Königshainer Berge

ADAC Urteil: gut

 

Lage:

Deutschland, bei Görlitz
A 4, Dresden – Görlitz

Inbetriebnahme:

1999

Länge:

3 300 m

Höhenniveau der Portale:

192/ 193 m NN

Anzahl der Röhren:

2/ Richtungsverkehr

Höchstgeschwindigkeit:

80 km/ h

Fahrzeuge pro Tag:

20 000

Anteil Lkw:

25 %

Pannen/ Unfälle/ Brände:

17/ 1/ 1


Stärken

 icon_fazit_plus.gifZwei Röhren mit Verbindungen als zusätzliche Flucht- und Rettungswege im Abstand von 330 Metern
 icon_fazit_plus.gifVerkehrsfunk durchgehend zu empfangen, Betreiber kann mehrsprachige Meldungen einspeisen
 icon_fazit_plus.gifLückenlose Videoüberwachung
 icon_fazit_plus.gifAutomatische Erfassung von Stau sowie der Benutzung von Notrufen und Feuerlöschern
 icon_fazit_plus.gifPannenbuchten im Abstand von maximal 640 Metern
 icon_fazit_plus.gifNotrufstationen mit Feuerlöschern im Abstand von maximal 175 Metern
 icon_fazit_plus.gifFluchtwege im Tunnel mit Notleuchten gekennzeichnet
 icon_fazit_plus.gifAutomatisches Brandmeldesystem, im Brandfall automatische Aktivierung der Lüftung, Sperrung des Tunnels und Alarmierung der Feuerwehr
 icon_fazit_plus.gifLüftung im Brandfall ausreichend dimensioniert
 icon_fazit_plus.gifÜberfahrt mit Einsatzfahrzeugen an den Portalen möglich
 icon_fazit_plus.gifBefahrbare Rettungswege im Abstand von maximal 660 Metern
 icon_fazit_plus.gifTunnelleitzentrale rund um die Uhr mit geschultem Personal besetzt
 icon_fazit_plus.gifFunkverkehr für Tunnel-Personal, Polizei und Feuerwehr durchgehend möglich
 icon_fazit_plus.gifAktueller Alarm- und Einsatzplan vorhanden
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Schulung des Personals
 icon_fazit_plus.gifRegelmäßige Notfallübungen
 icon_fazit_plus.gifGute Ausbildung und Ausstattung der Feuerwehr



Schwächen

 icon_fazit_plus.gifBei Hinweis auf Fluchtrichtung keine Entfernung bis zum nächsten Ausgang angegeben; Hinweise in zu großem Abstand
 icon_fazit_plus.gifEindringen von Rauch und Hitze in die Fluchtwege möglich

In Zukunft geplant

  • Bis 2017:
    Installation von Schranken an den Portalen, LED-Leuchten, einer Fluchtweg-Kennzeichnung und Türen in den Querschlägen
    Erneuerung und Ergänzung der Verkehrs- und Hinweiszeichen


Anmerkung

Im Brandfall bestehen ausreichende Voraussetzungen für eine effektive Selbstrettung. Das Lüftungssystem führt den Rauch in Fahrtrichtung aus der vom Brand betroffenen Röhre. In dem Bereich hinter dem Brandherd können Fahrzeuge ungehindert aus dem Tunnel fahren. Wer sich vor dem Brandherd aufhält, befindet sich in einer nahezu rauchfreien Zone und kann den Tunnel über die gut gekennzeichneten Notausgänge und die Nachbarröhre verlassen. Allerdings besteht die Gefahr, dass Rauch aus der betroffenen Röhre in die Nachbarröhre zieht.


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