Ohne Auto auf die Fähre: Tipps und Tücken

3.7.2019

Viele Urlauber nutzen eine Fähre, um an ihr Ziel zu gelangen. Ein Großteil hat das eigene Auto dabei. Doch auch die Zahl derer, die ohne Auto mit der Fähre reisen, ist hoch. Dies bietet sich besonders an, wenn man mehrere Inseln oder eine Inselgruppe erkunden will und dabei Inselhopping betreibt. Nimmt man da jedes Mal ein Auto mit, kann es schnell teuer werden.

Frau auf Fähre
© iStock.com/freemixer

Vorabbuchung sinnvoll

Viele Reisende denken: „Die Plätze für Fahrzeuge auf einer Fähre sind begrenzt, das ist klar. Aber wenn ich ohne Auto reise, gibt es keine Beschränkungen.“ Dies stimmt natürlich nicht. Auch Reisende ohne Auto können nicht in unbegrenzter Anzahl auf die Fähre. Daher sollten auch Fußpassagiere ihr Ticket vorab buchen. Nur so ist sichergestellt, dass sie mitfahren können. Übrigens: Tickets, die man mit zeitlichem Vorlauf erwirbt, sind meist billiger als Tickets, die erst am Fährhafen gekauft werden..

Rechtzeitig einchecken

Dass man mit dem Auto frühzeitig, manchmal bis zu zwei Stunden vor der Abfahrt oder sogar noch früher am Hafen erscheinen muss, ist bekannt. Fußpassagiere haben zwar i.d.R. etwas mehr Zeit, aber auch sie können nicht „auf den letzten Drücker“ einsteigen. Die Regelungen der einzelnen Fährgesellschaften sind hier unterschiedlich. Es ist daher sinnvoll vor der Abfahrt zu überprüfen, wann man spätestens am Fährterminal sein muss. Zudem ist es ratsam, genügend Zeit für die Anreise einzuplanen, egal, ob man mit Taxi, den Öffentlichen oder Shuttlebussen zum Hafen fährt. Nur so steht einer entspannten Reise auf dem Wasser nichts im Wege.

Gepäckbestimmungen

Genau beachten sollte man die Gepäckbestimmungen. Größere Gepäckstücke wie Koffer oder Reisetaschen müssen bei manchen Gesellschaften vorab eingecheckt werden, und man hat in diesen Fällen während der Überfahrt keinen Zugriff darauf. Hier gilt es, gegebenenfalls Gewichtsbeschränkungen zu berücksichtigen. Diese liegen aber meist über den Obergrenzen bei Flugreisen.

Vorsicht: Einige Fährgesellschaften führen – ähnlich wie an Flughäfen – penible Gepäck- und Sicherheitskontrollen durch. So kann es leicht passieren, dass z.B. das Taschenmesser, das sich seit der letzten Wanderung im Reiserucksack befindet, einbehalten wird. Daher unbedingt überprüfen, was im Handgepäck sein darf und was nicht. Hinweise dazu gibt es auf den Internetseiten der Fährgesellschaften.

Kabinen und Sitzplätze

Zu guter Letzt: Bequeme Sitzplätze oder – bei längeren Fahrten – Kabinen kann man natürlich auch buchen, wenn man ohne Auto reist. Wählt man eine Kabine, muss man natürlich berücksichtigen, dass man während der Fahrt möglicherweise keinen Zugriff auf das Aufgabegepäck hat und mit dem Handgepäck auskommen muss.

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