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– Meilensteine im Insassenschutz –

30 Jahre ADAC Crashtest

Der ADAC führt seit 30 Jahren unabhängige Crashtests durch. Was das für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gebracht hat, zeigt der Crash-Vergleich zwischen Golf II (Marktstart 1983) und einem aktuellen Golf VII (Marktstart 2012) – beim Frontalaufprall mit 64 km/h und einer Überdeckung von 40 Prozent – analog dem Verbraucherschutztest Frontalaufprall seit 1996.

Der Versuchsaufbau wird so gewählt, dass darin ein großer Anteil der Realunfälle (bezüglich Überdeckung und Geschwindigkeit) abgebildet wird.

Der Euro NCAP Frontalaufprall erfüllt diese Bedingung in sehr hohem Maße. Er bildet einen Unfall zwischen zwei Fahrzeugen ab, die sich mit 56 km/h und 50 Prozent Überdeckung treffen – z.B. ein Zusammenprall auf der Landstraße nach Notbremsung.

Als „Testkandidaten“ wurden gewählt ein VW Golf II (Baujahr ab 1983) und ein VW Golf VII (Baujahr ab 2012), um die Unterschiede im Rahmen von 30 Jahren Crashtests und Entwicklung des Insassenschutzes aufzuzeigen.


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Die Fahrzeuggeschwindigkeit beim Aufprall beträgt 64 km/h. 40 % der Fahrzeugbreite treffen auf eine 100 cm breite deformierbare Barriere.

Als PKW-Insassen befinden sich H3-50%-Dummys auf Fahrer- und Beifahrersitz. Auf der Rücksitzbank sitzen ein Q6-Kinderdummy auf einem Sitzerhöher mit Rückenlehne und ein Q10-Dummy nur auf einem Sitzerhöher. Einsetzprozedur, Instrumentierung und Bewertung erfolgen nach Euro NCAP.

Zusätzlich zur Auswertung der Dummybelastungen in Kopf, Nacken, Brust, Hüfte und Beinen erfolgt die Videoanalyse des Aufpralls und die Inspektion der Fahrzeuge nach dem Crash, wie die Deformation der Fahrgastzelle und eine 3D Vermessung.


Die Qualität unserer Verbraucherschutztests wird umfassend und zuverlässig abgesichert. Die Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen, die der Schaffung, Sicherung und Verbesserung der Qualität dienen. Wir legen deshalb höchste Maßstäbe bei unserer Arbeit an. Mehr


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