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Motorrad & Roller -

Aktuelle Tests rund um die Zweiradtechnik

Motorrad & Roller

Unser Revier für Biker: Motorräder, Roller, Werkstätten, Zubehör und Technik nehmen wir unter die Lupe. Beim ADAC steht das Thema Sicherheit mit Tests zu ABS- und Airbag-Systemen stets im Focus.

Motorräder im Einzeltest


Der neue ADAC-Motorradtest mit detaillierten Informationen zu Fahrverhalten, Sicherheit, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und Kosten der beliebtesten Maschinen.

BMW F 750 GS


Die BMW F 750 GS ist die kleine Schwester der F 850 GS und gilt deswegen als ideale Wieder-/Einsteigermaschine. Damit tritt sie das Erbe der F 700 GS bzw. der F 650 GS an, deren Modellbezeichnung schon seit 2008 irreführend war. Immer arbeitete der Motor der größeren Schwester – wenn auch mit geringerer Leistung – im eher straßenorientierten Fahrwerk. Grundsätzlich waren und sind damit auch gute Allround- und Tourenqualitäten verbunden. Die Ergonomie ist anpassungsfähig und somit auch tauglich für kleinere Personen. Für Einsteiger- und kleine Personen sicherlich gewöhnungsbedürftig ist das vergleichsweise hohe Gewicht von 236 kg bei Vollausstattung. Der neu konstruierte und in China gefertigte Motor der aktuellen Version leistet 57 kW (bei 7500 U/min). Das maximale Drehmoment von 83 Nm wird bei 6000 U/min abgegeben. Das Aggregat kann ohne Mühe sehr sparsam gefahren werden (unter 4 l/100 km), auch weil es nicht unbändig antritt. Dank des 15 -Liter-Tankes ergeben sich somit hohe Reichweiten (über 350 km). Die Stärke des Antriebs ist die Mitte des Drehzahlbandes. Die Bremsen und Assistenzsysteme arbeiten richtig gut, wodurch schnell ein vertrautes Sicherheitsgefühl entsteht. In der Basisausstattung mit einfacher Lackierung werden 9450 €, bei nahezu vollständiger Ausstattung fast 13000 € in Rechnung gestellt. Die meisten Sonderausstattungen sind sinnvoll. Wichtig für Inhaber der Führerscheinklasse A2: Die F 750 GS ist auch mit einer Leistung von 35/48 PS erhältlich.


KTM 790 Duke


Dieses lebhafte Naked-Bike kommt auf dem deutschen Motorradmarkt zu Recht sehr gut an. Innerhalb von weniger als 18 Monaten schafft es die 790 Duke mit ihrem kantigen Design und einem Listenpreis von 10 099 € auf Platz sechs der aktuellen Zulassungsstatistik (Stand: August 2019). Das geringe Gewicht (vollgetankt 188 kg) sowie das damit verbundene spielerische Handling, die vorderradorientierte aber trotzdem komfortable Sitzposition, der kompakte, drehfreudige und charakterstarke Reihenzweizylindermotor (77 kW/105 PS bei 9000 U/min, 87 Nm bei 8000 U/min), die hochwertigen, als Serienausstattung nicht selbstverständlichen Assistenzsysteme, und das faire Preisleistungsverhältnis sind nur einige Punkte, die die 790 Duke in der Käufergunst wachsen lässt. Ihr idealer Einsatzzweck sind Feierabendrunden auf der kurvenreichen Haustrecke. Aber auch touristische Ambitionen erscheinen angesichts der hohen Zulademöglichkeiten (über 240 kg), des zurückhaltenden Spritkonsums (4,4 l/100 km) und der sich daraus ergebenden ausreichenden Reichweite (ca. 320 km) sowie des umfangreichen Zubehörangebotes nicht unrealistisch. Dass der Motor trotzdem eher ein Sportgerät ist, spürt der Fahrer an dem etwas rauen Motorlauf, der einen schaltfaulen Fahrstil besonders bei niedrigen Drehzahlen nicht erlaubt. Der fehlende Windschutz stört bei längeren schnellen Fahrten, aber für die Autobahn ist die 790 Duke ohnehin nicht gedacht. Geraden ab einer Länge von 50 m werden mit dieser Maschine schnell langweilig.


