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Kältebilanz nach Eiswoche im Februar



Es wäre fast ein durchschnittlicher Pannenwinter geworden, wäre nicht in der letzten Februarwoche die „Sibirische Kältepeitsche“ über Deutschland hinweggefegt. Der Dauerfrost hatte das Land fest im Griff und an den vier kältesten Tagen gingen in der Laichinger Pannenzentrale nahezu doppelt so viele Notrufe ein wie an normalen Wintertagen.

Täglich mehr als 1.000 Anrufe zählte der ADAC TruckService in der Zeit zwischen dem 26. Februar und dem 1. März. Das Gros der Notrufe ballte sich in den frühen Morgenstunden. Von der simplen Starthilfe bis hin zu festgefahrenen Lkw reichten die Schäden und nicht selten hatten es die Helfer mit versulztem Diesel zu tun.


Ist dem Kraftstoff kein Additiv beigemischt, geht bei Temperaturen deutlich unter minus 20 Grad Celsius nämlich nichts mehr. Der Diesel versulzt und es kommt zu einer Verstopfung der Kraftstofffilter. Das gesamte Fahrzeug muss abgeschleppt, in einer warmen Garage aufgetaut und die Dieselfilter getauscht werden. Bei extremen Außenbedingungen kann der Diesel sogar während der Fahrt versulzen, weshalb an eiskalten Tagen jederzeit mit einem Ausfall des Motors, inklusive Bremskraftverstärker und Servolenkung, gerechnet werden sollte.


Auf der sicheren Seite ist man mit einem speziellen Additiv im Diesel. Das wirkt allerdings nur dann zuverlässig, wenn es bei Plusgraden und am besten vor dem Volltanken beigemischt wird.



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