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– Auto Test –

Nissan Qashqai 1.6 dCi

Testergebnis 11/2017

  • Karosserie/Kofferraum 2,7
  • Innenraum 2,3
  • Komfort 2,8
  • Motor/Antrieb 2,4
  • Fahreigenschaften 2,6
  • Umwelt/EcoTest 4,7
  • Sicherheit 2,5
ADAC-Urteil Technik/Umwelt befriedigend 3
ADAC-Urteil Autokosten gut 2,2
Ecotest 1 Sterne

  • Grundpreis: 33.090 Euro
  • Leistung: 96 kW (130 PS)
  • Hubraum: 1598 ccm

Fünftüriges SUV der unteren Mittelklasse (96 kW / 130 PS)

Nissan hat seinem Qashqai ein Facelift verpasst. Schon beim Einsteigen sieht man: Da hat sich wirklich was getan. Die Materialien wurden aufgewertet, mehr Kunststoffe sind haptisch angenehm weich und die Sitze mit Nappaleder-Paket machen nicht nur optisch etwas her, sondern bieten auch einen guten Sitzkomfort. Die Vordersitze kann man elektrisch einstellen (Beifahrer optional), alle Fensterheber arbeiten vollautomatisch und lassen sich auch mit der Fernbedienung steuern. Das gute Platzangebot ist geblieben, vier Erwachsene samt Gepäck kommen bequem unter. Mehr Komfort bietet nun auch das Fahrwerk, es federt angemessen und lässt sich auch von den großen 19-Zoll-Rädern nicht aus dem Konzept bringen. Der 1,6-l-Dieselmotor bringt den Qashqai zügig in Fahrt und fällt mit seiner Laufkultur nicht störend auf. So empfiehlt er sich auch für längere Strecken. Neben zahlreichen serienmäßigen Komfortausstattungen kommt auch die Sicherheitsausrüstung nicht zu kurz. Schon in Serie bringt der Qashqai in der Tekna-Variante wichtige Unterstützung wie den Notbremsassistenten mit. Für 1.000 Euro Aufpreis gibt es das Safety Shield Paket, dann ist die Sicherheitsausstattung komplett. Angesichts der umfangreichen Ausstatung ruft Nissan einen insgesamt angemessenen Preis auf. Jedoch hat das Angebot im Moment noch einen Haken: die Schadstoffreinigung des Dieselmotors arbeitet nicht angemessen - der Stickoxid-Ausstoß ist immer noch zu hoch. Zwar hat Nissan die Schadstoffwerte gegenüber 2016 deutlich verbessern können (um 25 bis 70 Prozent, vor allem innerorts erheblich weniger). Leider reicht das aber nicht für ein gutes Ergebnis, weil die Ausgangslage sehr schlecht war. Immerhin hat sich der Verbrauch dabei nicht erhöht, er liegt im angemessenem Bereich für die Fahrzeugklasse.

Karosserievarianten: keine

Konkurrenten: u. a. Audi Q3, BMW X1, Ford Kuga, Hyundai Tucson, KIA Sportage, Seat Ateca, Skoda Karoq, VW Tiguan

Stärken

  • umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung
  • gutes Platzangebot
  • bequeme Sitze vorne
  • LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht Serie

Schwächen

  • trotz Verbesserung immer noch hoher NOx-Ausstoß

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