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– Auto Test –

Opel Astra Sports Tourer 1.5 Diesel

Testergebnis 12/2019

  • Karosserie/Kofferraum 2,5
  • Innenraum 2,6
  • Komfort 2,5
  • Motor/Antrieb 2,3
  • Fahreigenschaften 2,7
  • Umwelt/EcoTest 2,1
  • Sicherheit 2,5
ADAC-Urteil Technik/Umwelt gut 2,4
ADAC-Urteil Autokosten gut 2,3
Ecotest 4 Sterne

  • Grundpreis: 32.225 Euro
  • Leistung: 90 kW (122 PS)
  • Hubraum: 1496 ccm

Fünftüriger Kombi der unteren Mittelklasse (90 kW / 122 PS)

Der aktuelle Astra K hängt irgendwie zwischen zwei Welten. Entwickelt noch unter der GM-Herrschaft, kommt das Facelift nun nach dem Verkauf der Rüsselsheimer an den französischen PSA-Konzern auf den Markt. Jetzt wurde die ganze Motorenpalette im Astra ausgetauscht, PSA-Triebwerke sind aber nicht darunter. Alle Motoren, ausschließlich Dreizylinder übrigens, stammen noch aus dem GM-Regal. Man kann es durch die Beschränkung auf drei Zylinder ahnen: Das Facelift steht ganz unter dem Schlagwort Effizienz. So verkleidet Opel den Unterboden, bietet nur noch maximal 145 PS an, hat neue LED-Scheinwerfer mit niedriger Leistungsaufnahme im Angebot und baut eine aktive Kühlerjalousie ein. Zwar ist der getestete Diesel im ADAC Ecotest mit 5,1 Litern auf 100 Kilometer tatsächlich recht sparsam, die Konkurrenzmodelle schaffen diesen Wert aber auch. Daran merkt man schon: Das Rad hat Opel nicht neu erfunden. Aktive Kühlerjalousien gibt es andernorts schon lange und eine Überarbeitung hatte der bisher wie anno dazumal komplett unverkleidete Unterboden eh nötig. Womit der Astra punkten kann, sind immer noch die guten Sitze und das großzügige Platzangebot für Insassen und Gepäck. Was ihm immer noch fehlt, ist eine moderne und umfassende Ausstattung an Assistenzfunktionen. City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent, Verkehrsschilderkennung, Abstandsanzeige sowie viele weitere Systeme gibt es für die niedrigeren drei der sechs Ausstattungsvarianten nicht. Den Abstandsregeltempomat samt auch bei höherer Geschwindigkeit unterstützendem Notbremsassistenten gibt es wiederum nur für den 145 PS starken Benziner in Verbindung mit dem stufenlosen Automatikgetriebe. Gerade angesichts dieser Lücken in der Ausstattung und weil der Astra einfach in keinem Bereich richtig hervorsticht, ist der Basispreis von 32.225 Euro für den Testwagen zu hoch.

Karosserievarianten: Schrägheck

Konkurrenten: u. a. Fiat Tipo Kombi, Renault Mégane Grandtour, Seat Leon ST, VW Golf Variant

Stärken

  • großer Kofferraum
  • empfehlenswerte Ergonomiesitze
  • gutes Platzangebot

Schwächen

  • teils einfache Materialien
  • ACC nur für eine Motorvariante
  • unkultivierter Dreizylinder-Diesel

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