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– Auto Test –

KIA Optima Sportswagon 2.0 GDI Plugin-Hybrid

Testergebnis 08/2019

  • Karosserie/Kofferraum 2,4
  • Innenraum 2,3
  • Komfort 2,7
  • Motor/Antrieb 2,5
  • Fahreigenschaften 3,0
  • Umwelt/EcoTest 2,9
  • Sicherheit 1,9
ADAC-Urteil Technik/Umwelt gut 2,5
ADAC-Urteil Autokosten gut 2,5
Ecotest 3 Sterne

  • Grundpreis: 46.190 Euro
  • Leistung: 151 kW (205 PS)
  • Hubraum: 1999 ccm

Fünftüriger Kombi der Mittelklasse (151 kW / 205 PS)

KIA merkt man nicht erst seit dem Stinger an, dass die Mitarbeiter mit Begeisterung Autos bauen. Die technischen Fortschritte der letzten Jahre und Jahrzehnte sind beeindruckend, kaum ein Konzern weltweit hat mit solcher Beharrlichkeit investiert und weiterentwickelt. Ob Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb, mit praxistauglichem Elektroantrieb oder sogar wasserstoffbetrieben, praktisch jede Antriebsform ist als Serienfahrzeug im Programm und kaufbar. Natürlich darf da auch der Hybridantrieb bzw. Plugin-Hybrid nicht fehlen. Neben dem Niro Plugin hat KIA auch den Optima als Limousine und Kombi mit "doppeltem Antriebsherz" und Steckeranschluss versehen. So ausgerüstet, darf sich der Optima mit CO2- und Verbrauchsangaben schmücken, die mit der Praxis freilich nichts zu tun haben. Sofern man allerdings gewissenhaft so oft wie möglich den Stecker zückt und die Antriebsbatterien lädt, kann man einen niedrigen Bennzinverbrauch realisieren. Der Teilzeitstromer hat trotz des zusätzlichen Batteriepacks einen großen Kofferraum, der gegenüber den konventionell angetriebenen Varianten kaum eingeschränkt wird. Der üppige Platz für die Passagiere bleibt erhalten. Und sogar Anhänger bis 1,5 Tonnen dürfen gezogen werden - unter der Elektroantriebsfraktion keine Selbstverständlichkeit. Eine tolle Sache ist auch die umfangreiche Serienausstattung mit vielen Komfort- und Sicherheitsfeatures. Der Optima als Plugin-Hybrid zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass man bei moderater Fahrweise zwischen 40 und 50 km rein elektrisch zurücklegen kann. Alles andere kann die Dieselvariante besser, wenn man ehrlich ist. Geringerer Energieaufwand bei der Herstellung, kaum höherer CO2-Ausstoß im Betrieb, günstigerer Anschaffungspreis, mehr Platz im Kofferraum, komfortableres Fahrwerk, bessere Laufkultur des Motors, harmonischeres Automatikgetriebe. Gerade die letzten drei Kritikpunkte müssten eigentlich nicht sein, denn KIA kann Fahrwerke gut abstimmen. Und in der Mittelklasse erwartet man einfach eine vernünftige Dämmung des Motors sowie ein Automatikgetriebe ohne ständiges Schaltrucken - selbst im kleinen KIA Rio klappt das alles einwandfrei. Von diesem Kleinwagen bekäme man übrigens zwei für die 46.190 Euro des Plugin-Hybrid in Spirit-Ausstattung.

Karosserievarianten: Limousine und Kombi

Konkurrenten: u.a. BMW 330e touring, Mercedes C 300e T, VW Passat Variant GTE

Stärken

  • rein elektrisches Fahren möglich
  • gute Verarbeitung
  • sehr umfangreiche Serienausstattung
  • viele Assistenten
  • lange Garantie

Schwächen

  • hintere Kopfstützen zu niedrig
  • Verbrenner mit schlechter Laufkultur
  • unharmonisches Automatikgetriebe
  • im Hybridbetrieb nicht wirklich sparsam
  • hoher Kaufpreis

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