Universität Düsseldorf

ADAC Urteil: sehr gut

 

Lage:

Deutschland, in Düsseldorf
A 46, Heinsberg – Wuppertal

Inbetriebnahme:

1983

Länge:

1 026 m

Höhenniveau der Portale:

39/ 44 m NN

Anzahl der Röhren:

2/ Richtungsverkehr

Höchstgeschwindigkeit:

80 km/ h

Fahrzeuge pro Tag:

79 674

Anteil Lkw:

10,3 %

Pannen/ Unfälle/ Brände:

17/ 43/ 0


Stärken

 icon_fazit_plus.gifZwei Röhren mit Verbindungen als zusätzliche Flucht- und Rettungswege im Abstand von rund 80 Metern
 icon_fazit_plus.gifAmpeln und Schranken zur Sperrung vor den Portalen
 icon_fazit_plus.gifVerkehrsfunk durchgehend zu empfangen, Betreiber kann Meldungen einspeisen
 icon_fazit_plus.gifLückenlose Videoüberwachung
 icon_fazit_plus.gifAutomatische Erfassung von Stau sowie der Benutzung von Standspuren, Notrufen und Feuerlöschern
 icon_fazit_plus.gifDurchgehende Standspuren
 icon_fazit_plus.gifNotrufstationen mit Feuerlöschern im Abstand von 160 Metern
 icon_fazit_plus.gifFluchtwege im Tunnel mit Notleuchten gekennzeichnet, Fluchtrichtung und Entfernung bis zum nächsten Ausgang angegeben
 icon_fazit_plus.gifKein Eindringen von Rauch in die externen Fluchtwege, Türen ausreichend feuerbeständig
 icon_fazit_plus.gifAutomatisches Brandmeldesystem, im Brandfall automatische Aktivierung der Lüftung, Sperrung des Tunnels und Alarmierung der Feuerwehr
 icon_fazit_plus.gifLüftung im Brandfall ausreichend dimensioniert
 icon_fazit_plus.gifÜberfahrt mit Einsatzfahrzeugen an den Portalen möglich
 icon_fazit_plus.gifTunnelleitzentrale rund um die Uhr mit geschultem Personal besetzt
 icon_fazit_plus.gifFunkverkehr für Tunnel-Personal, Polizei und Feuerwehr durchgehend möglich
 icon_fazit_plus.gifAlarm- und Einsatzplan vorhanden
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Schulung des Personals
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Notfallübungen
 icon_fazit_plus.gifGute Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehr



Schwächen

 icon_fazit_plus.gifAlarm- und Einsatzplan nicht aktuell

Risikoeinschätzung

Aus der starken Verkehrsbelastung, dem uneingeschränkten Transport von Gefahrgütern sowie den Zu- und Abfahrten ergibt sich ein hohes Risiko


In Zukunft geplant

  • 2015: Aktualisierung des Alarm- und Einsatzplans


Anmerkung

Im Brandfall bestehen gute Voraussetzungen für eine effektive Selbstrettung. Das Lüftungssystem führt den Rauch in Fahrtrichtung aus der vom Brand betroffenen Röhre. In dem Bereich hinter dem Brandherd können Fahrzeuge ungehindert aus dem Tunnel fahren. Wer sich vor dem Brandherd aufhält, befindet sich in einer nahezu rauchfreien Zone und kann den Tunnel über die gut gekennzeichneten Notausgänge und die Nachbarröhre verlassen.


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