DruckenPDFBookmarkKontaktieren Sie uns

- Das erste E-Mobil im Crashtest -

Elektroauto Mitsubishi i-MiEV

Das erste reine Elektroauto aus Großserienproduktion im Crashtest. Leichtbauweise, kurzer Vorderwagen und Hochspannungssystem einschließlich großem Batterie-Pack machen gespannt auf das, was im doppelten Crashtest (Frontal - und Heckaufprall) passiert.


  • Frontalaufprall

    Trotz seiner leichten Bauweise und der Anordnung von Motor und Getriebe im Fahrzeugheck kann der i-MiEV beim Frontalaufprall aus 64 km/h überzeugen. Die sehr kurze und steife Knautschzone absorbiert zum großen Teil die Aufprallenergie. Allerdings wird die Armaturentafel leicht in den Innenraum gedrückt, Fußraum samt Pedalerie werden deformiert. Die steifen Amaturentafel- und Innenraumstrukturen stellen ein erhöhtes Verletzungsrisiko  für Fahrer und Beifahrer dar. An den Aufprallbereichen der Knie und unteren Extremitäten besteht noch Verbesserungsbedarf. Durch Versagen des Gurtkraftbegrenzers stiegen die Belastungen im Brustbereich zwar an, aber nicht über ein kritisches Niveau.

    Wesentlich ist, dass der "Überlebensraum" für die Insassen erhalten bleibt. Die Resultate in allen lebenswichtigen Bereichen können überzeugen und befinden sich auf einem guten Niveau.

    Erstmalig in einem Crashtest: Ein Hochstrom-Antrieb mit einer Spannung von 200 bis 400 Volt. Im Testablauf  haben die Sicherheitssysteme des i-MiEV den Crash registriert und über Relais die Hochspannung im System vollautomatisch abgeschaltet. Der Lithium-Ionen-Akkumulator mit insgesamt 88 Zellen wurde beim Aufprall Dank seines stabilen Grundrahmens nicht beschädigt. Dieser ist von unten in den Fahrzeugrahmen eingebaut und verfügt durch zwei Fahrzeuglängsträger über eine sehr hohe Stabilität.


  • Fahrer- und Beifahrer im Frontalcrash

    Die Ergebnisse liegen im akzeptablen Bereich.

    i_miev_07_100x150.JPG   i_miev_08_100x150.JPG

    Crash_ohne_Gurt_Legende_213x92


  • Heckaufprall
    Beim seitlichen versetzen 80km/h - Heckaufprall mittels einer 1400 kg  - Stoßbarriere  wurde die komplette Antriebseinheit  (Motor mit Getriebe und Hinterachse) um ca.40cm in denn Innenraum gedrückt. Dabei zeigte die Konstruktion mit den durchlaufenden Längsträgern eine gute Energie absorbierende Wirkung. Obwohl die äußere Hülle des Antriebsbatterien-Pakets geknickt und aufgebrochen wurde, bleiben die Batteriezellen im Inneren aber  unbeschädigt.

Weitere interessante Themen für Sie

Schwer geladen

Reisegepäck und Dachbox wirken sich auf das Fahrverhalten aus - wie stark, zeigen unsere Tests auf der Hindernisstrecke.  Mehr

Der ADAC Autotest

Das Angebot an neuen Fahrzeugen wächst. Um so besser, wenn sich die ADAC-Tester mit allen Vor- und Nachteilen schon befasst haben.  Mehr

Die Rettungskarte

Damit Helfer am deformierten Unfallfahrzeug zielgerichtet arbeiten können: Mit der Rettungskarte können Rettungszeiten deutlich verkürzt werden. Sie gehören deshalb in jedes Auto.  Mehr

Kindersitzberater

Die gesetzlichen Vorschriften sind klar formuliert - und trotzdem ergeben sich in der Praxis eine Vielzahl an Problemen und Fragen. Unser Kindersitzberater weiß auf jede Frage die richtige Antwort.  Mehr


– Mitgliedschaft –

Mitgliederrabatte

Zeigen Sie Ihre ADAC Clubkarte und profitieren Sie weltweit von zahlreichen Ermäßigungen für ADAC Mitglieder. Mehr





Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität