DruckenPDF
– Auto Test –

Jeep Compass 1.4 Multiair 140

Testergebnis 03/2018

  • Karosserie/Kofferraum 3,0
  • Innenraum 2,6
  • Komfort 2,8
  • Motor/Antrieb 2,6
  • Fahreigenschaften 3,6
  • Umwelt/EcoTest 4,9
  • Sicherheit 2,5
ADAC-Urteil Technik/Umwelt befriedigend 3,3
ADAC-Urteil Autokosten gut 2,3
Ecotest 1 Sterne

  • Grundpreis: 29.700 Euro
  • Leistung: 103 kW (140 PS)
  • Hubraum: 1368 ccm

Fünftüriges SUV der unteren Mittelklasse (103 kW / 140 PS)

Der Compass der zweiten Generation ist ein Produkt der transkontinentalen Zusammenarbeit zwischen Fiat und Chrysler. Er basiert auf den kleineren Modellen Jeep Renegade und Fiat 500X. Nicht nur die vorhergehende Compass-Generation wird durch ihn ersetzt, auch den Jeep Patriot soll das seit Mitte 2017 in Europa erhältliche SUV beerben. Optisch macht der Compass ordentlich was her, die stattliche Front interpretiert das Jeep-Markengesicht auf gefällige Art und Weise. Verarbeitet ist der Wagen im Detail aber mäßig. Der Testwagen mit dem 1,4 Liter großen Turbobenziner aus dem Fiat-Regal hinkt der kraftvollen Designsprache hinterher, er treibt den Amerikaner nur müde an und reagiert phlegmatisch auf Gasbefehle. So stellt man sich bald auf eine gemächliche, der Fahrzeuggattung ja auch entsprechende Gangart ein. Leider spart man dennoch nicht an der Zapfsäule: Der ADAC EcoTest-Verbrauch von 7,9 Litern ist gerade angesichts des überschaubaren Leistungsangebots zu hoch. Da zusätzlich die Abgase nicht gerade sauber sind, kann dem Motor keine Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Der Rest des Fahrzeugs ist bestenfalls unauffällig. Das Fahrwerk macht seine Sache ordentlich, die Lenkung ist zwar nicht sehr präzise, aber alltagstauglich und die Bedienung hat Schwächen, man kann sich aber daran gewöhnen. Für all diese höchstens mittelmäßigen Fähigkeiten und gerade wegen des trägen und durstigen Motors ist der Preis des Testwagens mit über 35.000 Euro schlichtweg zu hoch. Der Grundpreis liegt bei 29.700 Euro. Allen echten Jeep-Fans wird der Wagen sowieso nicht geländegängig genug sein. Möchte man Allradantrieb, muss man zu stärkeren Motoren greifen und vor allem noch mehr Geld hinlegen. Um wirklich Offroad fahren zu können, sollte es dann schon das Topmodell Trailhawk samt zusätzlich anwählbarer Getriebeuntersetzung sein.

Konkurrenten: u.a. BMW X1, Ford Kuga, Hyundai Tucson, Peugeot 3008, Opel Grandland X, VW Tiguan

Stärken

  • gutes Platzangebot
  • Apple CarPlay/Android Auto serienmäßig
  • Heizung spricht schnell an

Schwächen

  • unzureichende Abgasreinigung
  • mäßige Verarbeitung
  • teils umständliche Bedienung

Weitere interessante Themen für Sie

ADAC Reifentest

Ein Muss vor dem Reifenkauf: Unsere Testergebnisse!  Mehr

ADAC Autohaus & Werkstatt

Dienstleistungen rund ums Auto im Test.   Mehr

Der ADAC EcoTest

Automodelle im Umweltranking: Unser Test verrät ob ein Auto wirklich sauber ist.  Mehr

ADAC Crashtest

Wie sicher sind unsere Autos?  Mehr

Vergleich

– ANZEIGE –

ADAC-AutoVersicherung

Neues Auto? Neue Kfz-Versicherung! Nutzen Sie Ihre Chance und machen Sie gleich den ADAC-AutoVersicherungs-Check. Mehr






Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität