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So wird der Crashtest durchgeführt

Unter Mitwirkung des ADAC, der europäischen Automobilclubverbände und einiger europäischer Regierungen sowie weiterer Verbraucherorganisationen haben sich in Europa seit 1998 unter dem Namen EuroNCAP (New Car Assessment Programme) einheitliche Crashtest-Verfahren durchgesetzt. Sie liefern detaillierte Informationen über den Insassenschutz beim Front- und Seitencrash sowie bei einem Pfahlaufprall.

Darüber hinaus werden Bewertungen des Fußgängerschutzes sowie des Schutzes kleiner Kinder in den vom Fahrzeughersteller empfohlenen Kindersicherheitseinrichtungen durchgeführt. Seit Februar 2009 gilt eine Gesamtbewertung, die auch einen Heckcrash und aktive Sicherheitssysteme mit berücksichtigt. Sie trägt dazu bei, dass die Fahrzeuge in allen Testkriterien noch sicherer werden. Die Testkriterien werden fortlaufend dem Stand der Technik und Erkenntnissen der Unfallforschung angepasst.

Ab 2016 wird es neben der üblichen Sterne-Bewertung nach Euro NCAP mit serienmäßiger Fahrzeugausstattung auch eine freiwillige Bewertung geben, bei der auch ein optionales Sicherheitssystem  zählt. Ziel ist dabei, dass möglichst viele Sicherheitssysteme zumindest als Paket angeboten werden – am besten aber serienmäßig sind.


  • Frontalcrash

    Beim Frontalcrash prallt das Testfahrzeug mit 64 km/h und 40% Überdeckung gegen eine feststehende deformierbare Barriere. Besetzt ist das Fahrzeug vorne mit zwei 50% Hybrid III Erwachsenendummies, an denen die biomechanischen Belastungen an Kopf, Hals, Brustkorb, Becken und Beinen gemessen werden, und hinten mit zwei Kinderdummies (gesichert in Kindersitzen), die je einem durchschnittlichen 1½ und 3 jährigem Kind entsprechen. Beim Frontalcrash können wie bisher max. 16 Punkte erreicht werden. Ab 2015 kommt noch ein Wandanprall mit voller Überdeckung bei 50 km/h und kleinen Erwachsenendummies (vorne und hinten) hinzu, um die Funktion der Rückhaltesysteme noch besser abzudecken. Es können dann max. 8 Punkte für 40 % Überdeckung und max. 8 Punkte für 100 % Überdeckung erreicht werden.


  • Seitencrash

    Beim Seitencrash prallt eine mobile deformierbare Barriere mit 50 km/h seitlich gegen das stehende Testfahrzeug. Dabei ist die Barrierenmitte auf den Fahrer gerichtet. Besetzt ist das Fahrzeug vorne auf dem Fahrerplatz mit einem 50% EuroSID-2 (ab 2015 WorldSID) Erwachsenendummy, an dem die Belastungen an Kopf, Brustkorb, im Bauchbereich und am Becken gemessen werden. Die Besetzung hinten ist gleich wie beim Frontcrash (40% Überdeckung). Ab 2015 wird das Gewicht der Stoßbarriere erhöht (1300 kg). Beim Seitencrash können max. 8 Punkte erreicht werden (bis 2009, u. Leichtmobile = 16 Punkte).


  • Pfahlaufpralltest
    Der Pfahlaufpralltest ist ein zusätzlicher Seitenaufprall, der bei Fahrzeugen mit seitlichem Kopfschutzsystem (z.B. Kopfairbag) durchgeführt wird. Vorbedingung ist jedoch, dass beim Seitencrash im Kopfbereich bereits volle Punktzahl erzielt wurde! Das Testfahrzeug wird bei diesem Zusatztest auf einem Schlitten mit 29 km/h seitlich gegen einen senkrechten Stahlpfahl mit einem Durchmesser von 254 mm geprallt. Der Stoß erfolgt im Kopfschwerpunkt eines 50%-EuroSID-2 Erwachsenendummy (ab 2015 WorldSID) auf dem Fahrersitz. Es werden hierbei die Belastungen an Kopf, Brustkorb, im Bauchbereich, im Brustbereich und am Becken gemessen und bewertet. Bis 2009 wurden nur die Kopfbelastungen berücksichtigt. Ab 2015 erfolgt ein Schräganstoß mit 32 km/h. Maximal können beim Pfahlaufpralltest 8 Punkte erreicht werden (bis 2009 nur 2 Punkte).
  • Heckcrash
    Aufgrund der Tatsache, dass in Europa pro Jahr über eine Million Halswirbelsäulenschäden bei Pkw Unfällen zu verzeichnen sind, wurde ein spezieller Heckcrashtest entwickelt und seit 2009 in das Bewertungsschema mit aufgenommen. Beim Heckcrash wird eine Unfallsituation simuliert, die einem Heckaufprall auf ein stehendes Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 50 km/h entspricht. Hierzu werden die jeweiligen Vordersitze auf einem Schlitten mit Aufprallgeschwindigkeiten von 16 und 24 km/h getestet. Mit einem speziellen Heckcrashdummy (Bio Rid 2) werden insbesondere die Belastungen der Halswirbelsäule gemessen. Zusätzlich wird der Verstellbereich der Kopfstütze sowie die Stabilität des Sitzes beurteilt. Beim Heckcrash können max. 4 Punkte erreicht werden. Ab 2014 werden auch die Rücksitze und ein Notbremssystem für Stadtgeschwindigkeiten berücksichtigt, das Verletzungen an der Halswirbelsäule reduzieren kann. Frontsitze max. 2 Punkte, Rücksitze max. 1 Punkt und Notbremssystem max. 3 Punkte = max. 6 Punkte.
  • Kindersicherheit