Kawasaki Z 900 RS


Pures, unbeschwertes Fahren vermittelt die Kawasaki Z 900 RS und hat damit ihrer Urahnin, der legendären Kawasaki 900 Z1 von 1972, einiges voraus. Motorleistung und -charakter, Fahrwerk und Bremsen passen zusammen, einfache aber wirksame Assistenzsysteme greifen im Zweifel ein, sind aber auch abschaltbar (nur Traktionskontrolle), die LED-Beleuchtungsanlage ist ein modernes Highlight. Im Ganzen ist diese Fahrmaschine alten Zuschnitts nicht nur optisch eine runde Sache. Der Ursprung der RS-Variante liegt bei der erfolgreichen und leistungsstärkeren Z 900. Fahrwerk und Bremsen wurden geändert bzw. aufgewertet, was den Preisunterschied rechtfertigt (Z 900: 9.095 Euro, Z 900 RS: 11.695 Euro). Den guten Fahrleistungen des seidenweich laufenden Motors, der effektiven Sicherheitstechnik und der für die meisten Personen passenden Sitzergonomie stehen als kleine Wermutstropfen die begrenzte Zuladung, das gewöhnungsbedürftige Kaltstartverhalten und der nicht wirklich niedrige Spritverbrauch gegenüber. Da auch das Auge mitfährt, liefert zum Schluss die Optik das dicke Plus.


ZERO SR ZF 14.4 (Mj. 2018)

Ohne Kupplung, ohne Schalten, geräusch- und vibrationslos mit kräftigem Antritt durch die Stadt und über die kurvige Landstraße flitzen: Die ZERO SR bietet den besonderen Fahrspaß. Zum Laden des Akkus hat dieser dann eine Pause.

KTM 690 Duke (Mj. 2017)

Die aktuelle KTM 690 Duke ist vorrangig ein Sportgerät mit hohem Spaßfaktor. Sie ist leicht und wendig, macht kurvensüchtig und beglückt dabei mit einem drehfreudigen und trotzdem sparsamen Motor. Das gemütlich Dahingleiten ist nicht ihr Ding.

Kawasaki Z 650 (Mj. 2017)

Klein, leicht und wieselflink. So könnte die neuen Z 650 beschrieben werden. Der Neuzugang in Kawasakis Z-Familie tritt die Nachfolge der ER-6n an. Ihre unkomplizierte Art ist besonders geeignet für (Wieder-)Einsteiger/innen.

BMW R 1200 RS

Vor 40 Jahren galt die BMW R 100 RS mit ihrer serienmäßigen, rahmenfesten Vollverkleidung als Inbegriff des modernen Sporttourers. In dieser Tradition kommt die aktuelle RS aus der BMW-1200er-Boxerserie dem idealen sportlichen Tourer sehr nahe.

Honda CRF 1000 L DCT

Der Name „Africa Twin“ stand und steht seit vielen Jahren für lange Touren, ausgiebige Reisen und hohe Alltagstauglichkeit. Sie war nie ein Leistungsmonster, fand aber trotzdem zahlreiche Fans. Die neue Ausgabe dieser Legende ist seit Anfang 2016 auf dem Markt und hat sich bis Oktober diesen Jahres bereits über 2200 mal verkauft.

BMW S 1000 XR

Der Vierzylinder-Supersportmotor der S 1000 R(R) in ein Chassis mit langen Federwegen, schon ist ein ganz besonderer Sporttourer fertig. BMW nennt diese Gattung „Adventure-Sport“ und präsentierte 2014 die S 1000 XR, die es mit ihrem eigenen Charakter gleich in die Top-Ten der Zulassungsstatistik schafft.

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