Biarritz | 08.08.2019

G7-Gipfel in Biarritz (24. bis 26. August)

Biarritz in Frankreich

Von Samstag, 24. August, bis Montag, 26. August, findet in Biarritz im Südwesten Frankreichs an der Atlantikküste der G7-Gipfel statt. Dies wird unter anderem Straßensperren, Park- und Fahrverbote, Flugausfälle, zeitweilige Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr und verstärkte Personenkontrollen in der Region und an den Grenzen mit sich bringen.

Es wird befürchtet, dass Gewaltdemonstranten anreisen und den Ablauf des Treffens stören. Von den Behinderungen sind auch Bahnreisende und die Fluggäste des Flughafens Biarritz betroffen. Allen Reisenden wird dringend geraten, gültige Ausweispapiere mitzuführen, damit die Personenkontrollen möglichst flüssig ablaufen können. Nicht auszuschließen ist, dass auch touristische Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen zeitweise unzugänglich sind. 

Der Betreiber des Airports in Biarritz teilt auf seiner Homepage mit, dass der Flugverkehr von Freitag, 23. August, 19 Uhr, bis Montag, 26. August, 20 Uhr, eingestellt wird. Parken im Flughafenarreal ist in dieser Zeit nicht möglich. Die französischen Verkehrsbehörden haben in der Region um die Gipfelstadt weitreichende Fahrverbote für den Güterverkehr erlassen. Betroffen davon ist unter anderem die A 63 und der Somport-Tunnel auf der N 134 in Richtung der spanischen Stadt Jaca. Es ist davon auszugehen, dass es noch zahlreiche weitere kurzfristig verhängte Straßensperren und Einschränkungen geben wird, vor allem in der Zeit, in der die Tagungsteilnehmer vom Flughafen zum Tagungsort gebracht werden. 

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Info zum G7-Gipfel

Der G7-Gipfel ist ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen, um Fragen von internationalem Belang zu erörtern. Neben Gastgeberland Frankreich, das bis Jahresende den G7-Vorsitz führt, sind auch Deutschland, Kanada, Italien, Japan, Großbritannien und die USA vertreten. Im Juni 2015 tagte der Gipfel im oberbayerischen Schloss Ellmau bei Garmisch-Partenkirchen und sorgte dort tagelang für extreme Verkehrsbehinderungen.

ADAC Reiserecht

Auswärtiges Amt

Foto: iStock.com/Dutourdumonde Photography