Pfänder

ADAC Urteil: sehr gut

 

Lage:

Österreich, bei Bregenz
A 14, Bregenz – Bludenz

Inbetriebnahme:

1980/ 2013 zweite Röhre

Länge:

6 886 m

Höhenniveau der Portale:

430/ 425 m NN

Anzahl der Röhren:

2/ Richtungsverkehr

Höchstgeschwindigkeit:

100 km/ h

Fahrzeuge pro Tag:

30 000

Anteil Lkw:

12,2 %

Pannen/ Unfälle/ Brände:

keine Angabe/ 13/ 0


Stärken

 icon_fazit_plus.gifZwei Röhren mit Verbindungen als zusätzliche Flucht- und Rettungswege im Abstand von maximal 500 Metern
 icon_fazit_plus.gifAmpeln und variable Infotafeln zur Sperrung vor den Portalen
 icon_fazit_plus.gifVerkehrsfunk durchgehend zu empfangen, Betreiber kann mehrsprachige Meldungen einspeisen
 icon_fazit_plus.gifLückenlose Videoüberwachung
 icon_fazit_plus.gifAutomatische Erfassung von Verkehrsstörungen sowie der Benutzung von Pannenbuchten, Notrufen und Feuerlöschern
 icon_fazit_plus.gifPannenbuchten im Abstand von maximal 970 Metern
 icon_fazit_plus.gifGegen Lärm geschützte Notrufstationen mit Feuerlöschern im Abstand von maximal 230 Metern
 icon_fazit_plus.gifFluchtwege im Tunnel mit Notleuchten gekennzeichnet, Fluchtrichtung und Entfernung bis zum nächsten Ausgang angegeben
 icon_fazit_plus.gifKein Eindringen von Rauch in die externen Fluchtwege, Türen ausreichend feuerbeständig
 icon_fazit_plus.gifAutomatisches Brandmeldesystem, im Brandfall automatische Aktivierung der Lüftung und Sperrung des Tunnels
 icon_fazit_plus.gifLüftung im Brandfall ausreichend dimensioniert
 icon_fazit_plus.gifÜberfahrt mit Einsatzfahrzeugen an den Portalen möglich
 icon_fazit_plus.gifBefahrbare Rettungswege im Abstand von maximal 970 Metern
 icon_fazit_plus.gifTunnelleitzentrale rund um die Uhr mit geschultem Personal besetzt
 icon_fazit_plus.gifFunkverkehr für Tunnel-Personal, Polizei und Feuerwehr durchgehend möglich
 icon_fazit_plus.gifAktueller Alarm- und Einsatzplan vorhanden
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Schulung des Personals
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Notfallübungen
 icon_fazit_plus.gifGute Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehr



Schwächen

 icon_fazit_plus.gifZum Testzeitpunkt Beschilderung der Notrufstationen wegen starker Verschmutzung nicht mehr erkennbar

In Zukunft geplant

  • Installation einer zusätzlichen, akustischen Detektionseinrichtung


Anmerkung

Im Brandfall bestehen sehr gute Voraussetzungen für eine effektive Selbstrettung. Das Lüftungssystem saugt den Rauch in der Nähe des Brandherds aus dem Tunnel ab. So können die Menschen in einer weitestgehend rauchfreien Atmosphäre den Tunnel über die gut gekennzeichneten Notausgänge und die Nachbarröhre verlassen.


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