Deutsche Fehnroute

Deutsche Fehnroute

Den ersten der Tod, den zweiten die Not, den dritten das Brot. Entbehrungsreich war das Leben der Ostfriesen, als sie begannen, das Moor zu kultivieren. Sie zogen schiffbare Kanäle, die sie bis heute Wieken nennen, entwässerten so das Land und hatten gleichzeitig einen Schifffahrtsweg für die kleinen Segelschiffe, den Tjalks und Poggen. Damit lieferten sie den Torf in die Städte und brachten Waren mit zurück.

Aus Moor wurde Fehn, und an den Wieken entstanden die langgestreckten Fehndörfer. Sie sind charakteristisch für die 173 km lange Deutsche Fehnroute, die als Auto- und Radfahrstrecke in beide Richtungen ausgeschildert ist. Radtouristen radeln an schnurgeraden Wieken entlang und überqueren Klappbrücken. Prächtige Windmühlen, funktionsfähige Schleusen, uralte Backsteinkirchen und hübsche Gulfhäuser sind zeugen dieser bewegten Vergangeheit

Brücke auf der deutschen Fehnroute
Fehnrbücke in Ostrhauderfehn ©Deutsche Fehnroute
Thematik Fehnkultur, eine aus den Niederlanden stammende Moorkultivierungsmethode
Art der Route                     Auto, Reisemobil, Radwanderrundkurs, Streckenweise auch mit dem Kanu befahrbar
Start/Ziel  Rundkurs, Start und Ziel z. B. in Augustfehn
Länge  173 km

Weitere Informationen

Deutsche Fehnroute, 265,63 KBDeutsche Fehnroute (Homepage)*Diese Informationen sind ein Serviceangebot des ADAC in Kooperation mit FERIENSTRASSEN.INFO*

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Karte Deutsche Fehnroute