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– Auto Test –

BMW X3 xDrive20i

komfortbetontgute Sicherheitlangstreckentauglich

Testergebnis 09/2018

  • Karosserie/Kofferraum 2,3
  • Innenraum 2,0
  • Komfort 2,1
  • Motor/Antrieb 1,6
  • Fahreigenschaften 2,5
  • Umwelt/EcoTest 3,3
  • Sicherheit 1,8
ADAC-Urteil Technik/Umwelt gut 2,3
ADAC-Urteil Autokosten befriedigend 3,2
Ecotest 3 Sterne

  • Grundpreis: 45.800 Euro
  • Leistung: 135 kW (184 PS)
  • Hubraum: 1998 ccm

Fünftüriges SUV der Mittelklasse (135 kW / 184 PS)

Während bei den M Modellen und dem X3 30 d Sechszylindermotoren für den Vortrieb sorgen, sind in allen anderen Modellen Vierzylinder verbaut. Die Basismotorisierung stellt hierbei der getestete 20i dar – Allradantrieb besitzen alle Varianten. Das Zweiliter-Aggregat überzeugt mit angenehmer Laufruhe, für einen Vierzylinder arbeitet der Motor äußerst vibrations- und geräuscharm. Außerdem erweist er sich mit seinen 184 PS und einem Drehmoment von 290 Nm (von 1.350 bis 4.250 1/min) als absolut ausreichende Motorisierung für das rund 1,8 t schwere SUV. Nur auf der Autobahn wünscht man sich bei höherer Geschwindigkeit etwas mehr Druck, wenn man schnell Tempo aufnehmen möchte – dort wirken die Dieselmotoren mit deutlich mehr Drehmoment souveräner, denn die serienmäßige Achtgang-Automatik sorgt im Testfahrzeug in solchen Fällen für hohe Drehzahlen, wodurch der X3 20i unruhiger als beispielsweise der 20d wirkt und sich nicht ganz so entspannt fahren lässt. Dazu tragen auch die Fahreigenschaften des SUV bei. Der mit Standardlenkung, Performance Control (variable Drehmomentenverteilung an der Hinterachse) und adaptiven Dämpfern ausgestattete Testwagen federt zwar komfortabel, lässt aber deutliche Karosserieneigungen zu – selbst kleine Lenkradbewegungen sorgen für verhältnismäßig starke Seitenneigung. Dies führt dazu, dass sich Kurvenverläufe nicht gut abschätzen lassen und dadurch häufige Lenkkorrekturen im Kurvenverlauf nötig werden. Zudem wird die Richtungsstabilität beispielsweise von Spurinnen beeinflusst. In der Summe aller Eigenschaften fühlt sich der Testwagen nicht sehr verbindlich an und es fällt schwer, eine exakte Linie zu fahren. Punkten kann der BMW bei der Sicherheitsausstattung. Nahezu alle Sicherheitssysteme, die derzeit auf dem Markt sind, gibt es für den X3. Allerdings kosten die meisten Systeme Aufpreis. Dies ist allgemeingültig: Auch für viele Komfortausstattungen muss extra bezahlt werden. So lässt sich der Basispreis von 45.800 Euro rasch um über 20.000 Euro (wie beim Testwagen) erhöhen. Insgesamt wird der X3 somit schnell zu einem teuren Vergnügen.

Konkurrenten: u. a. Alfa Romeo Stelvio, Honda CR-V, KIA Sorento, Skoda Kodiaq

Stärken

  • viele Assistenzsysteme erhältlich
  • hohe Verarbeitungs- und Materialqualität
  • guter Federungskomfort

Schwächen

  • hoher Kraftstoffverbrauch
  • teuer in der Anschaffung

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