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Italien | Rom | 07.11.2019

Italien: Bisher keine Spritengpässe wegen Streik

Tankstelle Italien im Abendlicht
Sitzen Autofahrer an den Tankstellen bald auf dem Trockenen?

Italiens Autofahrer haben trotz Streiks der Tankwarte derzeit keine allzu großen Schwierigkeiten, an Sprit zu kommen. Die Streikbeteiligung ist bisher gering. Zuvor hatte der Präsident der Tankstellenpächter Walter Soppera angekündigt, dass an den Zapfsäulen von Mittwoch, 6. November, an für 48 Stunden kein Sprit fließen soll. Betroffen seien auch Tankstellen an Autobahnen und Tankautomaten.  

Tipps für Autofahrer

Sollte sich der Streik doch noch ausweiten, wird Autofahrern auf dem Weg nach Italien empfohlen, noch vor dem Grenzübertritt den Tank ihres Autos zu füllen. Reisende, die bereits in Italien sind, tun gut daran, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu tanken. Wer auf Vorrat Sprit kaufen will, sollte aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 10 Liter im Auto dabei haben (nur Eigenbedarf!). Von der Mitnahme von Reservekanistern auf Fährschiffen ist generell abzuraten. An welchen Zapfsäulen* trotz des Streiks Benzin fließen soll, erfahren Sie hier.

Streikanlass

Die Tankstellenpächter fordern vom Staat strengere Kontrollen beim Import und Verkauf von Treibstoff. Gut 20 Prozent würden derzeit illegal importiert und verkauft, ärgert sich der Präsident der Tankstellenpächter.

Benzinpreise im europäischen Ausland

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Text: KD; Foto: imago images/CHROMORANGE

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