Diebstahl und Passverlust

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Diebstahl im Urlaub: So beugen Sie vor

Mit ein paar einfachen Regeln können Sie sich und Ihr Eigentum schützen: Wertgegenstände bleiben am besten gleich zu Hause. Ins Reisegepäck gehören dafür Kopien Ihrer Fahrzeug- und Ausweispapiere sowie die Nummer Ihrer Bank, um Geld- und Kreditkarten sperren zu lassen.

Geldgürtel, Brusttaschen und schwer erreichbare Sakkotaschen erschweren den Langfingern ihre Arbeit deutlich mehr als Umhängetaschen. Lassen Sie im Auto auch keine Gegenstände offen auf Beifahrer- oder Rücksitz liegen. Das lockt Diebe geradezu an.

Empfehlenswert ist ein betriebsbereites Handy mit der eingespeicherten Nummer des Pannendienstes. Allein schon das Zeigen des Handys kann Trickbetrüger davon abhalten, eine eventuell sogar von ihnen provozierte Panne für einen Überfall zu nutzen.

Misstrauen ist angebracht, wenn unmittelbar nach einer Panne ein Abschleppwagen stehen bleibt und Hilfe anbietet. ADAC Mitglieder sollten bei einer Panne grundsätzlich den ADAC Notruf im Ausland anrufen (Tel. ++49 89 22 22 22). Ist eine Mobilfunkverbindung nicht möglich, empfiehlt es sich, das Auto abzuschließen und sich einige Meter zu entfernen. Häufig arbeiten Betrüger in ihren Pannenfahrzeugen mit Störsendern, die das Telefonnetz unterbrechen.

 

Notfalltipps für Camper: Übernachten außerhalb gesicherter Camping- und Wohnmobilstellplätze: 

  • Halten Sie beim Übernachten außerhalb von Campingplätzen Türen und Fenster möglichst
    geschlossen. Der zwingend vorgeschriebene Sicherheits-Lüftungsschlitz an den Dachluken bietet
    ausreichend Luftversorgung. Die Fahrerhaustüren von Wohnmobilen können von innen mit einem
    Spanngurt oder einer Kette, die durch Haltegriffe, Armlehnen, etc. gezogen werden, gegen Öffnen
    von außen gesichert werden oder Sie statten Ihr Wohnmobil mit Türsicherungen aus, die es im
    Fachhandel gibt.
  • Bewahren Sie Dokumente und Wertsachen in einem fest eingebauten Safe auf.
  • Halten Sie die Notrufnummer der Polizei im jeweiligen Land bereit.
  • Wenn vorhanden: Diebstahlwarnanlagen und spezielle Türsicherungen einschalten bzw. aktivieren.
    Darüber hinaus hält der Fachhandel Gaswarngeräte bereit.
  • Möglichst auf großen, belebten Parkplätzen in der Nähe des Restaurants übernachten.
  • Bei Wohnmobilen: Zündschlüssel im Schloss stecken lassen. Das Fahrzeug so parken, dass man im Notfall ohne Rangieren sofort abfahren kann. Keine Parkstützen verwenden.
Tipp Icon
Der ADAC empfiehlt, mit einem Campingfahrzeug ausschließlich auf gesicherten Camping- oder
Wohnmobilstellplätzen zu übernachten. Übernachten Sie auf keinen Fall auf Parkplätzen oder
Raststätten direkt an der Autobahn.
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Pass-Verlust: Das ist zu tun

Jedes Jahr stehen einige tausend Deutsche während eines Auslandsurlaubs plötzlich ohne Reisepass oder Personalausweis da. Deshalb sollte man alle wichtigen Papiere sorgfältig aufbewahren.

Verliert man ein Dokument, kann ein Reiseausweis als Passersatz wesentlich schneller beschafft werden, wenn die Nummer des Dokuments, die Ausstellungsbehörde und das Ausstellungsdatum bekannt sind. Deswegen ist es ratsam, diese Angaben vor Reiseantritt zu notieren und bei Bekannten zu hinterlegen oder möglichst amtlich beglaubigte Fotokopien (getrennt von den Original-Ausweisen) mitzunehmen.

Ratschläge des ADAC bei Pass-Verlust

  • Zuerst bei der örtlichen Polizeidienststelle den Verlust bescheinigen lassen. Günstig ist es, wenn in dieser Bescheinigung bereits die Nummer, ausstellende Behörde und das Ausstellungsdatum des verlorenen Dokuments angegeben sind
  • Telefonisch anfragen, ob das nächst erreichbare Konsulat befugt ist einen Reiseausweis als Passersatz für die Dauer eines Monats auszustellen. In den meisten Ländern ist es möglich, allerdings nicht bei allen Konsulaten. Mit erheblich größeren Schwierigkeiten ist die Ausstellung eines neuen Reisepasses verbunden!
  • Vor dem Konsulatsbesuch zwei Passfotos machen lassen


Eine dritte Person kann bürgen

Wenn der Betroffene über keinerlei Personalpapiere mit einem Lichtbild (also zum Beispiel den Führerschein) verfügt, ist es sinnvoll, eine dritte Person gewissermaßen als Bürge mitzubringen. Diese sollte nach Möglichkeit die deutsche Staatsangehörigkeit haben und noch im Besitz der entsprechenden Personalpapiere sein. Andernfalls werden oft komplizierte telefonische Rückfragen bei der zuständigen deutschen Behörde notwendig.

Papiere für Kfz

Führerschein oder Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) können nur von der Verwaltungsbehörde in Deutschland (Führerschein-/ Kfz-Zulassungsstelle) ausgestellt werden.