USA | Miami | 29.08.2019

Hurrikan Dorian: Notstand im Südosten der USA

Palmen im Wind an Strand von Florida

USA-Reisende, die einen Trip nach Florida, Georgia, South Carolina oder North Carolina planen, müssen sich auf schwere Unwetter und Sturmschäden einstellen. Der Hurrikan „Dorian“, ein Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5, hat die Bahamas überquert und bedroht mit Windgeschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern die amerikanische Südostküste. Die Behörden haben vorsorglich den Notstand ausgerufen und teilweise Evakuierungen angeordnet.

Prognosen zufolge wird der Wirbelsturm am Dienstagabend, 3. September, auf den Osten Floridas treffen und bis Freitag, 6. September, entlang der US-amerikanischen Küste nach Norden ziehen. Am stärksten gefährdet sind dabei die Küstengebiete zwischen Miami und Virginia, ein Gebiet mit einer Länge von rund 2000 Kilometern. Erst zum Wochenende dürfte "Dorian" auf den Atlantik ziehen und sich danach allmählich auflösen.

Tipps für Urlauber

Touristen wird geraten, sich bei ihrem Veranstalter oder ihrer Airline nach der aktuellen Lage zu erkundigen. Sehr wahrscheinlich fallen auch Flüge der Naturgewalt zum Opfer. Etliche Anbieter, darunter DER Touristik, TUI und Thomas Cook, bieten ihren Kunden derzeit kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen an. Wer bereits vor Ort ist, sollte die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden unbedingt befolgen.

Wer wegen eines Wirbelsturms eine bereits gebuchte Reise nicht antreten möchte, kann sich beim ADAC Ratgeber Reisen über die rechtlichen Möglichkeiten informieren. Urlauber können geplante Reisen in der Regel nur dann kostenlos stornieren, wenn ein Wirbelsturm im Zielgebiet mit erheblicher Wahrscheinlichkeit erwartet wird. Im Anschluss an einen Hurrikan entscheiden die Umstände vor Ort.

Aktuelle Informationen

Nähere Informationen zu "Dorian" und seiner aktuellen Position sowie Prognosen über den weiteren Verlauf findet man auf der Website des National Hurricane Centre der USA (in englischer Sprache).

Foto: iStock.com/Juanmonino