellungen zu Kunst und Buchkunst runden das Programm ab.

San Lorenzo Maggiore

Colonne di San Lorenzo in Mailand
Der einstige Zentralbau wurde über Jahrhunderte erweitert und ausgebaut ∙ © iStock.com/Gatsi

Die Einkaufsstraße Corso di Porta Ticinese führt gen Süden zur Kirche San Lorenzo Maggiore*. Deren Vorplatz umrahmen 16 korinthische Säulen eines antiken römischen Tempels. Kirche und Säulenreihe bilden die Kulissen für eine reizvolle Bühne, auf der sich abends die Mailänder treffen. Manch einer bringt Getränke und etwas zu Essen mit. Gelegentlich wird auch spontan Musik gemacht. Über so viel Atmosphäre soll aber die Kirche San Lorenzo Maggiore nicht vergessen werden.

Ihre Vorhalle und die klassizistische Fassade gestaltete das 19. Jahrhundert, die achteckige Kuppel stammt aus der Spätrenaissance, doch Kern der Kirche ist ein frühchristlicher Zentralbau. Aus dem 4. Jahrhundert erhalten blieb die achteckige Cappella Sant' Aquilino mit wundervollen Mosaiken.

Parco Sempione

Sempione Park in Mailand
Mitten im Park gibt es einen surrealistischen Brunnen ∙ © Shutterstock/Paolo Bona

Hinter dem Castello Sforzesco erstreckt sich mit dem Parco Sempione* die größte Grünanlage Mailands. Der Park wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt und lädt zum Spazierengehen und Entspannen ein. Mehrere Kioske sorgen für Erfrischungen. Ein Fokuspunkt des Parks ist der Arco della Pace, ein Triumphbogen von 1838 nach römischem Vorbild. Äußerst possierlich wiederum ist die Ponte delle Sirenette, eine mit Figuren von Meerjungfrauen geschmückte Brücke von 1842.

Der Maler Giorgio de Chirico, berühmter Wegbereiter des Surrealismus, schuf den Brunnen I Bagni Misteriosi 1973 für den Garten des Palazzo dell'Arte. Das geschwungene Wasserbecken enthält verschiedene Figuren und Kulissenbauten: zwei Schwimmer, einen Schwan, ein Sprungbrett, einen Ball und ein rundes Badehäuschen. Auf dem Rasen neben dem Becken liegt ein Fisch. Das mysteriöse Schwimmbad gilt als Hommage Giorgio de Chiricos an seinen Geburtsort Volos, die Hafen- und Hauptstadt der griechischen Halbinsel Pilion südlich von Thessaloniki.

Der Palazzo dell’Arte selbst ist Sitz des Kulturinstituts Triennale di Milano, des Teatro d’Arte und des Triennale Design Museums. Eine herrliche Aussicht auf Park und Stadt bietet der 108 m hohe Torre Branca, welcher 1933 anlässlich der ersten Mailänder Triennale errichtet wurde. Ein Lift führt hinauf zur Aussichtsplattform in 97 m Höhe.

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TraMilano

Alte Trambahn in Mailand
Die historische Straßenbahn ist mit einem Audioguide-System ausgestattet ∙ © iStock.com/KavalenkavaVolha

Alle zehn Minuten zwischen acht Uhr und Mitternacht hält eine der alten Straßenbahnen an einer der 20 Haltestellen in Mailand. Entlang der Strecke bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen, denn das Ticket gilt 24 Stunden. Es gibt drei verschiedene Touren. Die Tickets* kann man im Internet kaufen. Schon im 19. Jahrhundert fuhren Straßenbahnen durch Mailand, zunächst von Pferden gezogen, später wurde auf elektrischen Antrieb umgestellt.

Obgleich es noch heute viele Straßenbahnen in Mailand gibt, ist eine Fahrt mit TraMilano etwas Besonderes. Das Innere der Wagen ist mit dunklem Holz ausgekleidet, und die Lampen haben schöne Glasschirme. Die Griffe und Halterungen sind aus Messing, es gibt Flügeltüren und Schiebefenster. Aus Holz sind auch die Sitzbänke und die Trittbretter, welche an den Haltestellen automatisch ein- und ausklappen, was um 1900 eine technische Neuerung war.

Galleria Vittorio Emanuele II

Galeria in Mailand
Der Prachtbau gilt als Symbol für die italienische Einheit ∙ © iStock.com/JaCZhou Jiaqing

Mailands berühmteste Einkaufspassage, die Galleria Vittorio Emanuele II*, hat Eingänge wie monumentale Triumphbögen und im Inneren Designerläden, Cafés, Restaurants und ein Hotel. Die mit Tonnengewölben und einer Kuppel aus Glas und Stahl überdachte kreuzförmige Galerie zwischen Piazza del Duomo und Piazza della Scala wurde nach der italienischen Einigung 1861 von der Stadt Mailand als Symbolbau der Moderne errichtet. Ausgestattet ist sie wie eine Kathedrale mit ornamentalen Fußbodenmosaiken, viel Stuck, Marmor und Fresken.

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