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E-Ladesäulen: Zahl der Stromtankstellen steigt

Verkehrsschild einer Strom Ladestation am Straßenrand in München
Deutschlandweit gibt es 8000 Ladesäulen mehr als vor einem Jahr – ein Zuwachs von 50 Prozent ∙ © imago images/Ralph Peters

Fahrer von Elektroautos finden in Deutschland mittlerweile rund 24.000 Ladesäulen. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch mancherorts ist das Netz der Stromtankstellen noch immer dünn.

München ist das beste Pflaster für Elektrofahrzeuge: Die bayerische Landeshauptstadt ist an Hamburg knapp vorbeigezogen und führt nun das Städteranking mit 1103 öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Stromer an, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Für die Hansestadt sind im BDEW-Ladesäulenregister inzwischen 1070 und für Berlin 974 Stromtankstellen gemeldet. Mit deutlichem Abstand folgen Stuttgart (405), Düsseldorf (225) und Leipzig (215).

Im Vergleich der Bundesländer hat Bayern die Nase vorn. Hier stieg die Anzahl der Steckdosen für Elektroautos innerhalb eines Jahres von 3618 auf 5656 – das entspricht einem Zuwachs von 56 Prozent. Baden-Württemberg verzeichnet sogar einen Zuwachs von über 60 Prozent mit 4094 gegenüber 2525 Ladepunkten im Vorjahr. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 3880 (Dez. 2018: 2739), Niedersachsen mit 1923 (Dez. 2018: 1320) und Hessen mit 1724 Ladepunkten (Dez. 2018: 1413).

Deutschlandweit können E-Mobilisten an rund 24.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom zapfen. Das sind fast 8000 mehr als vor einem Jahr – ein Zuwachs von 50 Prozent. Über 75 Prozent der öffentlichen Stationen werden von Energieunternehmen errichtet und betrieben. Bis Jahresende sollen 4000 zusätzliche E-Zapfsäulen eingerichtet werden.

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