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Angebot an innerdeutschen Flügen sinkt

Kurzstrecker FLieger im Abendlicht am Flughafen Brüssel
2020 wird es weniger innerdeutsche Flüge geben. Die Preise bleiben aber stabil. ∙ © Shutterstock/Guido Benedetto

2019 flogen 47,1 Millionen Menschen innerhalb Deutschlands. Das sind 1,9 Prozent weniger Passagiere als im vergangenen Jahr. Nun verringern die Airlines ihr Angebot bei Kurzstreckenflügen.

Laut einer Flugplan-Analyse des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) bieten die Fluggesellschaften bis einschließlich Oktober 2020 rund 1,8 Prozent weniger Sitzkapazität an als im gleichen Vorjahreszeitraum. Gestrichen wurden besonders innerdeutsche Verbindungen (-7,1 Prozent) und innereuropäische Flüge (-2,1 Prozent). Interkontinental steigt das Angebot um 3,1 Prozent.

Streichungen bei Easyjet und Ryanair

Easyjet, Ryanair und Condor haben ihr Programm im Vergleich zu 2019 reduziert. Ganz anders hingegen Tuifly und der ungarische Billiganbieter Wizz – sie haben deutlich zugelegt.

Tickets werden teurer

Mit steigenden Ticketpreisen im laufenden Jahr muss vor allem bei europäischen und außereuropäischen Zielen gerechnet werden. Im zuletzt stark zurückgegangenen innerdeutschen Flugverkehr bleiben die Preise laut BDL stabil.

Brexit und Coronavirus hemmen Wachstum

Wie bereits im Vorjahr konnte der Luftverkehr in Deutschland nicht mit dem internationalen Wachstum von mehr als vier Prozent mithalten. Als Gründe nannte der BDL-Präsident die sich abschwächende Konjunktur, andauernden Handelskonflikte sowie den Brexit und den Coronavirus.

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Mit Material von dpa