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- Elektromobilität -

Förderung der Ladeinfrastruktur


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt über seine Förderrichtlinie „Aufbau einer Ladeinfrastruktur (LIS)“ von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen bereit. Insgesamt sollen mindestens 15.000 Ladesäulen errichtet werden. Die Antragsfrist für den Ersten Förderaufruf endet am 28.April 2017. (Abb. NOW GmbH, copyright: Philipp Plum)

  • Adressaten
    Private Investoren, Städte und Gemeinden können sich um die Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge bewerben.
  • Umsetzung, Koordinierung und Bearbeitung
    Die Nationale Organisation für Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) ist vom BMVI mit der inhaltlichen Umsetzung und Koordinierung der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur beauftragt. Die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) ist der zuständige Projektträger und übernimmt die Bear-beitung der Anträge.

  • Erster Förderaufruf und Förderrichtlinie
    Die Förderrichtlinie und der erste Förderaufruf sind ab sofort verfügbar. Sie können ab 1. März 2017, 12:00 Uhr bis 28. April, 12:00 Uhr bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) eingereicht werden. Entscheidend für die Vergabe ist die Reihenfolge des Eingangs der Anträge. Sowohl in der Förderrichtlinie als auch im ersten Förderaufruf sind Mindestanforderungen formuliert, die beim Aufbau von Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden müssen.

  • Mindestanforderungen an Ladeinfrastruktur und Berichterstattung
    Abschnitt 6 der Förderrichtlinie definiert grundsätzliche Mindestanforderungen für förderfähige Ladeinfrastruktur, welche sich auf Technik, Betriebsdauer, Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien, Zugänglichkeit und Kennzeichnung beziehen.
    Der Erste Förderaufruf konkretisiert in Abschnitt 7 diese Mindestanforderungen hinsichtlich Kennzeichnung, Authentifizierung und Abrechnung, Remotefähigkeit, Netzanschlussbedingungen, Betrieb und Wartung und verpflichtet in Abschnitt 8 zur Berichterstattung bzgl. Standort, Kosten, Zugang und Abrechnung, Ladeleistung, Ausstattung, Netzanschluss, Auflistung aller Ladevorgänge hinsichtlich Dauer, Strommenge und gewählter Authentifizierung, Verfügbarkeit und Bestätigung des kontinuierlichen Betriebs: Zuwendungsfähige Ausgaben gemäß Erstem Förderaufruf
    Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss, der sich auf der Grundlage der jeweiligen zuwendungsfähigen Ausgaben für Normal- und Schnellladepunkte und für den Netzanschluss berechnet.
    Zuwendungsfähige Ausgaben für Normal- und Schnellladepunkte sind zum Beispiel:
    Ladesäule, angeschlagenes Kabel, Leistungselektronik, abgesetzte Leistungseinheiten, Kennzeichnung, Parkplatzmarkierung, Parkplatzsensoren, Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetterschutz, Tiefbau, Fundament, Installation und Inbetriebnahme, WLAN, Ausgaben für Aufrüstung und Ersatzbeschaffung bei zusätzlichem Mehrwert hinsichtlich der Steckerstandards, der Authentifizierung und der Ladeleistung.
    Zuwendungsfähige Ausgaben für den Netzanschluss sind zum Beispiel (nur als Bestandteil eines Antrags auf die Förderung von Ladepunkten):
    Netzanschluss, Ertüchtigung eines bestehenden Hausanschlusses, Umspannstation, Baukostenzuschuss, Pufferspeicher (gemäß den Anforderungen aus der Förderrichtlinie), Projektträger, Koordination, Ausgaben für Aufrüstung und Ersatzbeschaffung bei zusätzlichem Mehrwert.

  • Förderhöhen gemäß Erstem Förderaufruf
    Nur bei ununterbrochener öffentlicher Zugänglichkeit entsprechend Nummer 6.4 der Förderrichtlinie kann der maximale Förderbetrag bewilligt werden. Bei zeitlich begrenzter öffentlicher Zugänglichkeit reduziert sich der Höchstförderbetrag entsprechend.
    Normalladepunkte bis einschließlich 22 Kilowatt werden gefördert mit einem prozentualen Anteil von bis zu max. 40 Prozent bis höchstens 3.000 Euro pro Ladepunkt.
    Schnellladepunkte werden gefördert mit einem prozentualen Anteil von bis zu max. 40 Prozent bis höchstens 12.000 Euro pro Ladepunkt kleiner als 100 Kilowatt bzw. bis zu max. 40 Prozent bis höchstens 30.000 Euro pro Ladepunkt ab einschließlich 100 Kilowatt.
    Ergänzend wird der Netzanschluss pro Standort gefördert mit einem prozentualen Anteil von bis zu max. 40 Prozent bis höchstens 5.000 Euro für den Anschluss an das Niederspannungsnetz bzw. bis zu max. 40 Prozent bis höchstens 50.000 Euro für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz. 
    Pro Antragsteller wird die maximale Zuwendungssumme auf 5 Mio. Euro begrenzt.


  • Dokumente

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