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– Auto Test –

Subaru Forester 2.0D

Testergebnis 11/2017

  • Karosserie/Kofferraum 2,6
  • Innenraum 2,7
  • Komfort 3,0
  • Motor/Antrieb 2,2
  • Fahreigenschaften 4,1
  • Umwelt/EcoTest 5,4
  • Sicherheit 3,1
ADAC-Urteil Technik/Umwelt befriedigend 3,5
ADAC-Urteil Autokosten befriedigend 2,6
Ecotest 1 Sterne

  • Grundpreis: 42.100 Euro
  • Leistung: 108 kW (147 PS)
  • Hubraum: 1998 ccm

Fünftüriges SUV der Mittelklasse (108 kW / 147 PS)

Der nicht nur bei Förstern sehr beliebte Forester ist hierzulande das meistverkaufte Fahrzeug von Subaru. Zum Modelljahr 2018 erfuhr das Mittelklasse-SUV eine sanfte Überarbeitung, speziell bei der Sicherheitsausstattung hatte der Japaner Nachholbedarf. So gibt es für den Forester nun das Eyesight-Kamerasystem, das u.a. einen Notbremsassistenten samt Fußgängererkennung und einen Abstandsregeltempomaten umfasst. Allerdings ist das Sicherheitsfeature nur bei ausgewählten Motor- und Ausstattungsvarianten an Bord, für den Testwagen ist das empfehlenswerte Assistenzsystem leider nicht verfügbar. Unter der Haube des Forester 2.0D arbeitet eine technische Besonderheit - der weltweit einzige Boxer-Dieselmotor. Der 147 PS leistende Selbstzünder geht auffallend kultiviert zu Werke und überzeugt mit seinem guten Ansprechverhalten. Ansonsten kann der Motor wenig Pluspunkte verbuchen: Der Verbrauch fällt mit ermittelten 7,2 l/100 km deutlich zu hoch aus, bei der Schadstoffbewertung versagt der Diesel komplett. Die gesetzlichen NOx-Grenzwerte werden im anspruchsvollen Autobahnzyklus des ADAC EcoTest beinahe um den Faktor 50 überschritten. Einen weiteren Fauxpas erlaubt sich das SUV bei den Bremsen - 41,2 m Bremsweg aus 100 km/h sind eindeutig zu viel. Aufgrund dieser Ausrutscher kann der zwar sehr gut ausgestattete, aber mit 42.100 Euro auch recht teure Forester 2.0D Sport nicht einmal ausgesprochenen Anhängern der Marke Subaru ans Herz gelegt werden.

Karosserievarianten: keine

Konkurrenten: u.a. BMW X3, Ford Kuga, Mazda CX-5, Renault Koleos

Stärken

  • lange Fahrzeuggarantie
  • umfangreiche Serienausstattung
  • sehr gute Traktion
  • laufruhiger Boxer-Diesel

Schwächen

  • extrem hohe NOx-Emissionen
  • langer Bremsweg
  • Beifahrer- und mittlerer Fondsitz nicht für Kindersitze freigegeben

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