    Die seit Dezember 2003 hinzugekommene Bewertung Kindersicherheit umfasst eine Prüfung des Fahrzeugs bezüglich der Voraussetzungen für den problemlosen Einbau von Kindersitzen generell, sowie Frontal- und Seitencrashtests mit jeweils zwei vom Fahrzeughersteller empfohlenen Kindersitzen. Es werden Kinderdummies, die je einem durchschnittlichen 1 1/2 und 3 jährigem Kind entsprechen, eingesetzt. Seit 2013 werden neue Q-Dummies verwendet, die eine höhere Messgenauigkeit aufweisen. Ab 2016 wird ein 6- und 10jähriger Dummy eingesetzt.

    Neben der Eignung der Sicherheitsgurte (Geometrie) zur Befestigung von verschiedenen Kindersitzsystemen wird auch das Deaktivierungssystem für den Beifahrerairbag und die entsprechenden Warnhinweise im Fahrzeug und am Kindersitz bewertet. Seit 2013 werden mit unterschiedlichen Kindersitzmodellen Einbauproben durchgeführt und Sitzplätze mit Isofix-Anbindung aufgeführt.

    Die Bewertung der Kindersicherheit sagt aus, wie gut beim jeweiligen Automodell die Voraussetzungen gegeben sind, dass Kinder sicher transportiert werden können. Sie bezieht sich aber auch auf die jeweilige Kombination zwischen Kindersitz und Fahrzeug. Die verwendeten Kindersitze werden deshalb beim Test mit angegeben. Bei der Kindersicherheit können wie bisher maximal 49 Punkte erreicht werden.

    Da beim Einsatz von anderen Kindersitzen durchaus abweichende Ergebnisse erzielt werden können, sollte immer geprüft werden, ob sich der jeweilige Kindersitz fest und standsicher im Auto einbauen lässt.


  • Fußgängerschutz
    Der EuroNCAP-Crashtest beinhaltet neben den Tests zum Insassenschutz auch einen zusätzlichen Test zum Fußgängerschutz. Hierbei wird das Verletzungsrisiko bei einem Frontaufprall mit 40 km/h sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bewertet. Stellvertretend für die Beine und Köpfe werden ummantelte Metallzylinder und unterschiedlich schwere Kugeln gegen definierte Punkte der Fahrzeugfront geschossen und die Belastungen der „Körperteile“ gemessen. Beim Fußgängerschutz können wie bisher maximal 36 Punkte erreicht werden. Ab 2016 gibt es zusätzlich 6 Punkte für ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung, somit max 42 Punkte.
  • Aktive Sicherheit
    Die Unfallforschung weist aus, dass mit aktiven Sicherheitssystemen wie z. B. das Fahrstabilisierungssystem ESP Unfälle verhindert oder zumindest die Unfallfolgen gemindert werden können. Spezielle Warnsysteme, die aktiv (aufdringlich) die Insassen auffordern, die Gurte anzulegen, verhindern ebenfalls schwere Verletzungsfolgen. Aus diesem Grund wurde die aktive Sicherheit seit Februar 2009 bei dem Bewertungsschema mit aufgenommen. Es wurden folgende Punkte vergeben (ESP=3 Punkte; Gurtwarner auf allen Plätzen = max. 3 Punkte; Geschwindigkeitsbegrenzer = max. 3 Punkte). Die Anforderungen für ESP sind: Es muss das jeweilige Modell im europäischen Markt zu mindestens 85% serienmäßig mit ESP ausgestattet sein und das Basismodell muss ESP zumindest optional aufweisen. Ab 2014 werden zusätzlich für einen Spurverlassenswarner/-assistent 1 Punkt und für ein Notbremssystem für Geschwindigkeiten über 50 km/h max. 3 Punkte vergeben. Max. also 13 Punkte. Ab 2016 gibt es keine Punkte mehr für ESP (da Vorschrift) und ein Spurhalteassistent bekommt 3 Punkte = max. 12 Punkte. Außerdem werden die Anforderungen für die Ausrüstquoten mit Fahrerassistenzsysteme von 50 % auf 70 % erhöht.
  • Bewertungsschema bis 2009

    Insassenschutz

    PunkteSterne
    1 bis 8adac_urteil_sterne_1.gif

    9 bis 16

    adac_urteil_sterne_2.gif
    17 bis 24adac_urteil_sterne_3.gif
    25 bis 32adac_urteil_sterne_4.gif
    ab 33adac_urteil_sterne_5.gif

    (Frontalcrash max. 16 Punkte + Seitencrash
    max. 16 Punkte + Pfahlaufprall max. 2 Punkte
    + Gurtwarner max. 3 Punkte)


    Fußgängerschutz

    PunkteSterne
    1 bis 9adac_urteil_sterne_1.gif

    10 bis 18

    adac_urteil_sterne_2.gif
    19 bis 27adac_urteil_sterne_3.gif
    28 bis 36adac_urteil_sterne_4.gif


    Kindersicherheit

    PunkteSterne
    1 bis 12adac_urteil_sterne_1.gif

    13 bis 24

    adac_urteil_sterne_2.gif
    25 bis 36adac_urteil_sterne_3.gif
    37 bis 48adac_urteil_sterne_4.gif
    ab 49adac_urteil_sterne_5.gif

  • Bewertungsschema ab 2/2009 / Vergleichbarkeit

    Das ursprüngliche EuroNCAP-Bewertungsschema, bei dem der Insassenschutz, die Kindersicherheit und der Fußgängerschutz separat bewertet wurden, ist seit Februar 2009 modifiziert worden. Es gibt nun eine Gesamtbewertung, die zusätzlich einen Heckcrashtest und eine Bewertung der aktiven Sicherheitssysteme (z.B. ESP) beinhaltet. Außerdem wurden die Bewertungskriterien beim Seitencrash und Pfahlaufpralltest modifiziert. Dies bewirkt, dass die Fahrzeughersteller auf eine bessere Ausgewogenheit aller Sicherheitsaspekte achten müssen und Systeme im Fahrzeug einbauen, die Unfälle verhindern können. Die bisherige Sterne-Wertung ist deshalb mit der neuen Gesamtbewertung ab 2009 nicht vergleichbar! Aber auch die Gesamtbewertung wird immer wieder dem Stand der Sicherheit angepasst.

    Das Verletzungsrisiko bei den Crashtests wird nach einem Punktesystem beurteilt
    (0 Punkte = sehr hohes Verletzungsrisiko, 4 Punkte = sehr niedriges Verletzungsrisiko). Es wird an den jeweiligen Körperregionen durch „farbige Männchen“ dargestellt (grün = niedrige Belastung, rot = hohe Belastung).

    Die Gesamtbewertung mit max. 5 Sternen berechnet sich aus 50 % Insassenschutz, 20 % Kindersicherheit, 20 % Fußgängerschutz und 10 % Aktive Sicherheit. Ab 2014 40 % Insassenschutz, 20 % Kindersicherheit,  20% Fußgängerschutz und 20 % Aktive Sicherheit.

    Insassenschutz   = insgesamt 36 Punkte (100%)
    (beinhaltet: Frontalcrash max. 16 Punkte + Seitencrash max. 8 Punkte + Pfahlaufprall max. 8 Punkte + Heckcrash (HWS-Schutz) max. 4 Punkte, ab 2014 max. 6 Punkte)

    Kindersicherheit  = insgesamt 49 Punkte (100 %)

    Fußgängerschutz = insgesamt 36 Punkte (100 %), ab 2016 +6 Punkte für Notbremse mit Fußgängererkennung (max. 42 Punkte)

    Aktive Sicherheit  = insgesamt  7 Punkte (100 %), ab 2013 insgesamt 9 Punkte, ab 2014 insgesamt 13 Punkte. Ab 2016 insgesamt 12 Punkte, da ESP vorgeschrieben und Spurhaltesystem nun 3 Punkte. Die Ausrüstquoten für Fahrerassistenzsysteme werden verschärft.

    Die Einzelergebnisse dürfen dabei aber bestimmte Mindestanforderungen nicht unterschreiten, die bis zum Jahr 2012 und auch danach stufenweise verschärft werden. Die nachfolgende Tabellen zeigen die Gesamtbewertung inkl. der geforderten prozentualen Mindestanforderungen. Diese müssen sowohl in der Gesamtbewertung als auch in den Einzelkriterien erfüllt sein. Die Sternewertung gilt somit für das jeweilige Testjahr.


    Mindestanforderungen für 2009

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif20% 15%15% 0% 5% 
    adac_urteil_sterne_2.gif35% 25%25%5% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif45% 30%30% 10% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif55% 60%55% 15% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif70% 75%70% 25% 60% 
     ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen für 2010 und 2011

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif 
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif25% 20%15% 5% 5% 
    adac_urteil_sterne_2.gif35% 30%25%10% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif50% 35%30% 15% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif60% 65%60% 25% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif75% 80%75% 40% 60% 
     ( ) Wichtungsfaktor


    Beispiel: Ein Fahrzeug, das insgesamt sehr gute Ergebnisse liefert (Gesamterfüllung = 75%; = 5 Sterne), kann durch ein schlechtes Ergebnis beim Fußgängerschutz (z. B. 25%) nur 4 Sterne erhalten.


    Mindestanforderungen ab 2012

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif 
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif45% 20%15% 10% 5% 
    adac_urteil_sterne_2.gif55% 30%25%15% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif60% 40%30% 25% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif70% 70%60% 50% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif80% 80%75% 60% 60% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen ab 2013 (Verschärfung bei Aktiver Sicherheit)

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif  
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif 
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif 
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif 
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif45% 20%15% 10% 10% 
    adac_urteil_sterne_2.gif55% 30%25%15% 20% 
    adac_urteil_sterne_3.gif60% 40%30% 25% 30% 
    adac_urteil_sterne_4.gif70% 70%60% 50% 55% 
    adac_urteil_sterne_5.gif80% 80%75% 60% 65% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen ab 2014 (Weitere Verschärfung insbesondere bei Aktiver Sicherheit)

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif   
    (0,4) 
    Kindersicherheit_29x60.gif  
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif  
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif  
    (0,2)
    adac_urteil_sterne_1.gif30% 20%15% 10% 10% 
    adac_urteil_sterne_2.gif40% 30%25%20% 20% 
    adac_urteil_sterne_3.gif50% 50%30% 40% 30% 
    adac_urteil_sterne_4.gif65% 70%60% 50% 55% 
    adac_urteil_sterne_5.gif75% 80%75% 60% 65% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen ab 2015 (Weitere Verschärfung insbesondere bei Aktiver Sicherheit und Fußgängerschutz)

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif    
    (0,4) 
    Kindersicherheit_29x60.gif   
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif   
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif   
    (0,2)
    adac_urteil_sterne_1.gif30% 20%15% 10% 10% 
    adac_urteil_sterne_2.gif40% 30%25%20% 20% 
    adac_urteil_sterne_3.gif50% 50%30% 40% 40% 
    adac_urteil_sterne_4.gif65% 70%60% 50% 60% 
    adac_urteil_sterne_5.gif75% 80%75% 65% 70% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen ab 2016 (Neue Kinderdummys, 6- u. 10-jähriger; keine Punkte mehr für ESP, da vorgeschrieben, dafür 3 Punkte für Spurhalteassistent, +6 Punkte für Notbremssystem mit Fußgängererkennung)

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif     
    (0,4) 
    Kindersicherheit_29x60.gif    
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif    
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif    
    (0,2)
    adac_urteil_sterne_1.gif25% 40%15% 20% 10% 
    adac_urteil_sterne_2.gif34% 50%25%30% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif43% 60%30% 40% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif58% 70%60% 50% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif69% 80%75% 60% 50% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Ab 2016 wird es neben der üblichen Sterne-Bewertung nach Euro NCAP mit serienmäßiger Fahrzeugausstattung auch eine freiwillige Bewertung geben, bei der optionale Sicherheitssysteme zählen, die vom Hersteller als Sicherheitspaket angeboten werden, z.B.


    ****Euro NCAP
    *****mit optionalem Sicherheitspaket
            

    Ziel ist dabei, dass möglichst viele Sicherheitssysteme zumindest als Paket angeboten werden – am besten aber serienmäßig sind.


    EuroNCAP testet in der Regel die Modellvariante mit der niedrigsten Sicherheitsausstattung, die in Europa die höchsten Verkaufszahlen erwarten lässt (europäisches Basismodell). Eine höhere Sicherheitsausstattung (z. B. Vorhangairbags oder ESP) kann das Ergebnis verbessern. Da das Testverfahren noch keine Aussage über die Kompatibilität von Fahrzeugen erlaubt, kann ein Vergleich der Ergebnisse nur zwischen Fahrzeugen gleicher Größe und Klasse erfolgen. Ein 5-Sterne-Kleinfahrzeug bietet nicht den gleichen Schutz wie ein 5-Sterne-Mittelklassefahrzeug! Durch die ständige Verschärfung der Bewertungskriterien gilt das Ergebnis immer nur für das jeweilige Testjahr.


  • Bewertungsschema ab 2012/Kleinbus
    Seit Ende 2012 gibt es ein spezielles Testprogramm für Kleinbusse, bei dem Modifikationen gegenüber dem Pkw beim Frontcrash (max. 36 Punkte), bei der Kopfstützenbewertung (max. 4 Punkte), beim Fußgängerschutz (max. 30 Punkte) und bei der aktiven Sicherheit (max. 7 Punkte) erfolgten. Die Frontcrashgeschwindigkeit beträgt 56 km/h gegenüber 64 km/h beim Pkw, da die großen und schweren Fahrzeuge sonst härter und damit weniger kompatibel ausgelegt würden. Beim Kopfstützentest erfolgt eine statische Bewertung aller Sitzplätze. Die Auswertung und Bewertung erfolgt sonst wie bei den Pkw's. Die Erfüllungskriterien sind aber z.T. etwas weniger streng.


    Mindestanforderungen für 2012

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif 
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif 
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif 
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif 
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif25% 20%15% 5% 0% 
    adac_urteil_sterne_2.gif35% 30%25%10% 0% 
    adac_urteil_sterne_3.gif50% 40%30% 15% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif60% 70%60% 25% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif75% 80%75% 40% 60% 
     ( ) Wichtungsfaktor


    Mindestanforderungen für 2013

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif  
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif 
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif 
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif 
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif25% 20%15% 5% 0% 
    adac_urteil_sterne_2.gif35% 30%25%10% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif50% 40%30% 15% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif60% 70%60% 25% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif75% 80%75% 40% 60% 
     ( ) Wichtungsfaktor


    Beispiel: Ein Fahrzeug, das insgesamt sehr gute Ergebnisse liefert (Gesamterfüllung = 75%; = 5 Sterne), kann durch ein schlechtes Ergebnis beim Fußgängerschutz (z. B. 25%) nur 4 Sterne erhalten.


    Mindestanforderungen ab 2014

    GesamtInsassenschutz_29x62.gif  
    (0,5) 
    Kindersicherheit_29x60.gif 
    (0,2)
    Fussgaengerschutz_29x68.gif 
    (0,2)
    aktive_Sicherheit_29x62.gif 
    (0,1)
    adac_urteil_sterne_1.gif45% 20%15% 10% 5% 
    adac_urteil_sterne_2.gif55% 30%25%15% 15% 
    adac_urteil_sterne_3.gif60% 40%30% 25% 25% 
    adac_urteil_sterne_4.gif70% 70%60% 50% 40% 
    adac_urteil_sterne_5.gif80% 80%75% 60% 60% 

    ( ) Wichtungsfaktor


    Ab dem Jahr 2016 sollen Kleinbusse nach dem Bewertungsschema für Pkw getestet werden.


    EuroNCAP testet in der Regel die Modellvariante mit der niedrigsten Sicherheitsausstattung, die in Europa die höchsten Verkaufszahlen erwarten lässt (europäisches Basismodell). Eine höhere Sicherheitsausstattung (z. B. Vorhangairbags oder Notbremsassistent) kann das Ergebnis verbessern. Da das Testverfahren noch keine Aussage über die Kompatibilität von Fahrzeugen erlaubt, kann ein Vergleich der Ergebnisse nur zwischen Fahrzeugen gleicher Größe und Klasse erfolgen. Ein 5-Sterne-Pkw bietet nicht den gleichen Schutz wie ein 5-Sterne-Kleintransporter!


  • Vergleich Crashtests zu Realunfällen

    Realunfälle und Crashtests: In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Eine Untersuchung der ADAC Unfallforschung.

    Vergleich Crashtest und Realunfälle  PDF, 277 KB


  • Details zur Testdurchführung und Bewertung nach EuroNCAP

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